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Applikationsparameter und URL-ParameterLocate this document in the navigation structure

Verwendung

Zur Steuerung der Web-Dynpro-ABAP-Laufzeit bzw. der Web-Dynpro-ABAP-Applikation können URL-Query-String-Parameter in einer Request-URL mitgegeben werden. Dazu erweitern Sie einfach im Browser die jeweilige URL:

        
<scheme>://<host>.<domain>.<extension>:<port>>/sap/bc/webdynpro/<namespace>/<application name>?<parameter name>=<parameter value>
         
Beispiel

http://us7211.wdf.sap.corp:50021/sap/bc/webdynpro/sap/demo_table?sap-language=EN

Bei Parameternamen und Parameterwerten wird nicht zwischen Groߟ- und Kleinschreibung unterschieden (Ausnahme: sap-exiturl, falls auf einen Server verwiesen wird, der zwischen Groߟ- und Kleinschreibung unterscheidet). Mehrere Parameter können natürlich in einer URL kombiniert werden.

Achtung

Beachten Sie die Sicherheitsaspekte bei URL- und Applikationsparametern. Weitere Informationen finden Sie unter Sicherheit der Daten von Web-Anwendungen.

Parameter setzen

Die URL- und Anwendungsparameter können Sie an den folgenden Stellen setzen:

  • An der Web-Dynpro-Anwendung (in der SE80 im Web Dynpro Explorer auf der Anwendung unter dem Tab Parameter).

    Sie können entweder eigene Parameter definieren oder einen der vordefinierten Parameter auswählen und mit dem gewünschten Wert belegen.

  • In der Anwendungskonfiguration (Web-Dynpro-Applikation CONFIGURE_APPLICATION, Tab Parameter)

  • Üœbergreifend für alle Anwendungen und einen bestimmten Mandanten über die Web-Dynpro-Applikation WD_GLOBAL_SETTING:

    Rufen Sie die Web-Dynpro-ABAP-Applikation WD_GLOBAL_SETTING auf und tragen Sie den von Ihnen gewünschten Wert für den betreffenden Parameter für alle Applikationen ein.

  • Für den Benutzer und alle Anwendungen (über Benutzerparameter, jedoch nur für wenige Parameter möglich)

  • Für den aktuellen Aufruf (als URL-Parameter; hierbei spielt die Groߟ-/Kleinschreibung des Parameternamens keine Rolle)

Verschiedene Applikationsparameter

Applikationsparameter

URL-Parameter

Mögliche Werte

Beschreibung

WDACCESSIBILITY

SAP-ACCESSIBILITY

  • X

  • keine Angabe

Einschalten der Unterstützung für die Barrierefreiheit.

Der Parameter kann an allen oben genannten Stellen eingeschaltet werden. Es wird eine ODER-Logik angewandt, das heiߟt, dass der Parameter an einer Stelle eingeschaltet werden kann. Normalerweise wird dieser Parameter entweder benutzerspezifisch definiert, oder zu Testzwecken an der URL angegeben.

Name des Benutzerparameters: ACCESSIBILITY_MODE

WDACCESSIBILITYMODE

SAP-ACCESSIBILITYMODE

  • CLASSIC (Standardwert)

  • ARIA

  • keine Angabe

Festlegung, welche Unterstützung für Bildschirmausleseprogramme verwendet werden soll

  • CLASSIC:

    SAP-eigene Unterstützung für Bildschirmausleseprogramme

  • ARIA:

    ARIA-kompatible Unterstützung für Bildschirmausleseprogramme nach dem W3C ARIA-Standard

WDALLOWUSERAGENTS

 
  • TOLERATED (Standardwert)

  • SUPPORTED

Festlegung, in welchen Browsern Web Dynpro Anwendungen ausgeführt werden können.

  • TOLERATED:

    Standardmäߟig können Benutzer Web Dynpro Anwendungen auch in Browsern ausführen, die zwar nicht von SAP gemäߟ Product Availability Matrix (PAM) aber von der Unified Rendering Browsererkennung unterstützt werden.

  • SUPPORTED:

    Um festzulegen, dass Web Dynpro Anwendungen ausschlieߟlich in von SAP gemäߟ PAM unterstützten Browsern ausgeführt werden können, setzen Sie den Parameter auf den Wert supported.

