Anfang des Inhaltsbereichs

Hintergrunddokumentation Definition von Namenskonventionen  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Solange Sie Ihre Entwicklungen in nur einem SAP-System durchführen, ist durch den Objektkatalog des SAP-Systems garantiert, daß jeder Objektname für einen bestimmten Objekttyp nur einmal verwendet werden kann.

Sobald Sie aber Ihre Entwicklungen auf mehrere SAP-Systeme verteilen, besteht die Gefahr, daß in verschiedenen SAP-Systemen unter dem gleichen Namen unterschiedliche Objekte des gleichen Objekttyps angelegt werden.

Erst nach dem Transport dieser beiden Objekte in ein gemeinsames Konsolidierungssystem treten beim Test Ihrer Entwicklungen Fehler durch diesen Namenskonflikt auf.

Achtung

Wenn Sie in ein SAP-System zwei verschiedene Objekte unter gleichem Namen importieren, dann wird das zuerst importierte Objekt von dem zweiten Objekt überschrieben.

Wenn Sie versuchen, in ein SAP-System ein Objekt zu importieren, in dem Sie unter gleichem Namen bereits ein anderes Objekt angelegt haben, dann wird dieses Objekt nicht importiert (Originale werden nicht überschrieben). Im Transportprotokoll erhalten Sie eine entsprechende Fehlermeldung.

Um nicht erst nach dem Transport Ihrer Entwicklungen Namenskonflikte zu bemerken und nachträglich durch Umbenennung von Objekten (einschließlich aller Referenzen auf diese Objekte, z.B. externe Performs, Includes) diese Namenskonflikte beheben zu müssen, können Sie Namenskonventionen definieren, diese in Ihren Entwicklungssystemen hinterlegen und vom Transport Organizer überwachen lassen. Auf diese Weise lassen sich von vornherein Namensgleichheiten in einer Entwicklungslandschaft vermeiden.

Siehe auch:

Schutz von Namenskonventionen in der ABAP Workbench

Pflege der Namenskonventionen

Namensraum-Infosystem