
Zu einer Eigenschaft eines Oberflächenelements gibt es jeweils eine Get- und eine Set-Methode:
Setter- und Gettermethoden
Die Set-Methoden setzen den Wert einer Eigenschaft oder ein Element. Wenn eine Eigenschaft readOnly ist, wird diese Methode nicht implementiert.
Der Name der Methode wird nach folgendem Schema gebildet: SET_<runtime name of property>
Table, Eigenschaft: design, Methode: SET_DESIGN.
Die Get-Methoden liefern den Wert einer Eigenschaft oder ein Element.
Der Name der Methode wird nach folgendem Schema gebildet: GET_<runtime name of property>
Table, Eigenschaft: design, Methode: GET_DESIGN
Methoden zur Datenbindung
Wenn eine Eigenschaft an den Context gebunden werden kann oder muss, gibt es die dazugehörigen Bind- und Bound-Methoden.
Die Bind-Methoden binden den Wert einer Eigenschaft an das durch den Pfad spezifizierte Context-Element.
Der Name der Methode wird nach folgendem Schema gebildet: BIND_<runtime name of property>
Table, Eigenschaft: design, Methode: BIND_DESIGN.
Die Bound-Methoden liefern den Pfad des Context-Elements, an das eine Eigenschaft gebunden ist und liefern NULL, wenn keine Bindung existiert.
Der Name der Methode wird nach folgendem Schema gebildet: BOUND_<runtime name of property>
Table, Eigenschaft: design, Methode: BOUND_DESIGN.
Weitere Informationen: Datenbindungskonzepte
Methoden zum Umgang mit Events
Die Get-Methoden liefern den Wert eines Events. Der Name der Methode wird nach folgendem Schema gebildet: GET_<runtime name of event>
Table, Event: onFilter, Methode: GET_ON_FILTER.
Die Set-Methoden setzen den Wert eines Events. Der Name der Methode wird nach folgendem Schema gebildet: SET_<runtime name of event>
Table, Event: onFilter, Methode: SET_ON_FILTER.
Die Map-Methoden liefern das Parameter-Mapping zu einem Event. Der Name der Methode wird nach folgendem Schema gebildet: MAP_<runtime name of event>
Table, Event: onFilter, Methode: MAP_ON_FILTER
Methoden zum Umgang mit Aggregationen
Wenn ein Oberflächenelement über Aggregationen andere Elemente enthalten kann, stehen folgende Methoden zur Verfügung:
Zwei Add-Methoden, die ein Element hinzufügen.
Wird nur das Element als Parameter übergeben, wird das Element am Ende einer Liste hinzugefügt
Wird ein Index mit übergeben, wird dieses Element an der angegeben Indexposition übergeben.
Der Name beider Methoden wird nach folgendem Schema gebildet: ADD_<runtime name of element>
Table, Element: Tabellenspalte, Methode: ADD_COLUMN.
Die Get-Methoden dienen zur Feststellung der Zuordnung zu den übergeordneten oder untergeordneten Elementen. Der Name der Methode wird nach folgendem Schema gebildet: GET_<runtime name of elements>
Table, Element: Tabellenspalte, Methode: GET_COLUMN.
Die Has-Methoden testen, ob aggregierte Elemente innerhalb dieses Elements existieren. Der Name der Methode wird nach folgendem Schema gebildet: HAS_<runtime name of elements>
Table, Element: Tabellenspalte, Methode: HAS_COLUMNS.
Die Remove-Methoden entfernen die jeweiligen aggregierten Elemente. Diese bleiben erhalten und können wieder dem aktuellen Element wieder hinzugefügt werden.
Sie können einzelne oder alle Elemente entfernen:
Bei einzelnen Elementen können Sie entweder den Index oder die ID mit übergeben, die Methode wird nach folgendem Schema gebildet: REMOVE_<runtime name of element>.
Table, Element: Tabellenspalte, Methode: REMOVE_COLUMN.
Wollen Sie alle Elemente entfernen, benutzen Sie eine Methode, die nach folgendem Schema gebildet wird: REMOVE_ALL_<runtime name of elements>
Table, Element: Tabellenspalte, Methode: REMOVE_ALL_COLUMNS
IDs von View-Elementen
Verwenden Sie folgende Zeichen für die IDs von View-Elementen:
Großbuchstaben
Ziffern
Sonderzeichen _ und /
Verwenden Sie / nur im Zusammenhang mit Namensräumen, d.h. eine Id darf folgende Form haben /<namespace>/<name> wobei weder <namespace> noch <name> selbst irgendwelche / enthalten dürfen.
Es darf keine Id mit einer Ziffer starten.
