Eingangsverarbeitung konfigurieren
Die Eingangsverarbeitung ist eine Laufzeitkomponente, die Messages an empfangsbereite Integrationsprozesse zustellt oder gegebenenfalls neue Instanzen von Integrationsprozessen startet.
Sie können die Eingangsverarbeitung konfigurieren, um die Performance bzw. den Message-Durchsatz zu erhöhen. Welche Konfiguration jeweils geeignet ist, hängt von der Semantik des entsprechenden Integrationsprozesses ab.
Die Eingangsverarbeitung läuft wie folgt ab:
Nachdem der Prozesstyp ermittelt wurde, dem die Message zugestellt werden soll, wird die Message in eine prozesstyp-spezifische qRFC-Queue eingereiht und dann durch die Eingangsverarbeitung weiterverarbeitet.
Diesen Schritt können Sie beeinflussen, indem Sie die Queue-Zuordnung konfigurieren. Abhängig von der Semantik des Prozesses können Sie Lastverteilung ermöglichen oder die Einträge der qRFC-Queue auf einem dedizierten Server ausführen.
Damit eine Message einem Prozess zugestellt wird, muss der Prozess mindestens eine aktive Korrelation für diese Message haben. Wenn dies nicht der Fall ist, der Prozesstyp jedoch einen zu dieser Message passenden startenden Empfangsschritt enthält,wird eine neue Prozessinstanz gestartet und die Message dieser Prozessinstanz zugestellt.
Nach erfolgreicher Zustellung wird der Prozess nach dem Empfangsschritt fortgesetzt.
Diesen Schritt können Sie beeinflussen, indem Sie den Zustellmodus konfigurieren.

Wir empfehlen, dass Sie für den Zustellmodus die Einstellung ohne Zwischenspeichern wählen, wenn die Semantik des Prozesses dies zulässt. Diese Einstellung kann die Analyse bestimmter Problemsituationen erleichtern. Außerdem können Sie dadurch Performance-Steigerungen erzielen.
Konfigurieren Sie den Zustellmodus und die Queue-Zuordnung:
Zustellmodus der Eingangsverarbeitung konfigurieren
Queue-Zuordnung der Eingangsverarbeitung konfigurieren