Weitere Informationen finden Sie unter Standardmäߟige Browsererkennung verändern

WDALLOWMULTIPLEACTIONS

WDALLOWMULTIPLEACTIONS

  • X (Standardwert)

  • keine Angabe

Festlegung, dass mehr als eine Action pro Roundtrip abgearbeitet wird. Weitere Informationen finden Sie unter Mehrere Actions pro Roundtrip in Phasenmodell.

WDALLOWQUICKVIEWS

 
  • X (Standardwert)

  • keine Angabe

Festlegung, ob Quick Views zur Verfügung stehen sollen oder nicht.

Der Parameter kann nicht als URL-Parameter weitergereicht werden. Er kann als Anwendungsparameter vom Administrator in den globalen Einstellungen gesetzt werden.

Die Anwendung kann den Parameter während der Laufzeit via IF_WD_APPLICATION->GET_QUICKVIEWS_ALLOWED() einlesen.

Hinweis

Wenn die Anwendung im Modus für Barrierefreiheit läuft, ist das Ergebnis immer abap_false, da Quick Views in diesem Modus nicht angezeigt werden.

WDALLOWVALUESUGGEST

WDALLOWVALUESUGGEST

  • ON (Standardwert)

  • OFF

  • keine Angabe

Aktivieren und Deaktivieren der Funktion für die Vorschlagswerte für InputFields.

WDDELTARENDERING

SAP-WD-DELTARENDERING

  • ON (Standardwert)

  • OFF

  • keine Angabe

View-basiertes Delta-Rendering.

Bei manchen Anwendungen hat es sich bewährt, nur geänderte Views an den Client zu schicken. Dies erhöht jedoch den Aufwand zum Erkennen der Ä„nderungen, und es erhöht den Testaufwand, denn die Anwendung muss mit eingeschaltetem Delta-Rendering komplett durchgetestet werden. Typischerweise wird dieser Parameter an der Anwendung gesetzt. Für Testzwecke ist es jedoch manchmal sinnvoll, den URL-Parameter zu setzen. Falls die Context-Ä„nderungen getraced werden sollen (in WD_TRACE_TOOL) müssen Sie diesen Parameter setzen.

WDDISABLEDYNAMICRESOURCESDN

 
  • X

  • keine Angabe (Standardwert)

Unterdrückung der Downloadmöglichkeiten über das UI-Element FileDownload, die Funktion AttachFileToResponse und alle aktiven Komponenten (z.B. Officeintegration, GANTT). Weitere Informationen finden Sie unter Sicherheitshinweise beim Download von Dateien.

WDENABLEFIELDHISTORY

 
  • X (Standardwert)

  • keine Angabe

Ein- oder Ausschalten der History für ein Eingabefeld, entweder systemweit oder für einzelne Web-Dynpro-Anwendungen. Weitere Informationen finden Sie unter Vorschlagswerte bei InputFields.

WDENABLEXBCMLCLIENT

 
  • X

  • keine Angabe (Standardwert)

eCATT-Rendering für einen Mandanten oder für eine Applikation aktivieren. Weitere Informationen über eCATT allgemein finden Sie unter Extended Computer Aided Test Tool und über eCATT und Web Dynpro ABAP unter eCATT und Web Dynpro ABAP.

WDFAVICON

 
  • relative URL zum Favicon auf dem Server

Ermöglicht das Anzeigen eines Favoriten-Symbols (Favicon) links von der URL in der Adresszeile eines Browsers (siehe Grafik).

Der Parameter kann auf folgenden Ebenen realisiert werden:

  • Client

  • Anwendung

  • Anwendungskonfiguration

  • Anwendungscustomizing

Der Wert des Parameters ist die relative URL zum Favicon auf dem Server. Das Favicon selbst soll vom Dateityp .ico sein.

Hinweis

Wird keine Angabe gemacht, welche Ikone verwendet werden soll, wird das SAP-Favicon angezeigt (siehe Grafik). Wenn statt dessen kein Favicon angezeigt werden soll, setzen Sie als Parameter about: blank.

