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SAPOSCOL vom Betriebssystem aus steuernLocate this document in the navigation structure

Verwendung

Sie können SAPOSCOL auch direkt von der Betriebssystem-Eingabeaufforderung aus steuern.

Achtung

Falls Sie SAPOSCOL starten und oder stoppen möchten, starten oder stoppen Sie den entsprechenden Hostagenten.

Funktionsumfang

Steuern Sie SAPOSCOL von der Betriebssystem-Eingabeaufforderung durch den folgenden Befehl:

saposcol <Option> [pf=<Kompletter SAPOSCOL-Profilpfad>] [-t[Level] [-z]

  • Normalerweise wird SAPOSCOL ohne Profilpfad aufgerufen. Geben Sie ein Profil an, falls Sie für den SAPOSCOL ein anderes Arbeitsverzeichnis verwenden möchten (siehe SAPOSCOL: Arbeitsverzeichnis und Profilparameter).

  • Für jede Option können Sie einen mit -t[Level] einen Trace-Level setzen. Mögliche Werte sind 1, 2 oder 3. Mit -z können Sie erzwingen, dass SAPOSCOL einen zyklischen Trace schreibt, um so große Trace-Daten zu vermeiden (siehe Protokolldateien des SAPOSCOL).

Die folgenden Optionen sind möglich:

Option

Bedeutung

Bemerkung

-l

startet SAPOSCOL

Diese Optionen sind hier lediglich aus Vollständigkeitsgründen genannt. SAP empfiehlt, dass Sie den SAPOSCOL über den Hostagenten und nicht über die Betriebssystem-Eingabeaufforderung starten und stoppen (siehe SAP-NetWeaver-Management-Agenten starten und stoppen).

-k

stoppt den aktuellen Kollektor

-r

stoppt den aktuellen Kollektor und gibt die Ergebnisse aus

-d

startet den Dialogmodus des Betriebssystemkollektors SAPOSCOL

 

-h

gibt die möglichen Optionen des SAPOSCOL aus

 

-s

zeigt den Status des Kollektors an

 

-v

zeigt die Version des Kollektors an

 

-c

löscht die Daten im Shared Memory

 

-o

zeigt alle gesammelten Daten aus dem Shared Memory an

 

-m

zeigt alle aktuellen Daten aus dem Shared Memory an

 

-i <Zahl>

stellt ein neues Intervall für das Sammeln von Daten im normalen Modus ein (alle <Zahl> Sekunden; der Standardwert ist 10 Sekunden)

SAP empfiehlt, dass Sie diese Optionen über die Profildatei des Hostagenten setzen, welcher den SAPOSCOL steuert. Verwenden Sie hierfür den Profilparameter hostexec/oscol/arguments und starten Sie den Hostagenten durch (siehe SAP-NetWeaver-Management-Agenten durchstarten).

Beispiel

Um das Sammelintervall des SAPOSCOL auf 30 Sekunden zu erhöhen, fügen Sie in die Profildatei des Hostagenten die Zeile hostexec/oscol/arguments = -i30 ein.

-t <Level>

stellt den Trace-Level für Debugging ein

-z

aktiviert zyklischen Trace

-b

zeigt Hardware-Informationen im XML-Format an

SAPOSCOL gibt immer den Namen des physischen Hosts aus; der Name des virtuellen Hosts wird nicht berücksichtigt. Dies kann zu Problemen führen, wenn Sie in einer virtualisierten Umgebung diese Hardware-Informationen mit dem Programm sldreg in ein SLD übermitteln möchten.

-xml

zeigt alle gesammelten Daten aus dem Shared Memory im XML-Format an

 
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