Export Service verwenden 
Verwenden Sie den Export Service, um Softwarekomponenten (SCAs) oder Development Components (SDAs) aus dem System zu exportieren.
Das Verfahren unterscheidet sich abhängig davon, ob Sie einen Export von SCAs einer eigenständigen Development Configuration durchführen oder einen Export von SCAs oder SDAs einer Development Configuration, die im TMS angelegt wurde.
SCAs eigenständiger Development Configurations werden beim Export in ein Ausgangsverzeichnis gestellt und können nach dem Export mit dem Import Service in eine andere Development Configuration importiert werden. SCAs oder SDAs einer Development Configuration, die im TMS angelegt wurde, werden beim Export in einen Transportauftrag aufgenommen, welcher anschließend in die Folgesysteme Ihrer Transportlandschaft importiert werden kann.
Der Export Service leitet Sie in mehreren Schritten durch den Export-Prozess. Mit der Drucktaste Vor gelangen zum jeweils nächsten Schritt. Mit der Drucktaste Zurück können Sie den vorhergehenden Schritt wieder aufrufen.
Sie haben den Export Service aufgerufen. Dazu haben Sie im Configuration Service gewählt.
Wählen Sie in Schritt Exportmodus die Development Configuration desjenigen Systems aus, aus welchem Sie den Export durchführen möchten, oder die eigenständige Development Configuration, aus welcher Sie den Export durchführen möchten.
Wenn Sie eine eigenständige Development Configuration gewählt haben, dann erscheint eine neue Zeile, die den Pfad zum Ausgangsverzeichnis anzeigt, welcher im Configuration Service konfiguriert wurde.
Wählen Sie im Bereich Exportmodus aus, ob Sie einen Export von SCAs oder SDAs durchführen möchten.
Bei einem SCA-Export werden konsistente Softwarekomponenten exportiert. Bei einem SDA-Export werden die deploybaren Einheiten einer Development Component exportiert. Sie müssen selbst sicherstellen, dass der Import konsistent durchgeführt wird. Wir empfehlen daher den Modus SDA-Export nur für Experten.
Hinweis
Je nachdem, welche Einstellungen Sie in den Transporteinstellungen im Configuration Service getroffen haben, sind diese Optionen nicht auswählbar.
Für eigenständige Development Configurations sind keine SDA-Exporte möglich, da nur SCAs erzeugt werden.
Abhängig vom gewählten Exportmodus (SCA-Export oder SDA-Export), gehen Sie in Schritt Komponenten folgendermaßen vor:
SCA-Export
Wählen Sie die Softwarekomponenten aus der Auswahlliste aus, die Sie exportieren möchten.
SDA-Export
Wählen Sie zunächst die Softwarekomponenten aus der Auswahlliste aus, für die Sie SDAs exportieren möchten. Markieren Sie anschließend die SDAs, die Sie exportieren möchten.
Wählen Sie in Schritt Optionen die folgenden Optionen:
Geben Sie den Patch-Namen für die exportierte Softwarekomponente an. Das System schlägt einen Namen vor, den Sie ändern können.
Wenn Sie den Exportmodus SCA-Export gewählt haben und die zu exportierenden SCAs nicht im SAP Namensraum liegen, können Sie festlegen, welches Support Package Level und welches Patch Level Sie verwenden möchten. Sie können außerdem angeben, ob Sourcen oder Archive oder beides in den Export mit eingeschlossen werden sollen.
Wenn Sie Sourcen mit einschließen, dann enthält der Transportauftrag auch editierbare Sourcen. Anderenfalls enthält dieser nur Zeiger auf die Sourcen.
Hinweis
Verwenden Sie diese Option, wenn Sie die Sourcen nicht zu Ihren Kunden ausliefern möchten. Dies reduziert die Export- und Importzeit erheblich im Vergleich zu physikalischen Sourcen. Die Zeiger auf die Sourcen sind ebenfalls ausreichend, um intern arbeiten zu können. Wenn Sie intern mehrere Design Time Repositorys verwenden, stellen Sie sicher, dass diese miteinander kommunizieren können.
Wenn Sie Archive mit einschließen, dann enthält der Transportauftrag auch Build-Archive und Deploy-Archive.
Geben Sie an, ob das System im Fehlerfall anhalten soll. Über die Drucktaste Erweitert können Sie detailliert angeben, was als Fehler behandelt werden soll (z.B. Broken DCs, offener Auftrag).
Dieser Schritt erscheint nur, wenn Sie den Export für SCAs oder SDAs einer Development Configuration durchführen, die im TMS angelegt wurde.
In Schritt CTS-Auftrag zeigt das System Ihnen den Transportauftrag an, der für den Export verwendet werden soll. Welcher Transportauftrag angezeigt wird, ist abhängig von der von Ihnen gewählten Transportstrategie.
Weitere Informationen finden Sie unter Transportstrategie festlegen.
Um den Transportauftrag zu ändern oder einen anderen Transportauftrag auszuwählen, wählen Sie den Link Transportaufträge.
Sie gelangen in das Transport Organizer Web UI.
Weitere Informationen finden Sie unter Transporte von Non-ABAP-Objekten verwalten.
Wenn Sie dem Transportauftrag Notizen hinzufügen möchten, können Sie diese im Feld Hinweis eingeben.
In Schritt Export sind die getroffenen Einstellungen in einer Übersicht aufgelistet. Wenn alle Einstellungen korrekt sind, können Sie den Export starten. Wählen Sie dazu Exportieren.
Nach Beendigung des Exports sollten Sie das Exportprotokoll überprüfen.
Für Development Configurations, die mit dem TMS angelegt wurden, gilt: Die exportierte Softwarekomponente können Sie in Non-ABAP-Systeme importieren, die an das CTS-System angeschlossen sind.
Für eigenständige Development Configurations gilt: Die exportierte Softwarekomponente können Sie mit dem Import Service in andere Systeme importieren.