WDHELPCENTERDISPLAY

 
  • NEW_WINDOW (Standardwert)

  • SIDE_PANEL

Anzeigemodus für das Help Center für Web-Dynpro-ABAP-Anwendungen. Siehe auch Help Center für Anwendungen der SAP Business Suite einsetzen, Help Center für SAP-Anwendungen verfügbar machen und Help Center einschalten und Anzeigemodalität wählen.

Die Standardeinstellung bewirkt, dass sich das Help Center der Anwendung in einem separaten Browserfenster öffnet. Wenn Sie jedoch das Help Center im Sidepanel der Web-Dynpro-Anwendung anzeigen lassen wollen, verwenden Sie den Wert SIDE_PANEL. Wenn das Web-Dynpro-Window ausreichend Platz bietet, erfolgt die Anzeige des Help Centers im Sidepanel der Anwendung, andernfalls gilt die Standardeinstellung.

Hinweis

Beachten Sie, dass im SAP NetWeaver Business Client (NWBC) das Help Center standardmäߟig im Sidepanel angezeigt wird.

WDHIDEMOREFIELDHELPASDEFAULT

 
  • X

  • keine Angabe

Die Anzeige der erweiterten Hilfe ist standardmäߟig generell ausgeschaltet. Für ausgewählte einzelne Felder können Sie die F1-Hilfe wieder aktivieren, siehe auch Eigenschaft explanation.

WDLIGHTSPEED

SAP-WD-LIGHTSPEED

  • X (Standardwert)

  • keine Angabe

Standardmäߟig aktive neue Rendering-Technologie.

Die neue Rendering-Technologie kann pro Mandant ein- und ausgeschaltet werden, pro Anwendung, oder auch in der URL. Es wird unterschieden, ob der Parameter da ist, aber der Wert leer (dann wird das klassische Rendering verwendet) oder ob der Parameter nicht da ist (dann wird der Standardwert übernommen).

WDPREFERREDRENDERING

 
  • STANDARDS (Standardwert)

  • QUIRKS

  • STAND_ONLY

Bevorzugten HTML-Renderingmodus festlegen.

  • STANDARDS:

    Startet die Anwendung im W3C-Standards-Modus (DOCTYPE HTML), sofern die Rendering-Engine Standards-Modus unterstützt.

    Der Wert STANDARDS wirkt für Internet Explorer 9 und höhere Internet-Explorer-Versionen sowie für Firefox, Safari und Chrome. Ä„ltere Internet-Explorer-Versionen werden immer im Quirks-Modus gerendert.

  • QUIRKS:

    Startet die Anwendung im Quirks-Modus, sofern die Rendering-Engine Quirks-Modus unterstützt. Andernfalls wird der Standards-Modus verwendet.

  • STAND_ONLY

    Erzwingt die Verwendung des Standards-Modus beim HTML-Rendering und führt für alle Browser, die diesen Modus nicht unterstützen (z.B. Internet Explorer vor Version 9) zum unmittelbaren Abbruch der Anwendung.

Weitere Informationen finden Sie unter UI-Control-Rendering im Standards-Modus und unter dem SAP Hinweis 1753544 Auf SAP-Site veröffentlichte Informationen.

Hinweis Zusätzlich zum Applikationsparameter WDPREFERREDRENDERING steht der URL-Parameter sap-wd-htmlrendermode zur Verfügung. Beachten Sie, dass dieser URL-Parameter nur SAP-intern verwendet werden darf.

WDREFFIELDBEHAVIOUR

 
  • 0 (Standardwert)

  • 1

Konvertierung von Währungsbeträgen.

  • 0 (Standardwert):

    Ist der Applikationsparameter auf den Wert 0 gesetzt, wird der interne Wert des referenzierten Feldes nicht geändert.

  • 1:

    Ist der Parameter auf den Wert 1 gesetzt, bleibt die Position des Dezimalpunktes des referenzierten Feldes unverändert.

WDREMOTEDESKTOP

SAP-WD-REMOTEDESKTOP

  • X

  • keine Angabe

Optimierungen für Remote Desktops (Windows Terminal Server). Durch den Schalter wird das Ausgrauen des Hintergrunds bei Popups deaktiviert.

