Audit Ein Audit im Sinne der DIN EN ISO 9000 ist ein systematischer, unabhängiger und dokumentierter Prozess zur Erlangung von Auditnachweisen und zu deren objektiver Auswertung, um zu ermitteln, inwieweit Auditkriterien erfüllt sind.
Hinweis
Im Navigationsbereich sind Audits durch das Symbol
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Im Zusammenhang mit Audits werden auch folgende Begriffe verwendet:
Ein Nachaudit dient zur Überprüfung der Durchführung und Effizienz der im Audit festgelegten Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen .
Ein Zertifizierungsaudit dient zur Überprüfung eines Qualitätsmanagementsystems eines Unternehmens. Es wird von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle durchgeführt.
Externe Audits schließen ein, was allgemein "Zweit-" oder "Drittparteien-Audit" genannt wird.
Zweiparteien-Audits werden von Parteien, die ein Interesse an der Organisation haben, wie z.B. Kunden, oder von Personen im Namen dieser Parteien durchgeführt.
Drittparteien-Audits werden von externen unabhängigen Organisationen durchgeführt. Solche Organisationen bieten die Zertifizierung oder Registrierung der Konformität mit Anforderungen wie z.B. den der ISO 9001 und ISO 14001.
Beispiele für externe Audits sind: Zertifizierungsaudit, Lieferantenaudit, Kundenaudit.
Interne Audits, manchmal auch "Erstparteien-Audits" genannt , werden von oder im Namen der Organisation selbst für interne Zwecke durchgeführt und können die Grundlage für die eigene Konformitätserklärung der Organisation bilden. Beispiele für interne Audits sind: Bereichsaudit, internes Produktaudit. Man unterscheidet außerdem folgende Audittypen: Systemaudit, Prozeßaudit, Produktaudit.
Ein Folgeaudit ist ein geplantes Audit, das in festgelegten Abständen zur Überprüfung eines Auditgegenstandes dient.
Ein Audit enthält u.a. folgende Informationen:
Die Auditverwendung beschreibt, nach welcher Richtlinie/welchen Richlinien ein Audit durchgeführt wird. Beispiele für die Auditverwendung sind: Qualitätsaudit, Umweltaudit.
Die Auditart beschreibt, um welche Auditverwendung und um welchen Audittypen es sich handelt und welcher Auditgegenstand auditiert wird. Beispiele für Auditarten sind: internes Prozeßaudit im Entwicklungsbereich, externes Lieferantenproduktaudit, internes Audit zum QM-System.
Der Auditanlaß beschreibt, warum ein Audit durchgeführt wird, z.B. ob es sich um ein geplantes oder ein ungeplantes Audit handelt.
Ein Audit ist keinem oder genau einem Auditplan zugeordnet.
Einem Audit können beliebig viele Auditfragenlisten zugeordnet werden.
Durch die Integration von MS Project in das Auditmanagement können Audits auch mit MS Project bearbeitet und angezeigt werden.
Durch die Integration von MS Excel in das Auditmanagement können Audits auch mit MS Excel ausgewertet werden.
Aus dem Audit kann der Auditbericht aufgerufen werden.
Einem Audit können Dokumente zugeordnet werden.
Auf Auditfragen, die einem Audit zugeordnet sind, können sich Korrektur-/Vorbeugungsmaßnahmen beziehen.