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Die Überprüfung der Einstellungen für die gesammelten Objekte ist aufgrund der komplexen Zusammenhänge zwischen den Objekten wichtig, um Probleme beim Transport oder bei der Content-Aktivierung zu vermeiden.

Vorgehensweise

Transport

Überprüfen Sie im Bildbereich Gesammelte Objekte die Spalte Transportieren. Automatisch sind diejenigen Objekte gekennzeichnet,

  • die noch nicht aufgezeichnet wurden, d.h. die noch das Paket $TMP haben

  • die entsprechend Ihrer Auswahl über Gruppierungen (Gruppierungen) transportiert werden müssen

    Achtung Achtung

    Aufträge, auf denen gesammelte Objekte gesperrt sind, müssen vor dem Transport des aktuellen Auftrages freigegeben werden. Das System weist in der Protokollanzeige mit Warnungen darauf hin, zu welchen Objekten es noch Aufträge gibt, die freigegebenen werden müssen. Außerdem werden diese Aufträge in der Spalte Transportauftrag angezeigt.

    Ende der Warnung.

Sie können manuell weitere Objekte hinzufügen.

Content-Aktivierung

Überprüfen Sie im Bildbereich Gesammelte Objekte die Spalten Übernehmen, Abgleichen (X) oder Kopieren und Aktive Version vorhanden:

Übernehmen

In dieser Spalte sind folgende Objekte des BI Content standardmäßig gekennzeichnet:

  • Objekte, die erstmalig übernommen werden. Für diese Objekte existiert im System keine aktive Version.

  • Objekte, die vom BI Content in einer neueren Version nochmals ausgeliefert werden. Diese Objekte werden anhand des Content-Zeitstempels in den entsprechenden Objekttabellen identifiziert.

Achten Sie beim Markieren des Ankreuzfeldes darauf, ob sich das Ankreuzfeld auf einen Ordner oder auf ein einzelnes Objekt bezieht: Wenn sich das Ankreuzfeld auf einen Ordner bezieht, dann wird die Markierung für alle diesem Ordner zugehörigen Objekte vorgenommen. Wenn sich das Ankreuzfeld auf ein einzelnes Objekt bezieht, dann wird die Markierung für ein einzelnes Objekt vorgenommen, und die Markierungen für andere Objekte im Ordner werden nicht geändert. Gleiches gilt für das Aufheben der Merkierung.

Im Kontextmenü stehen Ihnen für die Übernahme zwei Optionen zur Verfügung:

  1. Alles unterhalb übernehmen

    Das Objekt der ausgewählten Hierarchieebene sowie alle Objekte in den darunter liegenden Hierarchieebenen werden zum Übernehmen markiert.

  2. Alles unterhalb nicht übernehmen

    Die Markierung Übernehmen für das Objekt der ausgewählten Hierarchieebene sowie alle Objekte in den darunter liegenden Hierarchieebenen werden entfernt.

Abgleichen (X) oder Kopieren

In dieser Spalte wird ein Ankreuzfeld eingeblendet, wenn ein Abgleich zwischen der SAP-Auslieferungsversion und der aktiven Version möglich ist.

Bei den wichtigsten Objekttypen kann ein Abgleich zwischen der aktiven Version und der SAP-Auslieferungsversion vorgenommen werden. Bei dem Abgleich werden bestimmte Eigenschaften des Objekts zwischen der aktiven Version (Kundenversion) und der Content-Version (Auslieferungsversion) verglichen.

Achtung Achtung

Wenn Sie keinen Abgleich durchführen, wird beim Aktivieren des BI Content die Auslieferungsversion übernommen und die aktive Kundenversion überschrieben, in anderen Worten die Auslieferungsversion wird auf die aktive Version kopiert.

Ende der Warnung.

Welche Objekttypen den Abgleich unterstützen, können Sie der Tabelle RSTLOGOPROP entnehmen. Diese Tabelle listet die transportierbaren Objekttypen auf und beschreibt deren Eigenschaften. Ob der Abgleich für einen Objekttyp unterstützt ist, wird durch das Feld MERGEFL angezeigt.