WDPROTECTEDAPPLICATION

 
  • X

  • keine Angabe

Anwendung auf dem Client isolieren/schützen. Dadurch wird angegeben, dass die Anwendung mit SSL-Protokoll (HTTPS) laufen soll, und dass kein Skripting zwischen dem Portal und der Anwendung möglich ist.

Beachten Sie, dass beim Setzen dieses Parameters die Portal-Integration nicht mehr uneingeschränkt funktioniert. Das Portal-Eventing funktioniert in diesem Fall nicht mehr. Auߟerdem gibt es Auswirkungen auf das Session-Handling (Wegnavigieren vom iView oder Schlieߟen des Browsers) und den WorkProtect-Modus.

Beachten Sie auߟerdem, dass bei Verwendung dieses Parameters auch das UI-Element BIApplicationFrame nicht korrekt funktioniert.

Siehe auch Web-Applikationen ohne Domain-Relaxing.

WDSHAREDREPOSITORY

 
  • X

  • keine Angabe

Festlegung, dass die Metadaten für eine Anwendung in das Shared Memory geladen werden. Dies kann zu Speicher-Optimierungen führen.

Beachten Sie beim Einsatz dieses Parameters, dass das Shared Memory eine hinreichende Gröߟe besitzen muss.

WDUSESIGNEDAPPLETS  
  • CLIENTINFO (Standardwert)
  • SIGNED

UNSIGNED

Mit diesem Parameter legen Sie fest, ob die signierte oder unsignierte Applet-Version der UI-Elemente Gantt und Network verwendet werden soll.
  • CLIENTINFO:
    Die zu verwendende Applet-Version wird abhängig von der Version des installierten Java-Plugins gewählt:
    • Java-Version kleiner oder gleich 6: die unsignierte Version des Applets wird verwendet.
    • Java-Version größer oder gleich 7: die signierte Version der Applets verwendet.
  • SIGNED:

    Es wird immer die signierte Version der Applets verwendet.

  • UNSIGNED:

    Es wird immer die unsignierte Version der Applets verwendet.

Weitere Informationen finden Sie im SAP Hinweis 1925833 Auf SAP-Site veröffentlichte Informationen sowie unter Gantt und Network.
  SAP-WD-FLASHDEBUG
  • X (Standardwert)

  • keine Angabe

Dieser Parameter wird zum Debuggen einer FlashIsland-Anwendung benötigt. Wenn die Web-Dynpro-Anwendung mit dem URL-Parameter SAP-WD-FLASHDEBUG=X gestartet wird, wird automatisch das Debug-File anstatt des .swf-Files für das FlashIsland verwendet.
  SAP-WD-LOADONDEMAND
  • X (Standardwert)

  • keine Angabe

Standardmäßig werden die JavaScript-Sourcen für einzelne Web Dynpro ABAP UI-Elemente erst vom ABAP-Server geladen und im Browser gecached, wenn sie zum ersten Mal benötigt werden. Dies spart Ressourcen, weil die kleinstmögliche Menge an JavaScript-Code vom Browser geladen und gecached wird.

In manchen Fällen ist dieses Verhalten nicht erwünscht oder möglich. Wenn SAP-WD-LOADONDEMAND nicht aktiviert ist, werden alle JavaScript-Sourcen in eine Datei verpackt und zum Browser geschickt. Die Menge an zu cachendem JavaScript-Code ist in diesem Fall wesentlich größer, allerdings muss auch nicht mehr nachgeladen werden.

  SAP-WD-SILVERLIGHTDEBUG
  • X

  • keine Angabe

Dieser Parameter wird zum Debuggen einer Silverlight-Anwendung benötigt. Wenn die Web-Dynpro-Anwendung mit dem URL-Parameter SAP-WD-SILVERLIGHTDEBUG=X gestartet wird, wird automatisch das Debug-File anstatt des .swf-Files für das SilverlightIsland verwendet.
  SAP-WD-STABLEIDS
  • X

  • keine Angabe

Liefert stabile Viewelement Adapter IDs, die für Tools für automatisches Testen (z.B. Web Dynpro ABAP unit test framework, eCATT) benötigt werden.

Um die Viewelement Adapter IDs anzuzeigen, rufen Sie von der laufenden Anwendung die Technische Hilfe auf und navigieren Sie zum Tab View Element Adapter. Die IDs werden in der Spalte Viewelement Adapter IDs aufgeführt.

