
Zu den Daten der Speicherverwaltung, die Sie im Betriebssystemmonitor kontrollieren können, gehören neben dem physisch vorhandenen Arbeitsspeicher auch der Speicherauslagerungsbereich (Swap Space) und das Paging. Es werden die folgenden Werte gemessen:
Hohe Paging-Raten deuten darauf hin, dass der Hauptspeicher für die laufenden Prozesse zu klein ist. Mögliche Maßnahmen sind, den Hauptspeicher zu erweitern, Prozesse auf andere Host-Systeme umzulagern und speicherintensive Programmläufe auf Zeiten niedriger Systemlast zu verschieben.
Auf Windows-Plattformen wird (im Gegensatz zu UNIX) ein Auslagern auch ohne Platzbedarf im Arbeitsspeicher vorsorglich durchgeführt, weswegen dieser Wert irrelevant ist und Sie nur die Einlagerungsraten beachten sollten. Unter UNIX sind dagegen die Auslagerungsraten die entscheidenden Größen zur Beurteilung des Pagings.
In den Zeiträumen
Vorige Stunden und
Historie wird nur der freie Swap Space und die Ausnutzung des Swap Space in Prozent ausgegeben.
Nicht alle Swap-Space-Typen sind auf allen Betriebssystemen verfügbar. Daher entspricht in einigen Fällen die tatsächliche Swap-Space-Größe dem konfigurierten und maximalen Swap Space.
Weitere Informationen zu den ermittelten Daten zur Speicherverwaltung finden Sie inMonitor Operating System.
StartseiteBetriebssystemmonitor