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Dokumentation zur VorgehensweiseMethode für den Dateitransfer zum Zielsystem festlegen Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Um Non-ABAP-Objekte aus Transportaufträgen auf das Zielsystem übertragen zu können, haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Sie können ein Mount- oder ein Share-Verzeichnis verwenden. Standardmäßig wird das Transportverzeichnis transdir/data verwendet. Um dieses zu ändern, müssen Sie den Parameter DEPLOY_DATA_SHARE setzen und angeben, in welchem Verzeichnis der CTS-Deploy-Web-Service nach den vom Transportprogramm tp abgelegten Daten suchen soll.

  • Wenn bei der Arbeit mit dem Deploy-Data-Share Fehler (z. B. Berechtigungsprobleme, Probleme zwischen Unix und Windows) auftreten oder wenn Sie verschiedene Server konfiguriert haben, welche verschiedene Aufgaben übernehmen und welche nicht über Datei-Shares verbunden werden können, können Sie alternativ eine SAP-Java-Connector-Verbindung (JCo-Verbindung) anlegen. Die JCo-Verbindung dient zur Kommunikation zwischen dem System, auf dem der CTS-Deploy-Web-Service läuft, und dem CTS-Server. Sie können eine statische oder eine dynamische JCo-Destination angeben.

    Wenn Sie eine JCo-Verbindung anlegen, müssen Sie den Parameter CTS_FILE_PROVIDER_URI setzen und die Eigenschaften der Verbindung als Werte angeben.

    Hinweis Hinweis

    Um den Parameter CTS_FILE_PROVIDER_URI verwenden zu können, müssen Sie den Parameter DEPLOY_DATA_SHARE löschen. Anderenfalls versucht das System, auf den Deploy-Data-Share zuzugreifen.

    Ende des Hinweises.

Voraussetzungen

  • Sie befinden sich im Transport Management System in der TMS Konfiguration auf der Registerkarte Transporttool.

    Weitere Informationen finden Sie unter Standardeinstellungen für Zielsysteme ändern.

  • Wenn Sie eine dynamische JCo-Verbindung verwenden möchten: Der Java-Benutzer, unter dem der CTS-Deploy-Web-Service läuft, besitzt die Action Destination_Service_Write_Permission.

Vorgehensweise

JCo-Verbindung konfigurieren

Geben Sie hier die Verbindungsdaten zum Kommunikationssystem an. Sie können entweder eine statische Destination angeben oder die Eigenschaften einer Verbindung dynamisch auflisten.

  • Die statische Destination geben Sie im folgenden Format an: jco:destination=<MyDestination>. Diese Destination muss in dem System, in dem der CTS-Deploy-Web-Service läuft, existieren, oder Sie müssen sie dort anlegen.

    Hinweis Hinweis

    Wenn Sie eine statische Destination anlegen möchten, gehen Sie vor wie unter Export-Destination konfigurieren beschrieben. Sie können dabei jedoch einen beliebigen Namen für die Destination wählen.

    Ende des Hinweises.
  • Die dynamische Verbindung geben Sie im folgenden Format mit Eigenschaften und Werten an: jco:<property1>=<value1>,<property2>=<value2>,<...>.

    Die folgenden Eigenschaften stehen für die dynamische Verbindung zur Verfügung:

    • Wenn Sie einen Message-Server einsetzen (mit Lastverteilung), können Sie diese Eigenschaften verwenden:

      • mshost

        Standardwert: keiner

        Host des Message-Servers

      • r3name

        Standardwert: keiner

        System-ID des CTS-Systems

      • Group

        Standardwert: PUBLIC

        Logon-Gruppe

      • client

        Standardwert: keiner

        Mandant des CTS-Systems

      Hinweis Hinweis

      Diese Eigenschaften werden nur verwendet, wenn die Eigenschaften ashost und sysnr nicht gesetzt sind.

      Ende des Hinweises.
    • Wenn Sie einen Application Server einsetzen (ohne Lastverteilung), können Sie diese Eigenschaften verwenden:

      • ashost

        Standardwert: keiner

        Host des Application Servers

        Diese Eigenschaft wird nur verwendet, wenn Eigenschaft sysnr ebenfalls gesetzt ist.

      • sysnr

        Standardwert: keiner

        Systemnummer

        Diese Eigenschaft wird nur verwendet, wenn Eigenschaft ashost ebenfalls gesetzt ist.

      • client

        Standardwert: keiner

        Mandant des SAP-Systems

    • Optionale Eigenschaften (für Message-Server und Application Server):

      • idletimeout

        Standardwert: 720, kleinster Wert: 0

        Beispiel: jco:idletimeout=600

        Timeout bei Leerlauf in Sekunden

      • chunks

        Standardwert: 1

        Wertebereich: 1 – 100

        Anzahl der Stücke, in die eine Datei aufgesplittet wird und die gleichzeitig übertragen werden. Werte größer als 1 beschleunigen den Datentransfer bei höherem Ressourcenverbrauch (Workprozesse). Dateien, die kleiner als 1 MB sind, werden nicht gesplittet, egal welcher Wert in dem Parameter angegeben ist.

      • buffersize

        Standardwert: 51200 (500 KB), kleinster Wert: 1

        Puffergröße des Input-Streams in Bytes.

      • transfertimeout

        Standardwert: 1800000 (30 Minuten)

        Übertragungs-Timeout für eine Datei in Millisekunden. Wenn die Übertragung länger als die angegebene Zeit dauert, bricht das System die Übertragung ab.

Beispiel Beispiel

  • Beispiel für eine statische Destination: jco:destination=MyDestination,buffersize=100000

  • Beispiel für eine dynamische Verbindung (mit Lastverteilung): jco:mshost=pwdf2318,client=001,r3name=CTS

  • Beispiel für eine dynamische Verbindung (ohne Lastverteilung): jco:ashost=pwdf2318,client=001,sysnr=20

  • Beispiel für eine dynamische Verbindung (mit Lastverteilung und optionalen Eigenschaften): jco:mshost=pwdf2318,client=001,r3name=CTS,idletimeout=600,group=PUBLIC,buffersize=100000,transfertimeout=1200000

Ende des Beispiels.