Name des Benutzerparameters:

WD_STABLE_ID_F_TEST

Der Benutzerparameter wirkt nicht im Produktivbetrieb.

  SAP-WD-SUPPRESSCUSTOMHTML
  • X
  • keine Angabe

Mit diesem Parameter lässt sich steuern, ob HTML unterdrückt wird, das mit Hilfe eines HTMLIsland, HTMLContainer oder HTMLFragment angegeben wurde. Damit können Sie überprüfen, ob ein Fehler aufgrund von fehlerhaftem kundeneigenen HTML auftritt.

Applikationsparameter für Web Dynpro Anpassungen

Im Zusammenhang mit dem Web Dynpro ABAP Konfigurations-Framework steht ein Anwendungsparameter zur Verfügung.

Lesen Sie dazu: Web Dynpro ABAP Konfigurations-Framework

Applikationsparameter

Mögliche Werte

Beschreibung

WDDISABLEUSERPERSONALIZATION

  • X

  • keine Angabe

Unterdrückt die Möglichkeiten der impliziten Personalisierung.

Weitere Informationen: Personalisierung und Customizing

WDENABLEUIELEMENTSHIDE

  • X (Standardwert)

  • keine Angabe

Unterdrückt die Möglichkeit, ein UI-Element über das Kontextmenü auszublenden.

Achten Sie darauf, dass wenn dieses Feature aktiviert bzw. deaktiviert ist, die Funktion 'Restore all changes' ebenso aktiviert bzw. deaktiviert ist.

Die Personalisierung des UI-Elements Table ist von der Einstellung nicht betroffen.

Applikationsparameter für Design-Einstellungen

Applikationsparameter

URL-Parameter

Mögliche Werte

Beschreibung

WDFORCEEXTERNALSTYLESHEET

 
  • X

  • keine Angabe

Der URL-Parameter WDFORCEEXTERNALSTYLESHEET wird durch den Parameter WDUSEEXTERNALSTYLESHEET abgelöst. Aus Kompatibilitätsgründen wird der Schalter WDFORCEEXTERNALSTYLESHEET weiterhin ausgewertet. Dazu muss der Standardwert WDUSEEXTERNALSTYLESHEET=ON gesetzt sein. Weitere Informationen finden Sie unter der Beschreibung des Parameters WDUSEEXTERNALSTYLESHEET.

WDSTYLE_LABELALIGNMENT

WDSTYLE-LABELALIGNMENT

  • USEGL

  • LEFT

  • RIGHT (Standardwert)

  • keine Angabe

Steuerung der Ausrichtung von Label s.

Der Wert USEGL bedeutet, dass alle Label s rechtsbündig ausgerichtet sind, wenn WDUIGUIDELINE=GL20 gesetzt ist. Alle Label s werden linksbündig ausgerichtet, wenn WDUIGUIDELINE=GL11 gesetzt ist.

LEFT bedeutet, dass alle Label s linksbündig ausgerichtet sind. Der Standardwert RIGHT bedeutet, dass alle Label s rechtsbündig ausgerichtet sind. Wenn dann die Label.width initial ist, wird als Breite 100% angezeigt.

Hinweis

Sie können den Parameter auch auf RIGHT setzen, wenn Sie als Leserichtung RTL verwenden (URL-Parameter sap-rtl=X). Beachten Sie, dass dies bei GridLayout s und MatrixLayout s möglich ist, nicht jedoch bei FlowLayout s.

Es kann vorkommen, dass das Einschalten von rechtsbündigen Label s das Layout verschlechtert. In diesen Fällen setzen Sie die Breite des Label neu und nehmen Sie am Layout Veränderungen vor.

WDSTYLE_TOOLBARDESIGN

WDSTYLE-TOOLBARDESIGN

  • FLAT (Standardwert)

  • HIGH

Dieser Parameter verändert das Aussehen von ToolBarButton, ToolBarButtonChoice, ToolBarToggleButton in einer ToolBar mit der Eigenschaft ToolBar.design=standard.

