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Erstellen einer ReportdefinitionLocate this document in the navigation structure

Verwendung

Eine Reportdefinition ist die Grundlage vonReports der Central Performance History (CPH). Eine solche Definition gibt an, welche MTE-Klassen in Reports, die auf dieser Definition beruhen, ausgegeben werden. Außerdem enthält die Reportdefinition im Ausgabedatenformat Angaben über Aggregattyp und Auflösung, die für den Report verwendet werden (sieheAggregation).

Hinweis

Standardmäßig stehen Ihnen nur die häufiger verwendeten Ausgabedatenformate zur Verfügung. Um alle Kombinationen von Aggregattyp und Auflösung in der Reportdefinition verwenden zu können, setzen Sie die zusätzlichen Reporting-Optionen (sieheErweiterte Einstellungen der Central Performance History ändern).

Zu einer Reportdefinition gehören dagegen nicht:

  • der Zeitraum, aus dem die Performance-Werte des Reports stammen
  • die Performance-Werte der für den Report ausgewählten MTE-Klassen
  • der Zeitpunkt, zu dem der Report ausgeführt werden soll bzw. Informationen zu einer wiederholten Einplanung des Reports als Job.

Die Definition eines Reports enthält also alle die Informationen über den Report, die sich bei wieder­holter Ausführung des Reports nicht ändern. Durch Entkoppelung der Erstellung der Reportdefinition von der Reportausführung (sieheEinplanen und Ausführen eines Reports) können Sie also eine Reportdefinition manuell oder automatisch immer wieder ausführen lassen, ohne sich um die Datenbasis und deren Aufbereitung kümmern zu müssen.

Vorgehensweise
  1. Sie haben aus mehreren Funktionen die Möglichkeit, eine Reportdefinition zu erstellen:
    • Wählen Sie im Überblicksbild der CPH (Transaktion RZ23N) im Gruppenrahmen Reporting die Drucktaste Reports definieren.
    • Nutzen Sie in einem beliebigen Bild, das über ein Eingabefeld für eine Reportdefinition verfügt, in diesem Feld die Auswahlhilfe, um einen Report auszuwählen. Sie können die Reportdefinition jedes Reports der Liste anzeigen, indem Sie die Drucktaste Details anzeigen ( ) wählen.
    • Sie können sich im Bild Detaildaten von Monitorattributen des Alert-Monitors (sieheDetaildaten anzeigen und Anzeige anpassen) eine Reportdefinition erstellen lassen, die die angezeigten MTE-Klassen enthält. Wählen Sie hierzu Central Perf.History → Reportdefinition zuordnen.
  2. Sie gelangen in allen Fällen zum Bild Reportdefinition anzeigen. In diesem Bild können Sie sowohl vorhandene Reportdefinitionen anzeigen und ändern als auch neue Definitionen erstellen.
  3. Um eine neue Reportdefinition zu erstellen, wählen Sie die Drucktaste Reportdefinition erstellen ( ). Um eine vorhandene Reportdefinition zu bearbeiten, geben Sie die entsprechende Definition im Eingabefeld Name ein, und wählen Sie die Drucktaste Anzeigen « Ändern ( ). In beiden Fällen hat das Bild den folgenden Aufbau:

  1. Geben Sie in den Eingabefeldern den Namen, die Beschreibung und das Ausgabeformat der Reportdefinition ein.
  2. Eine Reportdefinition besteht aus einer oder mehreren Gruppen. Eine Gruppe wiederum besteht aus einer oder mehreren Auswahlkriterien für MTEs oder MTE-Klassen. Sie können solche Auswahlkriterien im Gruppenrahmen Objekte hinzufügen erstellen; Sie können dabei als Basis für ein solches Kriterium die folgenden Quellen verwenden:
    Registerkarte Bedeutung

    Aus DB auswählen

    Sie können MTEs auswählen, für die Einträge in der CPH vorhanden sind (sieheInhalte der Central Performance History anzeigen).

    Aus Zuordnung wählen

    Sie können MTE-Klassen auswählen, denen ein Sammel- und Reorganisationsschema zugewiesen ist; die also (zumindest zukünftig) in der CPH gesammelt werden.

    Dir. Eingabe

    Sie können beliebige Gruppen von MTEs durch Angabe des Klassennamens auswählen bzw. durch Angabe von Monitorattribut, Monitorobjekt, Kontext oder System (wobei Sie jeweils auch das Maskenzeichen (
    *
    ) verwenden können).

