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HintergrundKlassifikation quellsystemabhängiger Objekte Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Die quellsystemabhängigen Objekte können nach drei Kriterien klassifiziert werden:

  1. Grad der Abhängigkeit:

    • Unmittelbar vom Quellsystem abhängig

    • Mittelbar vom Quellsystem abhängig (Von Objekten eines anderen Typs abhängig, welche wiederum vom Quellsystem abhängig sind)

    Weitere Informationen: Objektabhängigkeiten und Konsistenz

  2. Art der Abhängigkeit

    • Abhängigkeit im Schlüssel der Datenbanktabellen des Objektes (weitere Informationen:SOBJ: Definition der transportierbaren Objekttypen)

      Diese Objekte benötigen eine Pseudo-D-Version.

    • Abhängigkeit im Datenteil einer Datenbanktabelle des Objektes.

      Diese Objekte benötigen keine Pseudo-D-Version, es ist jedoch trotzdem eine Umsetzung der Tabelleninhalte nach Transport oder Content-Aktivierung nötig.

  3. Schlüsseltechnologie

    • Der Objektschlüssel enthält das Quellsystem in einem transparenten Feld

    • Der Objektschlüssel enthält das Quellsystem in codierter Form

    • Der Objektschlüssel ist eine GUID (Global Unique IDentifier)

    • Der Objektschlüssel ist ein HASH-Wert

Die beiden Technologien GUID und HASH bezeichnet man auch als Surrogatschlüssel, da sie den logischen, transparenten Schlüssel ersetzen. Dieser ist dann meistens im Datenteil der Tabelle zu finden. Bei beiden Technologien lässt sich der logische Schlüssel algorithmisch nicht mehr aus dem Surrogatschlüssel rückbestimmen.

Der Grund für die Verwendung von GUIDs oder HASH-Schlüsseln ist i.d.R. die Länge, die bei GUID's 25 Zeichen, bei HASH-Werten 40 Zeichen beträgt. Der logische Schlüssel kann sehr viel länger sein, oder er fehlt ganz, d.h. keine Information im Datenteil des Objektes ist als logischer Schlüssel ausgezeichnet.

Der Vorteil eines HASH-Wertes gegenüber einer GUID besteht darin, dass sich der HASH-Wert eindeutig reproduzierbar aus dem logischen Schlüssel ableiten lässt. Die GUID ist demgegenüber ein Zufallswert, zur Reproduktion muss daher zusätzlich (in einer gesonderten Tabelle (beim InfoPackage) oder am Objekt selbst (beim DTP)) abgespeichert werden, welcher Wert zuvor ermittelt wurde. Umgekehrt kann eine GUID aber auch dann benutzt werden, wenn es keinen logischen Schlüssel gibt.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die im BW vorkommenden Fälle:

Grad der Abhängigkeit

Art der Abhängigkeit

transparenter Schlüssel

codierter Schlüssel

GUID

HASH

unmittelbar abhängig

im Schlüssel

BW-DataSource, 3.x Übertragungsregel

InfoPackage

Im Datenteil

mittelbar abhängig

Im Schlüssel

3.x Transferstruktur

DTP

Transformation

Im Datenteil

Prozesskette, einige Prozesstypen