Der Wert FLAT führt dazu, dass die genannten ToolBar-UI-Elemente dezent wie Text in der ToolBar dargestellt werden, ohne Hervorhebung. Der Wert HIGH bedeutet, dass die genannten ToolBar-UI-Elemente genau so dargestellt werden wie normale Button s.

Hinweis

Dieser Applikationsparameter hat keine Auswirkung, falls ToolBar.design<>standard ist.

WDTHEMEROOT

SAP-THEME

  • sap_bluecrystal
  • sap_chrome

  • sap_corbu (Standardwert)

  • sap_hcb

  • sap_standard

  • sap_tradeshow

  • sap_tradeshow_plus

Stylesheets für die Anwendung ohne Portal-Integration. Sie können selbst konfigurierte Stylesheets über den Report WD_THEMES importieren.

Siehe auch Stylesheets in Web Dynpro ABAP.

WDUIGUIDELINE

WDUIGUIDELINE

  • GL20 (Standardwert)

  • GL11

Klassisches oder neues Verhalten bei der Visualisierung, beim Filtern, Sortieren und Selektieren. Siehe auch:

Der Wert GL11 legt das klassische Web-Dynpro-ABAP-Verhalten fest. Dazu gehört auch, dass jede ToolBar mit design=standard zu einer "standard" ToolBar wird, d.h. die ToolBarButton s sehen wie die üblichen Button s in Web Dynpro aus.

Der Standardwert GL20 weicht im UI und Verhalten mancher UI-Elemente zum Teil stark ab.

  • Jede ToolBar mit design=standard wird zu einer "flachen" ToolBar.

    ToolBar s mit anderen Werten für die Eigenschaft design (d.h. emphasized und transparent) werden unverändert, wie üblich, gerendert.

    Hinweis

    In allen SAP-Themes auߟer SAP_Standard sieht die emphasized und standard ToolBar gleich aus. Prinzipiell können sich diese aber bei einem Kunden-Theme unterscheiden, da hinter emphasized und standard theoretisch unterschiedliche CSS-Klassen stehen.

  • Der rote Stern für die Visualisierung von der Eigenschaft state mit dem Wert required wird immer auf der linken Seite des Label gerendert. Siehe auch Abschneiden von Inhalten im FormLayout.

  • Beim Drag&Drop im MatrixLayout und GridLayout ist die Visualisierung leicht verändert worden: Die Einfügemarkierung ist nicht mehr eine Box mit der Abmessungen des gezogenen Objekts, sondern eine gestrichelte Linie, die die Einfügeposition angibt.

Weitere Informationen finden Sie unter 1875625 Auf SAP-Site veröffentlichte Informationen.

WDUSEANIMATION

SAP-LS-USEANIMATION

  • X (Standardwert)

  • keine Angabe

Bei eingeschaltetem Parameter WDLIGHTSPEED dient dieser Parameter, der standardmäßig aktiv ist, dazu, Ein- und Ausblendeeffekte beispielsweise bei Popups zu rendern. Aus Performancegründen können Sie diesen Parameter abschalten.

Name des Benutzerparameters: WDUSEANIMATION

WDUSEEXTERNALSTYLESHEET

 
  • ON (Standardwert)

  • OFF

  • FORCE

Web Dynpro Anwendungen verwenden durch ein Portal oder NWBC übergebene Stylesheets (URL-Parametern sap-ep-themeroot, sap-cssurl), wenn das Stylesheet eine ausreichend neue Version hat. Ist die Version zu alt, so wird ein Fallback-Mechanismus ausgeführt. Dadurch werden unschönes Rendering und JavaScript Fehler vermieden. Beachten Sie jedoch, dass hierdurch ein eventuelles Kunden-Branding verloren geht. Auߟerdem ist es möglich, ein auf dem SAP-System installiertes Stylesheet durch den URL-Parameter sap-theme zu übergeben.

Mit dem Parameter WDUSEEXTERNALSTYLESHEET können Sie die Verwendung externer Stylesheet-Informationen beeinflussen.

  • WDUSEEXTERNALSTYLESHEET=ON: Externe Stylesheets werden verwendet.

    Dies ist die Standardeinstellung. Der oben beschriebene Mechanismus ist aktiviert. Externe Stylesheet Informationen werden ausgewertet

  • WDUSEEXTERNALSTYLESHEET=FORCE: Auch veraltete, externe Stylesheets werden verwendet.