Das Ankreuzfeld Abgleichen ist für Objekte, die den Abgleich unterstützen, standardmäßig gesetzt, um ein versehentliches Überschreiben der Kundenversion zu verhindern. Beachten Sie jedoch, dass ein Objekt weder kopiert noch abgeglichen wird, wenn das Ankreuzfeld Übernehmen nicht gesetzt ist. Die Einstellung des Ankreuzfeldes Abgleichen hat in diesem Fall keinerlei Auswirkungen. Das Ankreuzfeld Abgleichen wird folgendermaßen ausgewertet:

  • Die aktive Version eines Objektes wird mit der Auslieferungsversion abgeglichen, wenn Sie folgende Einstellungen für das Objekt vorgenommen haben:

    • Das Ankreuzfeld Abgleichen ist markiert und

    • das Ankreuzfeld Übernehmen ist markiert.

  • Die aktive Version eines Objektes wird mit der Auslieferungsversion überschrieben, wenn Sie folgende Einstellungen für das Objekt vorgenommen haben:

    • Das Ankreuzfeld Abgleichen ist nicht markiert und

    • nur das Ankreuzfeld Übernehmen ist markiert.

Wir empfehlen den Abgleich insbesondere dann, wenn Sie die Kundenversion eines Objektes geändert haben.

Hinweis Hinweis

Sofern bei der erstmaligen Aktivierung des Contents Fehler aufgetreten sind, sollten Sie beim nochmaligen Versuch, den Content zu übernehmen, das Ankreuzfeld Abgleichen nicht setzen. Somit vermeiden Sie, dass eventuell existierende Inkonsistenzen in der modifizierten Version beibehalten werden.

Ende des Hinweises.

Hinweis Hinweis

Beachten Sie für InfoSources: Die InfoSource TRCS unterstützt den Abgleich, die 3.x InfoSource ISTD jedoch nicht.

Beachten Sie für Transformationen: Beim Abgleich von Transformationen bleiben alle vorhandenen Transformationsregeln erhalten und nur neue Regeln werden hinzugefügt , z.B. wenn Felder durch eine neue Routine versorgt werden. Vorhandene Routinen werden in diesem Fall nicht ersetzt. Dies kann nach der Aktivierung des Contents zu Fehlern führen. Wir empfehlen daher, Transformationen ohne Abgleich aus dem Content zu übernehmen und die Routinen im Anschluss anzupassen.

Ende des Hinweises.

Im Kontextmenü stehen Ihnen zwei Optionen für das Abgleichen zur Verfügung:

  1. Alles unterhalb abgleichen

    Das Objekt der ausgewählten Hierarchieebene sowie alle Objekte in den darunter liegenden Hierarchieebenen werden zum Abgleichen markiert.

  2. Alles unterhalb kopieren

    Die Ankreuzfelder Abgleichen für das Objekt der ausgewählten Hierarchieebene sowie alle Objekte in den darunter liegenden Hierarchieebenen werden entfernt. Wenn das Ankreuzfeld Übernehmen zusätzlich gesetzt ist, werden diese Objekte aus der Auslieferungsversion in die aktive Version kopiert.

Automatischer und manueller Abgleich

Es ist zu unterscheiden, ob die Eigenschaften, die bei einem Abgleich zwischen der aktiven Version und der Auslieferungsversion verglichen werden, automatisch abgeglichen werden können oder ob der Abgleich manuell erfolgen muss. Ein automatischer Abgleich wird für diejenigen Eigenschaften vorgenommen, bei denen sichergestellt werden kann, dass das Objekt in gleicher Weise zu verwenden ist wie vor der Übernahme des Contents. Bei einem manuellen Abgleich müssen Sie entscheiden, ob die Ausprägung einer Eigenschaft aus der aktiven Version beibehalten werden oder ob die Ausprägung aus der Auslieferungsversion übernommen werden soll.

Beispiel Beispiel

Beispiel für automatischen Abgleich:

Einem InfoObject sind in der Kundenversion zusätzliche kundenspezifische Attribute hinzugefügt worden. In der Content-Version sind zwei zusätzliche Attribute durch SAP ausgeliefert worden, die kundenspezifischen Attribute sind jedoch nicht enthalten. Um die zusätzlichen Attribute nutzen zu können, muss eine erneute Übernahme der Auslieferungsversion aus dem BI Content erfolgen. Gleichzeitig sollen jedoch die kundenspezifischen Attribute beibehalten werden. Dazu müssen Sie im Ankreuzfeld zum Abgleich das Kennzeichen (X) setzen. Nach der anschließenden Übernahme des BI Contents stehen die zusätzlichen Attribute zur Verfügung, die kundenspezifischen Erweiterungen werden automatisch beibehalten. Wenn Sie allerdings das Abgleichfeld nicht angekreuzt haben, sind die kundenspezifischen Erweiterungen der Kundenversion verloren gegangen.

