CPH-Einstellungen im Betriebssystemmonitor
anzeigen und ändern
Die
Central Performance
History (CPH) ermöglicht es Ihnen, Performance-Werte der
Monitoring-Infrastruktur dauerhaft zu sichern und in Reports auszugeben, um so
die aktuellen Performance-Daten mit ihrer früheren Entwicklung zu vergleichen.
Im Betriebssystemmonitor werden Daten aus
der CPH des lokalen Systems angezeigt, wenn Sie im Teilbild der Analysesichten
(siehe Auswahl
aktueller Werte und Historie der Betriebssystemdaten) Daten des Teilbaums
Historie anzeigen lassen.
Damit Sie sich CPH-Daten im
Betriebssystemmonitor anzeigen lassen können, muss die CPH im lokalen System
eingerichtet sein (siehe
Konfiguration der
Central Performance History). Diese Konfiguration besteht u. a.
darin, den MTE-Klassen, die in der CPH gespeichert werden sollen, ein Sammel-
und Reorganisationsschema zuzuordnen, das wiederum Informationen über die
Zeitdauer und die Granularität der Speicherung enthält (siehe
Performance-Werten
Sammel- und Reorganisationsschemata zuordnen). Um sich alle Daten im
Teilbaum
Historie anzeigen lassen zu können,
sollten für alle MTE-Klassen der Betriebssystemdaten Stundenwerte gesammelt
und mindestens 45 Tage gespeichert werden.
Sie können diese Zuordnungen auch im Betriebssystemmonitor anzeigen und ändern. Dies wird in dieser Vorgehensweise erläutert.
...
1. Rufen Sie den Betriebssystemmonitor auf (siehe Betriebssystemmonitor.)
2. Wählen Sie das System, dessen CPH-Einstellungen Sie sich anzeigen lassen möchten; nähere Informationen zur Auswahl der Systeme finden Sie in Auswahl Betriebssystemdaten von Systemen, Instanzen und Hosts.
3.
Wählen Sie in der Navigationsleiste
Einstellungen à
Central Performance History à
Alle Systeme bzw.
Ausgewähltes System.

Die Zuordnung von Performance-Werten
zu Sammel- und Reorganisationsschemata erfolgt über das System und die
MTE-Klasse des Performance-Wertes. Falls Sie sich die Zuordnungen für
Alle Systeme
anzeigen lassen, werden alle die Zuordnungen angezeigt, die für das System das
Maskenzeichen (*) besitzen. Diese Einstellungen gelten für
alle überwachten Systeme genau dann, wenn für die entsprechende MTE-Klasse
keine Zuordnung genau für dieses System existiert.
4. Es werden die Zuordnungen von allen relevanten MTE-Klassen angezeigt, die Betriebssystemdaten enthalten. Falls für eine MTE-Klasse keine Zuordnung existiert, ist der entsprechende Eintrag in der Spalte Sammel-/Reorganisationsschema leer.

In einigen Fällen werden auch alle Attribute eines bestimmen Monitorobjekts in der CPH gesammelt. Die entsprechende Zeile in der Liste hat dann in der Spalte Name des Attributs den Eintrag <ALL> <Name des Monitorobjekts>. Beispielsweise bedeutet der Eintrag <ALL> CPU, dass alle Knoten, die zum Monitorobjekt CPU gehören, in der CPH gesammelt werden.
5. Um dafür zu sorgen, dass Daten einer MTE-Klasse in der CPH gesammelt werden, weisen Sie dieser MTE-Klasse ein Schema zu.

Falls im lokalen System die CPH nicht
konfiguriert ist, können Sie eine einfache Konfiguration durchführen, indem
Sie das gewünschte System und den Eintrag
Ausgewählte Systeme wählen. Wählen Sie dann die Drucktaste
CPH Standards
zuweisen. In diesem Fall führt das System die
folgenden Schritte aus:
■ Das Sammel- und Reorganisationsschema SAPOSCOL wird erstellt; in diesem Schema werden Stundenmittelwerte 45 Tage und Tagesmittelwerte ein Jahr aufbewahrt.
■ Das Tagesschema SAPOSCOL_DAY wird erstellt; bei der Aggregation zu Tageswerten werden nur die Stunden stärkster Systemlast (09:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 14:00 Uhr) berücksichtigt.
■ MTE-Klassen, denen noch kein Schema zugewiesen ist, wird das Schema SAPOSCOLzugewiesen.
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