    Diese Einstellung entspricht der Standardeinstellung mit einer Abweichung: Das externe Stylesheet wird auch dann verwendet, wenn der Versionsabgleich fehlschlägt. Beachten Sie, dass hierdurch gegebenenfalls unschönes Rendering und JavaScript Fehler auftreten können.

    Hinweis

    Der Betrieb einer Web Dynpro Anwendung mit dieser Einstellung erfolgt auf eigene Gefahr. Der SAP-Support leistet keine Hilfestellungen oder Korrekturen für Web Dynpro Anwendungen, die mit dieser Einstellung betrieben werden.

  • WDUSEEXTERNALSTYLESHEET=OFF: Externe Stylesheets werden ignoriert.

    Mit dieser Einstellung werden über URL übergebene Stylesheet-Informationen ignoriert. Das heiߟt, dass die URL-Parameter sap-ep-themeroot, sap-cssurl und sap-theme nicht beachtet werden. Der Anwendungsparameter WDTHEMEROOT, der in der Anwendung dem URL-Parameter sap-theme entspricht, kann weiterhin mandanten- und anwendungsweit gesetzt werden.

Der URL-Parameter WDFORCEEXTERNALSTYLESHEET wird durch diesen neuen Parameter WDUSEEXTERNALSTYLESHEET abgelöst. Aus Kompatibilitätsgründen wird der Schalter WDFORCEEXTERNALSTYLESHEET weiterhin ausgewertet. Dazu muss der Standardwert WDUSEEXTERNALSTYLESHEET=ON gesetzt sein.

Weitere Informationen finden Sie in dem SAP Hinweis 1679127 Auf SAP-Site veröffentlichte Informationen.

Applikationsparameter für das Sidepanel

Im Rahmen des Page Builder und Sidepanel Frameworks stehen die folgenden Applikationsparameter zur Verfügung.

Applikationsparameter

Mögliche Werte

Beschreibung

WDSIDEPANELCONFIGURATIONID

<configuration id>

Konfigurations-Id der Web-Dynpro-Component WDR_CHIP_PAGE vom Typ SIDEPANEL. Diese Konfiguration bestimmt den Inhalt des Sidepanels

WDSIDEPANELOPEN

  • X

  • keine Angabe

Festlegung, ob das Sidepanel beim Programmstart geöffnet ist oder nicht

WDSIDEPANELRESIZABLE

  • X (Standardwert)

  • keine Angabe

Festlegung, ob die Breite des Sidepanels vom Benutzer verändert werden kann oder nicht. Falls die Breite verändert werden kann, ist das Sidepanel durch ein Splitter-Control von der Hauptanwendung abgetrennt.

WDSIDEPANELREMOTEPRODUCER

  • X

  • keine Angabe (Standardwert)

Erlaubt das Senden von Tagging-Daten aus einer Web-Dynpro-Anwendung heraus, die in der Content Area des NWBC läuft

WDSIDEPANELREMOTECONSUMER

  • X

  • keine Angabe (Standardwert)

Erlaubt das Empfangen von Tagging-Daten im Sidepanel des NWBC (zum Beispiel für Page Builder oder FPM-Anwendungen, die im Sidepanel laufen)

Lokale Applikationsparameter

Die folgenden Applikationsparameter können Sie nicht global für alle Anwendungen, sondern nur lokal für einzelne Anwendungen setzen.

Applikationsparameter

URL-Parameter

Mögliche Werte

Beschreibung

WDCONFIGURATIONID

SAP-WD-CONFIGID

<config id>

Konfigurationsbezeichnung der Anwendungskonfiguration. Hiermit wird die Id der Anwendungskonfiguration übergeben. Typischerweise wird diese Id entweder in der Anwendung fest vorgegeben (das bedeutet, dass für die Nutzung verschiedener Anwendungskonfigurationen verschiedene Anwendungen definiert werden) oder der Parameter wird vom Portal aus in der iView als Parameter definiert.

