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Objektdokumentation Parameter der Konfigurationsdatei SAPCCMSR.INI  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Definition

Die Konfigurationsdatei SAPCCMSR.INI liegt im Arbeitsverzeichnis der SAP-NetWeaver-Management-Agenten. Der Name der Datei ist unabhängig vom Agententyp immer SAPCCMSR.INI. Sie enthält vor allem Pfadangaben, die für die individuelle Konfiguration des zentralen Monitoring notwendig sind.

Hinweis

Beachten Sie, dass Änderungen in der Datei SAPCCMSR.INI erst gültig werden, wenn Sie den SAP-NetWeaver-Management-Agenten durchstarten.

Verwendung

Ändern Sie die Konfigurationsdatei, falls mindestens eine der folgenden Funktionen nutzen möchten:

      eigene Einstellungen in der Überwachung von Protokolldateien

      Konfiguration der Überwachung der Betriebssystemdaten

      Zentrales Monitoring des Windows-Eventlog

      Alert-Protokollierung von SAP-NetWeaver-Management-Agenten

      Mehrere Systeme mit identischer System-ID überwachen

      Verwendung von zusätzlichen Shared Library

Struktur

Sie können in SAPCCMSR.INI die folgenden Parameter setzen:

Parameter

Bedeutung

PlugIn <Dateipfad> [<Verzeichnis zum
Laden weiterer dll>]

zu ladende gemeinsame Bibliothek (Shared Library) des Agenten; es sind mehrere Plug-Ins möglich. Der Dateipfad darf keine Leerzeichen enthalten.

Einige Plug-Ins, wie z. B. itsmon.dll benötigen ihrerseits weitere Shared Libraries, die in einem bestimmten Verzeichnis vorhanden sind. Geben dann dieses Verzeichnis als zweiten Parameter an, da sonst der Agent diese Libraries nur in seinem Arbeitsverzeichnis sucht, weswegen sie unter Umständen nicht geladen werden können.

LogFile <Dateipfad>

Konfigurationsdatei für die Überwachung von Protokolldateien (Logfile-Template); Sie können pro Protokolldatei eine Konfigurationsdatei angeben

LogFileDir <Verzeichnisspfad>

siehe Zentrales Monitoring von Protokolldateien

Hinweis

Sie können in der Konfigurationsdatei nur ein Verzeichnis LogFileDir angeben.

LogfileParam DelTree

Bei Angabe von Deltree werden veraltete Elemente, zu denen keine Protokolldatei mehr existiert, aus dem Shared Memory entfernt

OsColFile <Dateipfad>

Angabe einer SAPOSCOL-Filterdatei zum Herausfiltern von Teilbäumen des Betriebssystem-Monitoring; die Teilbäume werden dann nicht im Shared Memory abgelegt

AlertLog <Dateipfad>

vollständiger Pfad einer Protokolldatei für die detektierten Alerts (ohne Suffix; der Suffix .log wird automatisch gesetzt)

AlertLogLevel <level>

Umfang der Alert-Protokollierung

PushCycleMinutes <n>

optionaler Parameter, der angibt, wie häufig der Agent selbstständig Werte in das zentrale Monitoring-System meldet:

n=1:     Default, Werte werden minütlich gemeldet
n=0:     Werte werden nie gemeldet
n<30:   Werte werden alle n Minuten gemeldet
n³30:   Werte werden alle 30 Minuten gemeldet

LongSid <Zielsystem>

Falls Sie in Ihrer Systemlandschaft mehrere Systeme mit identischer System-ID überwachen möchten, geben Sie hier einen eindeutigen Namen für das System des Agenten ein, dessen erste drei Zeichen der System-ID des überwachten Systems entsprechen.

GrmgDir

Sie können mit GRMG (Generic Request and Message Generator) die Verfügbarkeit von technischen Komponenten oder von Schritten in Geschäftsprozessen überwachen (siehe Überwachung mit dem Generic Request and Message Generator). Dabei werden sowohl Customizing-Informationen als auch Verfügbarkeitsanfragen und -antworten. als XML-Dateien ausgetauscht.

Eine Customizing-Datei gibt an, welche Komponente(n) wie überwacht werden sollen. Um diese Informationen in das zentrale Monitoring-System zu übermitteln, werden Customizing-Dateien mit dem Präfix GRMG_ des Verzeichnisses GrmgDir automatisch übertragen und das zugehörige Szenario gestartet.

Der Standardwert ist <Instanzverz.>\log\grmg auf Windows bzw. <Instanzverz.>/log/grmg auf UNIX. Die Übermittlung geschieht nur bei Instanzagenten.

Hinweis

Sie können zwar das Verzeichnis durch Setzen des Parameters GrmgDir ändern, aber SAP empfiehlt dies nicht. Durch die Änderung des Parameters würden SAP-Komponenten, die für die Überwachung mit GRMG instrumentiert sind, möglicherweise nicht mehr überwacht werden.

alert/AGENTLOCALHOST

Falls Sie Agenten auf unterschiedlichen Hosts mit demselben Hostnamen laufen lassen möchten, ist dies mit normalen Registrierungseinstellungen nicht möglich, da beide Agenten möglicherweise mit derselben RFC-Destination(z. B. SAPCCM4X.HOSTXY.00) im CEN registriert sind. Verwenden Sie in einem solchen Fall diesen Parameter, um einen eindeutigen Hostnamen für die Anmeldung am Gateway und die RFC-Destination zu gewährleisten. Weitere Informationen zu diesem Parameter finden Sie in SAP-Hinweis 1270193.

Der Parameter steht Ihnen ab Patch-Sammlung 2009/1 zur Verfügung.

Hinweis

Sie können diesen Parameter nicht im laufenden Betrieb ändern; bei einem bereits registrierten Agenten müssen Sie den Agenten also deregistrieren, den Parameter setzen, und danach den Agenten neu registrieren.

EventLogMon [On|Off]

EventLogMon <Dateipfad>

EventLogResolveMessages [On|Off]

siehe Zentrales Monitoring des Windows-Eventlog

Hinweis

·         Kommentarzeilen beginnen mit dem Nummernzeichen (#).

·         Geben Sie Zeilen in der Form <Parametername><Leerzeichen><Parameterwert> ein.

Beispiel

Falls SAPCCMSR.INI beim Registrieren des Agenten im CEN noch nicht existiert, legt das System die folgende Datei im Arbeitsverzeichnis des SAP-NetWeaver-Management-Agenten leer (nur mit Kommentaren versehen) an:

### Configuration file for CCMS agents SAPCCMSR and SAPCCM4X
###
### Format of entries for plugins:
#  PlugIn <full path of shared library to load>
###
### Format of entries for logfile monitoring:
#  LogFile <full path of logfile template>
###
### Format of entries for the option to delete trees
###    if no corresponding logfile exists:
### This Parameter is optional, if not specified the tree still remains
# LogFileParam DelTree
###
### Format of entries for mechanism to filter out SAPOSCOL values:
# OsColFile <full path of oscolfile template>
###
### Name of Logfile for detected alerts
### This Parameter is optional, if not specified there is no logging of Alerts
# AlertLog <full path filename, without suffix>
###
### Level of logging (0: no logging, 1: Logging of Alerts, 2: in addition log
### suppressed alerts, new values, creation, deletion, reset for any MTE)
### Parameter is optional, default = 0 if AlertLog is not set else default = 1
# AlertLogLevel <level>

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Startseite Infrastruktur der SAP-NetWeaver-Management-Agenten

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