Beispiel für manuellen Abgleich:

Ein InfoObject weist in der Kundenversion einen anderen Text auf als in der Content-Version. Sie müssen daher einen manuellen Abgleich vornehmen. Während der Übernahme des BI Contents erscheint ein Detailbildschirm mit der Auswahl, ob der Text aus der aktiven Version oder aus der Content-Version übernommen werden soll.

Ende des Beispiels.

Im Allgemeinen werden bei einem Abgleich listenartige Einstellungen (Liste der Attribute, Liste der Felder, Liste der enthaltenen Prozesse, ...) um die Content-Erweiterungen ergänzt. Alternative Einstellungen (Beschreibungen, Ankreuzfelder, ...) werden beim automatischen Abgleich aus der Kundenversion beibehalten bzw. erfordern manuellen Abgleich. Im Folgenden finden Sie die wesentlichen Eigenschaften aufgelistet, die bei einem Abgleich ausgewählter Objekttypen berücksichtigt werden:

  • InfoObjects

    Bei InfoObjects sind zu unterscheiden:

    • Merkmale

    • Zeitmerkmale

    • Kennzahlen und

    • Einheiten

    Gemeinsame Gültigkeiten für oben unterschiedene InfoObjects

    Automatischer Abgleich der Eigenschaft:

    Manueller Abgleich der Eigenschaft:

    • Texte

      Wenn Texte für Merkmale in der aktiven Version noch nicht vorhanden sind, werden sie übernommen.

    • Ausschließlich Attribut (Flag)

    • Kurz- und Langtext (Beschreibung)

    • Zeitabhängigkeit von Attributen

    • Übertragungsroutine

    Zusätzliche Gültigkeiten für Merkmale

    Automatischer Abgleich der Eigenschaft:

    Manueller Abgleich der Eigenschaft:

    • Klammerung

      Neue InfoObjects werden der Klammerung hinzugefügt.

    • Attribute / Navigationsattribute

      Neue Attribute werden hinzugefügt.

      Wurde ein Attribut durch den Kunden hinzugefügt, so werden seine Einstellungen (z.B. F4-Reihenfolge) übernommen.

    • Applikationskomponente

      Es wird die Auslieferungsversion verwendet, falls für die aktive Version der Eintrag initial ist.

    • BEx Darstellung

    • Merkmalskonstante

    • Default member

    • Berechtigungen (Flag und -Feld)

    • Selection (CHASEL)

    • InfoObject ist Dokumenten-Attribut

    • Datentyp

    • Länge

    • Ausgabelänge

    • Konvertierungsroutine

    • Kleinbuchstaben erlaubt (Flag)

    • Hat Stammdaten (Flag)

    • Stammdaten sind berechtigungsrelevant (Flag)

    • Export DataSource (Flag)

    • F4 Query Design

    • F4 Query Runtime

    • Prüf-DataStore-Object

    • Hat Texttabelle (Flag)

    • Texte sind sprachabhängig (Flag)

    • Kurz-, Mittel- und Langtext existiert (jeweils Flags)

    • Default Währung

    • GIS Attribut

    • Hierarchien existieren (Flag)

    Zusätzliche Gültigkeiten für Kennzahlen

    Automatischer Abgleich der Eigenschaft:

    Manueller Abgleich der Eigenschaft:

    -

    • Typ der Kennzahl

    • Feste Einheit

    • Feste Währung

    • Aggregation

    • Ausnahmeaggregation

    Zusätzliche Gültigkeiten für Einheiten

    Automatischer Abgleich der Eigenschaft:

    Manueller Abgleich der Eigenschaft:

    -

    • Siehe oben (Tabelle Zusätzliche Gültigkeiten für Merkmale), sofern diese Eigenschaften für die Einheiten relevant sind.

  • InfoProvider

    Bei den InfoProvidern sind zu unterscheiden:

    • MultiProvider

    • InfoCube

    • DataStore-Objekt und

    • InfoObject (siehe Tabelle Gemeinsame Gültigkeiten für oben unterschiedene InfoObjects)

    Gemeinsame Gültigkeiten für oben unterschiedene InfoProvider

    Automatischer Abgleich der Eigenschaft:

    Manueller Abgleich der Eigenschaft:

    • Neue InfoObjects

      Wenn InfoObjects in der Auslieferungsversion noch nicht in aktiver Version vorhanden sind, werden sie übernommen.