WDSUPPORTSFULLHEIGHT

SAP-WD-SUPPORTSFULLHEIGHT

  • 0

  • 1

  • 2

  • 3

Entwickler einer Web-Dynpro-Applikation müssen sich entscheiden, ob diese immer die maximale Höhe einnehmen soll oder nicht. Je nachdem setzen Sie diesen Applikationsparameter auf einen der folgenden Werte:

  • 0 (Standardwert)

    Falls dieser Parameter auf dem Wert 0 steht, wird vom Framework bei einer Portalumgebung der Wert auf 1 gesetzt und im Stand-alone Fall auf 2. Für die meisten Anwendungen ist dies der richtige Wert. Damit wird im Portal die automatische Höhenanpassung der iView unterstützt, und im Stand-alone-Fall nimmt die Anwendung die volle Höhe des Browserfensters ein.

  • 1

    Falls dieser Parameter auf den Wert 1 gesetzt wird, dehnt sich die Anwendung nicht auf die volle Browser-Höhe aus. Dies ist die richtige Einstellung, wenn die Anwendungen in einem iView mit automatischer Höhenanpassung laufen. Andererseits werden UI-Elemente mit 100% Höhe nicht unbedingt in der vollen Gröߟe dargestellt. Bei einigen UI-Elementen (z.B. InteractiveForm) kann es vorkommen, dass sie im Firefox nicht mehr (korrekt) dargestellt werden.

  • 2

    Falls dieser Parameter auf dem Wert 2 steht, kann die Anwendung die volle 100% Höhe des Browsers nutzen. Insbesondere können eventuelle Probleme mit Firefox dadurch umgangen werden. Allerdings sollten solche Anwendungen nicht in einem iView mit automatischer Höhenanpassung genutzt werden, da diese sich im Enterprise Portal extrem aufblähen können. Um eine Anwendung auf 100% Höhe zu setzen, müssen Sie zusätzlich zum richtigen Setzen des Applikationsparameters WDSUPPORTSFULLHEIGHT folgende Regeln beachten:

    • Die Höhe aller Container-artigen UI-Elemente (z.B. TransparentContainer, Group, Tray, etc.) muss auf 100% gesetzt werden. Insbesondere gilt dies für den ROOTUIELEMENTCONTAINER.

    • Nur Layouts vom Typ MatrixLayout oder GridLayout dürfen benutzt werden. Schalten Sie dort das Flag stretchedVertically auf true.

    • Das Property vAlign aller Instanzen von GridData und Matrix(Head)Data muss auf top gesetzt werden.

  • 3

    Falls dieser Parameter auf den Wert 3 gesetzt wird, verwendet das Framework die gesamte Höhe, ohne Scrollbar. Damit verhält sich dieser Parameter bei dem Wert 3 so wie bei 2, zusätzlich wird keine Scrollbar angezeigt. Zu langer Inhalt wird abgeschnitten. Sie verwenden den Parameter mit dem Wert 3, wenn Sie eine Seite erstellen, die 100% Breite und Höhe verwendet und eigene Container mit Scrollbar hat. Das heisst, die Anwendung kümmert sich selbst um das Scrolling-Verhalten.

Siehe auch SAP-Hinweis 1266588 Auf SAP-Site veröffentlichte Informationen.

Auswertungsreihenfolge

Die verschiedenen Möglichkeiten der Einstellungen werden in der folgenden Reihenfolge ausgewertet:

  1. In der URL festgelegte Parameter

  2. Für die Web-Dynpro-Applikation festgelegte Standard-Parameter

Es übersteuert also immer ein URL-Parameter einen Applikationsparameter.

Beachten Sie bei der Bestimmung der Anmeldesprache, dass sie aus den im Folgenden aufgeführten Quellen vorgeschlagen bzw. bestimmt wird. Diese Quellen werden in der aufgeführten Reihenfolge ausgewertet, wobei die erste angegebene Quellenangabe ausschlaggebend ist:

  1. URL-Parameter sap-language

  2. Default-Sprache in der Einstellung für die Systemanmeldung bei den Konfigurationseinstellungen

  3. Sprachen des Web Browsers (Accept-Language)

  4. Default-Sprache des ABAP-Systems

Hinweis

Die Sprache aus dem Benutzerkonto im ABAP-System wird nicht ausgewertet.

Voraussetzung ist die Installation der jeweiligen Sprache in Ihrem System.