    SAP empfiehlt, dass Sie in Ihrer Systemlandschaft eine CPH verwenden. Es sind aber auch systemlo­kale Historien möglich. Falls dies der Fall ist, wählen Sie Remote Performance History als Datenquelle, um von einer zentralen Stelle Reports zu erstellen.

  3. Legen Sie für eine Gruppe die Ausgabe der zugehörigen Daten im Report fest:
    Eingabefeld Bedeutung

    Gruppenname

    gibt den Titel der entsprechenden Daten in der jeweiligen Zeile oder Spalte an (sieheReports der Central Performance History anzeigen); dabei können Sie auch Namen von Variablen eingeben (siehe Variablen in Gruppennamen)

    Gruppenoperation

    gibt an, ob für einen Datenpunkt des Reports eventuell mehrere Werte der CPH zusammengefasst werden sollen und welche Berechnungsvorschrift dafür gilt

    Tipp

    Die CPH enthält die Dialog-Antwortzeiten der einzelnen Anwendungsserver. Im Report soll aber der Mittelwert der Server ausgegeben werden.

    Es gibt die folgenden Gruppenoperationen, die angeben, wie die Performance-Werte eines Zeitpunkts zusammengefasst werden:

    • Einzelwerte: die Werte werden nicht zusammengefasst, sondern einzeln ausgegeben
    • gewichteter Mittelwert: aus den Werten wird ein Mittelwert be­stimmt, dabei werden die einzelnen Werte über die jeweilige Anzahl der Messungen gewichtet
    • einfacher Mittelwert: aus den Werten wird ein Mittelwert ohne Berücksichtigung der Anzahl der Messpunkte bestimmt
    • Summe: die einzelnen Messwerte werden summiert
    • Minimum: das Minimum der Messwerte wird ausgegeben
    • Maximum: das Maximum der Messwerte wird ausgegeben

    Ausgabewerte

    gibt an, ob die Summe oder der Mittelwert der Messwerte oder die Anzahl der Messpunkte im Report ausgegeben werden soll (eine Kurzbeschreibung des Aufbaus der CPH finden Sie unterInhalte der Central Performance History anzeigen)

  4. Um weitere Gruppeneigenschaften angeben, müssen Sie zunächst die entsprechenden Funktionen aktivieren. Wählen Sie hierzu Bearbeiten → Erweiterte Einstellungen ein/aus:
    Eingabefeld Bedeutung

    Gruppenop. zw. versch. MTE-Klassen zulassen

    Markieren Sie dieses Kennzeichen, falls Sie verschiedene MTE-Klassen innerhalb einer Gruppe angeben und die verschiedenen Einträge mit einer Gruppenoperation zusammenfassen möchten.

    Zeitzone

    Geben Sie eine Zeitzone an, falls die Performance-Werte für den Report in eine andere Zeitzone umgewandelt werden sollen.

    Tagesschema

    Geben Sie einTagesschema an, um bestimmte Stunden des Tages in der Berechnung der Werte nicht zu berücksichtigen.

    Kalenderschema

    Geben Sie einKalenderschema an, um bestimmte Tage in der Berechnung der Werte nicht zu berücksichtigen.

  5. Wenn Sie die Einstellungen der Gruppe durchgeführt haben, nehmen Sie die Gruppe in die Reportdefinition auf, indem Sie im Gruppenrahmen Objekte hinzufügen die Drucktaste Einf. ( ) wählen.
    Hinweis

    Falls Sie eine Gruppe der Reportdefinition wieder bearbeiten möchten, markieren Sie eine Zeile der entsprechenden Gruppe und wählen die Drucktaste Gruppe kopieren ( ).

  6. Um weitere Gruppen zu erstellen, löschen Sie zunächst im Gruppenrahmen Objekte hinzufügen die Einträge in der Tabelle. Wählen Sie hierzu die Drucktaste Markierte Zeilen löschen ( ).
  7. Um die Reportdefinition zu prüfen, wählen Sie die Drucktaste Reportdefinition prüfen ( ). Es wird die Prüfung durchgeführt, ob die MTE-Klassen in der geforderten Auflösung in der CPH vorliegen.
    Hinweis

    Falls Sie die MTE-Klassen gerade erst einem Sammel- und Reorganisationsschema zugeordnet haben, können sich Performance-Werte dieser Klassen noch nicht in der CPH befinden. In diesem Fall ist eine entsprechende Meldung unbedenklich.

  8. Sichern Sie die Reportdefinition.