
Eine
Mehrfachbedingung (
) verwenden Sie, um unterschiedliche Verarbeitungszweige für einen Workflow
zu definieren. Sie können eine Mehrfachbedingung als Case oder Switch definieren.
Case
Bei einem Case geben Sie eine Vergleichsbasis und die gewünschten Vergleichswerte an. Die Vergleichsbasis kann ein Containerelement (kein mehrzeiliges Containerelement) oder ein Systemfeld sein. Der Vergleichswert kann ein Containerelement, ein Systemfeld oder eine Konstante sein.
Pro Vergleichswert wird in der Workflow-Definition ein Ausgang eingefügt. Zur Laufzeit werden die Vergleichswerte in der angegebenen Reihenfolge gegen die Vergleichbasis geprüft. Stimmt die Vergleichsbasis mit einem Vergleichswert überein, wird der Workflow über den entsprechenden Ausgang fortgesetzt.
Sie können einen Ausgang Sonstige Werte definieren. Über diesen Ausgang wird die Verarbeitung fortgesetzt, falls zur Laufzeit keiner der Vergleichswerte mit der Vergleichsbasis übereinstimmt. Haben Sie keinen Ausgang Sonstige Werte definiert, erhält der Workflow sonst den Status fehlerhaft.
Switch
Bei einem Switch können Sie beliebige Bedingungen definieren. Dabei steht Ihnen der komplette Funktionsumfang des Bedingungseditors zur Verfügung.
Pro Bedingung wird in der Workflow-Definition ein Ausgang eingefügt. Zur Laufzeit werden die Bedingungen in der angegebenen Reihenfolge geprüft. Der Workflow wird über den Ausgang fortgesetzt, dessen Bedingung zuerst wahr ergibt.
Sie können einen Ausgang Sonstige Werte definieren. Über diesen Ausgang wird die Verarbeitung fortgesetzt, falls zur Laufzeit keine der Bedingungen wahr ergibt. Haben Sie keinen Ausgang Sonstige Werte definiert, erhält der Workflow sonst den Status fehlerhaft.
Auf der Registerkarte Bedingung definieren Sie den Case bzw. Switch und können die Bezeichnung des Ausgangs Sonstige Werte festlegen.