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Technischer Ablauf der Verteilung mit CONDATLocate this document in the navigation structure

Verwendung

Zur Pflege der Konfigurationsdatenverteilung werden im Verteilungsmodell Filterobjekte für den Nachrichtentyp CONDAT eingetragen. Die Pflege der Konfigurationsdatenverteilung im Verteilungsmodell und die nachfolgende Verteilung des Verteilungsmodells hat folgende Auswirkungen:

  • Konfigurationsdaten werden mit Hilfe des Korrektur- und Transportwesens vom Pflegesystem an die im Verteilungsmodell eingetragenen Empfängersysteme verteilt.

  • In Systemen, die als Empfänger von Konfigurationsdatenobjekten eingetragen sind, ist die Pflege dieser Konfigurationsdatenobjekte gesperrt. Nur die an ein System verteilten Konfigurationsdatenobjekte sind nicht betroffen.

Prozess

Pflege von Konfigurationsdaten

Wenn Sie Konfigurationsdaten pflegen, werden Ihre Änderungen vom Korrektur- und Transportwesen protokolliert. Sie benötigen aus diesem Grund einen Änderungsauftrag. Nach beendeter Pflege wird der Änderungsauftrag freigegeben und steht damit zum Transport bereit.

Bei der Freigabe des Transportauftrags wird auf der Basis des Verteilungsmodells geprüft, ob andere Systeme an den Konfigurationsdatenobjekten des Transportauftrags interessiert sind. Ist dies der Fall, so wird die Transaktion BD77 mit dem Transportauftrag als Parameter aufgerufen, und dem Benutzer werden alle Objekte in einer Liste angezeigt. Für das weitere Vorgehen bestehen zwei Optionen:

  1. Für jedes System wird ein Transportauftrag generiert, der genau die Objekte enthält, die durch die Schnittmenge aus Verteilungsmodell (Nachrichtentyp CONDAT) und dem gerade freigegebenen Auftrag definiert werden. Dieser Transportauftrag muss freigeben und transportiert werden.

  2. Zu jedem System kann ein IDoc des Nachrichtentyps CONDAT geschickt werden, das im Zielsystem ein Workflow-Item erzeugt. Der Bearbeiter dieses Workflow-Items sieht dann alle Objekte in einer Liste (analog zur Transaktion BD77) und kann für jedes Objekt den Standardtabellenabgleich in der SM30 bzw. SCU0 starten. Dieser Abgleich muss dann manuell durchgeführt werden.

Es wird empfohlen, nach Option 1 vorzugehen und zusätzlich den Administrator nach Option 2 zu informieren, ohne dass dieser einen manuellen Tabellenabgleich durchführt.