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ProzessAblauf eines Prozesses für Kommissionierteile mit zwei EWM-geführten Lagerorten über An- und Auslieferung (P313) Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Bei diesem Prozess löst die Bereitstellung am Produktionsversorgungsbereich (PVB) eine Aus- und Anlieferung aus (Bewegungsarten 313/315). Wenn Sie die Produktionsversorgung über eine Aus- und Anlieferung auslösen hat dies den Vorteil, dass Sie folgende Funktionen nutzen können:

  • die Transportfunktionen, mit denen Sie die Produktion in unterschiedlichen Hallen versorgen können

  • Drucken von Lieferpapieren

Beim Warenausgang bucht das System den Bestand als Umlagerungsbestand des empfangenden Lagerortes. Das ERP-System erzeugt automatisch eine Anlieferung.

Hinweis Hinweis

Achten Sie darauf, dass der Wareneingang im Produktionslagerort in die für die Produktionsversorgung verwendete Bestandsart gebucht wird. Verwenden Sie keine Bestandsart vom Typ in Einlagerung, da sonst im ERP-System der Umlagerungsbestand des empfangenden Lagerortes nicht abgebaut werden kann.

Ende des Hinweises.

Beim Wareneingang bucht das System den Bestand vom Umlagerungsbestand in den frei verwendbaren Bestand um.

Weitere Informationen über Rückmeldung finden Sie in der SAP Bibliothek unter   SAP ERP Central Component   Logistik   Logsistics Execution (LE)   Integration des Extended Warehouse Management   Prozesse im Bereich Fertigungs- und Prozessauftrag   Rückmeldung Fertigungsauftrag.  

Prozess

Die Prozessschritte des nachfolgenden Prozesses führen Sie überwiegend manuell aus. Sie können den Prozess Ihren Anforderungen entsprechend auch weitestgehend automatisieren.

  1. Legen Sie im ERP-System einen Produktionsauftrag an (Transaktion CO01 oder COR1) und sichern Sie. Wählen Sie   Logistik   Produktion   Fertigungssteuerung   Auftrag   Anlegen  .

  2. Geben Sie den Produktionsauftrag frei.

  3. Aktivieren Sie die Bereitstellung der Produkte (Transaktion CO02 oder COR2). Wählen Sie   Logistik   Produktion   Fertigungssteuerung   Auftrag   Ändern  

  4. Das ERP-System erzeugt dann eine Auslieferung mit Bezug zum Produktionsauftrag.

  5. Diese Auslieferung wird automatisch ins EWM-System repliziert und dort als Auslieferungsanforderung angelegt.

  6. Das EWM-System aktiviert diese Auslieferungsanforderung und legt einen Auslieferungsauftrag an.

  7. Den Auslieferungsauftrag finden und überprüfen Sie über die Produktionsauftragsnummer. Um die Transaktion /SCWM/PRDO aufzurufen, wählen Sie   Extended Warehouse Management   Lieferabwicklung   Auslieferung   Auslieferungsauftrag pflegen.  

  8. Legen Sie eine Lageraufgabe zum Auslieferungsauftrag an. Wählen Sie   Extended Warehouse Management   Lageraufgabe zur Lageranforderung anlegen   Auslagern zum Auslieferungsautrag.  

  9. Quittieren Sie die Lageraufgabe. Wählen Sie   Extended Warehouse Management   Ausführung   Lageraufgabe quittieren.  

  10. Buchen Sie den Warenausgang zur Auslieferung mit der Transaktion /SCWM/PRDO.

  11. Diese Warenbewegung repliziert das EWM-System ans ERP-System.

  12. Im ERP-System findet mit der Warenbewegung zur Lieferung der 1. Schritt der Umlagerung statt. Die Komponente befindet sich nun im Umlagerungsbestand des empfangenden Lagerorts. Parallel dazu legt das ERP-System eine Anlieferung für den Produktionslagerort an mit der Bewegungsart 315.

  13. Das System repliziert die ERP-Lieferung ans EWM-System und legt eine Anlieferungsbenachrichtigung an.

  14. Das System aktiviert den Beleg und generiert eine Anlieferung.

  15. Legen Sie eine Lageraufgabe zur Anlieferung an. Wählen Sie   Extended Warehouse Management   Arbeitsvorbereitung   Lageraufgabe zur Lageranforderung anlegen   Einlagern zur Anlieferung.  

  16. Quittieren Sie die Lageraufgabe. Dies löst den Wareneingang aus. Wählen Sie  Extended Warehouse Management   Ausführung   Lageraufgabe quittieren.  

  17. Diese Warenbewegung repliziert das EWM-System ans ERP-System.

  18. Im ERP-System findet der Wareneingang mit Bezug zur Anlieferung statt. Dabei bucht das ERP-System die Produkte vom Umlagerungsbestand in den frei verwendbaren Bestand des Produktionslagerortes um.

Das Szenario sieht grafisch wie folgt aus:

Die Abbildung wird im Begleittext erläutert.