Kontext 
Objekt des BRF, das diejenigen Daten benennt und definiert, auf die die Regeln angewandt werden sollen.
Dabei werden folgende Kontexte unterschieden:
vollständiger Kontext
Ein vollständiger Kontext umfasst alle Daten, auf die die Regeln angewandt werden sollen. Es ist nicht notwendig, sich weitere Daten zu beschaffen, die nicht im Kontext stehen.
Ein typisches Beispiel ist der gesamte Inhalt eines Antrages.
minimaler Kontext
Der minimale Kontext umfasst nur solche Daten, die zur Bestimmung des aktuellen Umfeldes notwendig sind.
Zu einem Ereignis 'Geschäftspartner prüfen' lautet der Kontext 'Geschäftspartner'.
Im minimalen Fall besteht der Kontext nur aus der ID des Geschäftspartners. Diese ID reicht aus, um alle weiteren Daten des gegebenen Geschäftspartners von der Datenbank oder anderen geeigneten Quellen zu lesen.
In der Praxis gibt es Mischformen, beispielsweise wenn der Antrag neben seinen Einzeldaten auch eine Geschäftspartnernummer enthält.
Das BRF stellt ein Kontextkonzept zur Verfügung. Sie können damit einen Kontext definieren und die zugehörige Implementierung beim BRF registrieren.
Zuordnung Kontext zu Ereignis
Sie können jedem Ereignis höchstens einen Kontext zuordnen.
Zuordnung Kontext zu Ausdruck
Sie können einem Ausdruck höchstens einen Kontext zuordnen. Dies ist nur bei Ausdrucksarten möglich, die Daten beschaffen (also beschaffenden Charakter haben).
Bei Ausdrucksarten, bei denen die Ausdrücke berechnet werden, können Sie keinen Kontext zuordnen, da die Berechnung vom Kontext unabhängig ist. Den Kontext geben Sie hier über die Unterausdrücke mit, die beschaffenden Charakter haben.
Kontextart
Siehe Kontextart.
Attribute eines Kontextes
Ein Kontext hat folgende Attribute:
Die ersten beiden Abschnitte Verwaltungsdaten und Bezugskontext esind bei allen Kontextarten sehr ähnlich.
Abschnitt Verwaltungsdaten
Kurztext
Version
Import-Status
Angelegt/Geändert von
Angelegt/Geändert am/um
Anwendungsklasse
Kontextart
Abschnitt Bezugskontext
Im Abschnitt Bezugskontext können Sie Beziehungen zwischen Kontexten festlegen.
Machen Sie dazu folgende Angaben:
Bezugskontext
Kontextbezugsart
Die weiteren Abschnitte variieren je nach Kontextart.