
Die Bedingung verwenden Sie in einer Workflow-Definition in folgendem Fall:
wenn zur Ausführungszeit nur eine von zwei möglichen Alternativen im Ablauf des Workflow betriebswirtschaftlich sinnvoll durchlaufen werden kann
wenn das Workflow-System selbständig (ohne Benutzerinteraktion) auf Grund der Inhalte im Workflow-Container eine Entscheidung treffen kann
In der Workflow-Definition wird eine Bedingung durch das Symbol
dargestellt.
Die Bedingung stellt eine Verzweigung in Ihrer Workflow-Definition dar. Die Bedingungsauswertung erfolgt durch das Workflow-System, das Elemente des Workflow-Containers mit Konstanten, Systemfeldern oder anderen Feldern vergleicht. Die Definition der Bedingung nehmen Sie im Bedingungseditor vor, in dem Sie auch komplexe Bedingungen definieren können.
Die Auswertung der Bedingung kann wahr oder falsch ergeben.
Die Pflege einer Bedingung nehmen Sie auf dem Bild Schritt anlegen: Bedingung vor. Hier müssen Sie eine Schrittbezeichnung vergeben, die Bedingung definieren und Bezeichnungen für die Ausgänge wahr und falsch festlegen. Mit diesen Bezeichnungen werden die beiden Ausgänge der Bedingung in der Workflow-Definition beschriftet.
In diesem Bild wird die aktuell gültige Bedingung angezeigt. Um diese zu verändern oder eine neue Bedingung anzulegen, müssen Sie durch Doppelklick in die Tabelle in den Bedingungseditor wechseln.
Ergebnis
Das System fügt einen Schritt vom Typ Bedingung in die Workflow-Definition ein. Für die beiden Ausgänge fügt das System einen Zweig in der Workflow-Definition hinzu. Um die Blockstruktur zu gewährleisten, werden alle angelegten Zweige vor dem nächsten Schritt der Workflow-Definition wieder zusammengeführt.