    • Ein manueller Abgleich ist nicht erforderlich.

    Zusätzliche Gültigkeiten für MultiProvider

    Automatischer Abgleich der Eigenschaft:

    Manueller Abgleich der Eigenschaft:

    • Neue InfoProvider

      Wenn InfoProvider in der Auslieferungsversion noch nicht in aktiver Version vorhanden sind, werden sie übernommen.

    • Ein manueller Abgleich ist nicht erforderlich.

    Zusätzliche Gültigkeiten für InfoCubes

    Automatischer Abgleich der Eigenschaft:

    Manueller Abgleich der Eigenschaft:

    • Neue Dimensionen

      Wenn Dimensionen in der Auslieferungsversion noch nicht in aktiver Version vorhanden sind, werden sie übernommen.

    • Ein manueller Abgleich ist nicht erforderlich.

  • Prozesskette

    Beim Objekttyp Prozesskette werden beim Abgleich diejenigen Objekte (z.B. zusätzliche Objekte in der Prozesskette) automatisch hinzugefügt, die in der Auslieferungsversion, jedoch nicht in der Kundenversion enthalten sind. Ein manueller Abgleich ist nicht möglich.

    Achtung Achtung

    Beachten Sie aber, dass die zusammengeführte Version der Prozesskette ggf. nicht aktivierbar oder sinnvoll ausführbar sein kann, da unter Umständen zusätzliche Sammelprozesse notwendig sind, um verschiedene Prozesskettenstränge zusammenzuführen, oder wenn in der Kundenversion zusätzliche Prozesse eingefügt sind. In diesem Fall bearbeiten Sie die erzeugte Prozesskette manuell nach und aktivieren sie in der Prozesskettenpflege.

    Ende der Warnung.
  • InfoObjectCatalog

    Beim Objekttyp InfoObjectCatalog werden InfoObjekte, die in der Auslieferungsversion einem Katalog zugeordnet sind, automatisch in die aktive Version übernommen. Ein manueller Abgleich ist nicht erforderlich.

  • Übertragungsregel

    Beim Objekttyp Übertragungsregel werden beim Abgleich diejenigen Objekte (z.B. zusätzliche Attribute) automatisch hinzugefügt, die in der Auslieferungsversion, jedoch nicht in der aktiven Version, enthalten sind. Ein manueller Abgleich ist nicht möglich.

Aktive Version vorhanden

In dieser Spalte gibt es folgende Anzeigemöglichkeiten:

  • Grüne Markierung (Grüne Markierung): Das Objekt ist in aktiver Version vorhanden. Sie können entscheiden, ob Sie diese Version beibehalten oder erneut übernehmen möchten.

  • Datum-Symbol: Das Objekt ist bereits in aktiver Version vorhanden. Die aktive Version gehört jedoch zu einem älteren Content Release. Wir empfehlen, die neue Version zu übernehmen.

  • Graue Markierung (Graue Markierung): Das Objekt liegt in der Kundenversion vor. Der Objektstatus ist hingegen inaktiv. Diese Markierung zeigt an, dass die Metadaten des Objektes erzeugt werden konnten. Der inaktive Objektstatus weist darauf hin, dass sich das bearbeitete Objekt in einem inkonsistenten Zustand befindet und momentan nicht zur Verarbeitung von Daten verwendet werden kann. Übernehmen Sie das Objekt noch einmal aus der Auslieferungsversion (D-Version). Kann dabei der Objektstatus nicht von "inaktiv" auf "aktiv" geändert werden, muss das Objekt nachbearbeitet werden. Hinweise zur Nachbearbeitung finden Sie im Protokoll der Aktivierung.

    Beispiel Beispiel

    Zur Nachbearbeitung: Ein inaktiver Objektstatus kann bei einem InfoObject durch eine Strukturänderung auf Feldebene auftreten. Die Nachbearbeitung des Objekts besteht nun darin, die entsprechenden Tabellen gemäß dem Aktivierungsprotokoll umzusetzen.

    Ende des Beispiels.
  • keine Markierung: Das Objekt ist nicht in aktiver Version vorhanden.