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Arbeitsverzeichnis und Protokolldateien der CCMS-AgentenLocate this document in the navigation structure

Achtung

Sie benötigen CCMS-Agenten nicht mehr, falls die beiden folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • das überwachte System verfügt über ein Release ab SAP NetWeaver 7.0 EhP2

  • das zentrale Monitoring-Systems (CEN) verfügt über ein Release ab SAP NetWeaver 7.0 EhP1

Ihre Funktionen werden in diesem Fall durch NetWeaver-Management-Agentenübernommen.

Arbeitsverzeichnis

Das Arbeitsverzeichnis befindet sich je nach Art des CCMS-Agenten am folgenden Ort:

CCMS-Agent

Arbeitsverzeichnis

Alternative

SAPCCMSR

/usr/sap/tmp/sapccmsr (UNIX)

\\<host>\saploc\prfclog\sapccmsr (Windows)

$DIR_PERF/sapccmsr (bei Angabe des Parameters DIR_PERF)

SAPCCMSR -j2ee (bis SAP NetWeaver 7.0 EhP 1)

/usr/sap/ccms/<SysID>_<SysNr>/sapccmsr (UNIX)

\\<host>\saploc\ccms\<SysID>_<SysNr>\sapccmsr (Windows)

$DIR_CCMS (bei Angabe des Parameters DIR_CCMS)

SAPCCMSR -j2ee (ab SAP NetWeaver 7.0 EhP 2)

$DIR_LOGGING/sapccmsr, also standardmäßig <Instanzverzeichnis>/log/sapccmsr (UNIX-Notation)

 

SAPCCM4X

$DIR_LOGGING/sapccm4x (UNIX-Notation)

SAPCM3X

$DIR_PERF/sapcm3x (UNIX-Notation)

Hinweis
  • Das Verzeichnis saploc im Pfad des CCMS-Agenten SAPCCMSR darf auch einen anderen Namen haben; entscheidend ist, dass es als Share unter dem Namen saploc freigegeben ist; standardmäßig ist es das Verzeichnis <drive:>\usr\sap. Wenn das Verzeichnis nicht existiert, erstellen Sie es bei der Registrierung selbst.

  • Beim SAPCCMSR mit Option j2ee wird in /usr/sap/ccms (UNIX) bzw. \\<host>\saploc\ccms (Windows) ein Unterverzeichnis <System-ID>_<Instanznummer> angelegt, damit die Agenten unterschiedlicher Systeme und Nummern getrennt werden können. In diesem Verzeichnis liegen die Dateien ALMTTREE, ALPERFHI und ALALERTS (da der Agent ein eigenes Shared Memory verwaltet, müssen auch diese AL*-Dateien getrennt von denen eventueller ABAP-Instanzen mit gleicher Nummer liegen.) Im Unterverzeichnis <System-ID>_<Instanznummer>\sapccmsr liegen die Protokolldateien des Agenten.

Das Arbeitsverzeichnis enthält unter anderem die folgenden Konfigurationsdateien:

  • CSMCONF

    enthält Informationen über das zentrale Monitoring-System; Parameter entsprechen denen der Startdatei der dialogfreien Installation (siehe Dialogfreie Registrierung der CCMS-Agenten).

  • SAPCCMSR.INI

    enthält Informationen, inwieweit Plug-Ins, Protokolldateien und SAPOSCOL-Informationen berücksichtigt werden sollen; diese Datei wird beim Start des Agenten gelesen (siehe Konfigurationsdatei der CCMS-Agenten SAPCCMSR.INI).

  • SAPRFC.INI

    enthält Informationen zur Registrierung am Gateway des zentralen Monitoring-Systems.

    Hinweis

    Sie können sich im zentralen Monitoring-System alle Dateien im Arbeitsverzeichnis des Agenten anzeigen lassen. Dies geschieht in der Transaktion RZ21. Markieren Sie im Gruppenrahmen Topologie eines der Auswahlfelder Agenten zu(m) .... Sie gelangen zum Bild Monitoring: Technische Topologie anzeigen. Markieren Sie nun den gewünschten Agenten, und wählen Sie dann die Drucktaste Arbeitsverzeichnis des Agenten ( ). Die Dateien des Verzeichnisses werden angezeigt; um sich den Inhalt einer Datei anzeigen zu lassen, wählen Sie diese Datei mit Doppelklick.

Protokolldateien

Falls Sie den CCMS-Agenten im Dialogmodus installieren, erfolgt die gesamte Systemprotokollierung direkt auf die Datei stdout. Bei einer dialogfreien Installation legt das System eine Protokolldatei namens <agentenname>.install in dem Verzeichnis an, aus dem die Registrierung gestartet wurde.

Außerdem werden zur Laufzeit eine Protokolldatei für den CCMS-Agenten unter dem Namen <agentenname>.log angelegt und Protokolldateien für die RFC-Kommunikation angelegt.

Trace-Dateien

Sie setzen den Entwickler-Trace mit der Option -t beim Start oder bei der Registrierung des CCMS-Agenten. Der Trace wird in die Datei dev_<Agentenname> im Arbeitsverzeichnis des Agenten geschieben. Aktivieren Sie den Trace nur auf ausdrückliche Anweisung des Support.

Zusätzlich können Sie mit der Option -debug einen rollierenden Trace in die Datei dev_<Agentenname> schreiben lassen. Somit steht zum Aufspüren intermittierender Probleme ein platzsparender Mechanismus zur Verfügung: Es wird immer das erste Megabyte des Trace vollständig erhalten und außerdem ein bis zwei Megabyte am Ende des Traces.