Payload 
Payloads entstehen zum Beispiel im Rahmen der Fehlerbehandlung asynchroner Services. Sie beinhalten die Daten, mit denen ein asynchroner Service gerufen wurde und die nicht erfolgreich im System verbucht werden konnten. Unter dem Begriff Payload werden die Detaildaten inklusive der Typinformation bezeichnet.
Es wird zwischen folgenden Payloads unterschieden:
Pre-Mapping Payloads: Wenn die Daten aus der Proxy-Struktur des Services nicht in die Datenstrukturen der zu rufenden API überführt werden können, werden Pre-Mapping Payloads angelegt.
Post-Mapping Payloads: Wenn die Daten aus der Proxy-Struktur des Services erfolgreich in die Datenstrukturen der zu rufenden API überführt werden konnten, werden Post-Mapping Payloads angelegt. Die API hat beim Prozessieren des Aufrufs einen betriebswirtschaftlichen Fehler festgestellt (z.B. Übergabe einer unbekannten Geschäftspartner-ID), der die Verbuchung der Daten verhindert.
Die Detaildaten einer Payload liegen immer in Form einer tiefgeschachtelten DDIC-Struktur vor. Im Falle von Pre-Mapping Payloads entspricht diese DDIC-Struktur der jeweiligen Proxy-Struktur des asynchronen Services. Im Falle von Post-Mapping Payloads entspricht diese DDIC-Struktur den Aufrufdaten der API, welche einen betriebswirtschaftlichen Fehler festgestellt hat.
Jeder Knoten in der DDIC-Struktur wird durch einen Extraktionspfad identifziert, den Sie sich im Payload-Editor über das Kontextmenü des jeweiligen Knotens anzeigen lassen können. Mit den Extraktionspfaden legen Sie im Customizing fest, welche Daten aus der Payload der Fehler- und Konfliktbehandler für die Payload-Merkmale und die Schlüsselfelder von Umfeldobjekten extrahiert.
Payload-Merkmale definieren Sie im Customizing für Anwendungsübergreifende Komponenten unter .
Die Extraktionspfade ordnen Sie im Customizing für Anwendungsübergreifende Komponenten unter zu.
Beim Aufruf des Fehler- und Konfliktbehandlers wird neben der Payload immer ein zugehöriger Nachbearbeitungsauftrag angelegt. Das heißt, es gibt zu einer Payload immer genau einen Nachbearbeitungsauftrag im Postprocessing Office.