Standard-Parameter
ID
ID des auslösenden UI-Elements (d.h. das Element, zu dem der Event gehört)
CONTEXT_ELEMENT
CONTEXT_ELEMENT ist vom Typ IF_WD_CONTEXT_ELEMENT, welcher direkt den Pointer zu dem betroffenen Context-Element enthält. Dabei handelt es sich um das Context-Element der dataSource einer Table oder MultiPane, für das das Ereignis ausgelöst wurde:
Wenn sich das Element in einer Table befindet, dann ist das Context-Element das Element von der Zeile, in der die Aktion ausgelöst wurde (vertikale Koordinate).
Wenn sich das Element in einer MultiPane befindet, dann ist das Context-Element das Element von der Pane (d.h. Zelle), in der die Aktion ausgelöst wurde (vertikale Koordinate).
Befindet sich das Element weder in einer Table noch in einer MultiPane, dann ist es initial.
UI-Element-Eigenschaften und deren Bindung
Die boolschen Werte von Web Dynpro ABAP sind in der Domäne WDY_BOOLEAN zu finden. Diese Domäne dient als Ersatz für echte boolsche Typen. Dabei steht X für wahr und keine Angabe für falsch.
Formulare
Als Überschrift für Formulare können Sie ein TextView mit design=GroupTitle verwenden. Dazu setzen Sie den umliegenden TransparentContainer auf isLayout = false und vergeben Sie für dessen accessibilityDescription den gleichen Text wie für den groupTitle. Hintergrund hierzu ist, dass ein TextView mit design=GroupTitle nicht vom Bildschirmausleseprogrammen vorgelesen wird.
Beachten Sie daher Folgendes:
|
Objekt |
Einsatz für |
|---|---|
|
UI-Element TextView |
sehende Benutzer |
|
Eigenschaft accessibilityDescription |
Bildschirmausleseprogramme |
Primäre Eigenschaft
Siehe Primäre Eigenschaft
Vom Client änderbare Eigenschaften, die nicht gebunden sein müssen
Siehe Eigenschaften bei der Verwendung in MultiPane oder TablePopin
Vorbelegung von Werten bestimmter UI-Elemente im Rahmen der Personalisierung
Es ist sowohl für Endbenutzer als auch für Administratoren möglich, im Rahmen der Personalisierung Werte für bestimmte UI-Elemente vor zu belegen. Da heißt für ein InputField beispielsweise, dass der Endbenutzer oder der Administrator irgend einen Wert hineinschreibt, dann das Kontextmenü aufruft und dort den Menüpunkt Aktuellen Wert als Standardwert nutzen auswählt. Beim nächsten Start geht das System so vor, als ob der Benutzer diesen Wert bereits eingetippt hätte.
Das Vorbelegen steht nur dann zur Verfügung, wenn das jeweilige Feld tatsächlich eingabebereit ist.
Diese Funktionalität steht für die folgenden UI-Elemente und ihre Eigenschaften zur Verfügung:
|
UI-Element |
Eigenschaft |
|---|---|
|
value |
|
|
checked |
|
|
value |
|
|
SelectedKey |
|
|
SelectedKey |
|
|
SelectedKey |
|
|
SelectedKey |
Daten-Ausschnitte im Context
Numerische Angaben für CSS-Größen
Für die häufig verwendeten Properties width und height können die Angaben in CSS-Größen wie em, ex, Pixel oder Prozentwerte gemacht werden. Dabei können Sie zwischen absoluten Angaben (z.B. Millimeter) und relativen Angaben (z.B. Prozent gegenüber normal) wählen. Die folgenden Kürzel stehen zur Verfügung:
|
Kürzel |
Beschreibung |
|---|---|
|
em |
Bezug auf die Schriftgröße. |
|
ex |
Bezug auf die Höhe des Kleinbuchstaben x in diesem Element. |
|
px |
Pixel-Angabe. Diese Angabe hängt von der Pixeldichte des Ausgabegerätes ab. |
|
% |
Prozent-Angabe. Abhängig von der CSS-Eigenschaft kann dies relativ zu Folgendem sein:
|
Wenn Sie bei width bzw. height keine Einheit für die CSS-Größe angeben, wird automatisch die Einheit Pixel verwendet.
Beachten Sie, dass Sie für die folgenden UI-Elemente die Werte für width (und height) nur in Pixeln angeben können:
BusinessGraphics
GeoMap
ContextualPanel
ValueComparison
Weitere Informationen über numerische Angabe bei CSS-Größen finden Sie im Internet, z.B. bei
http://de.selfhtml.org/
.
Empfehlungen für absolute und relative Werte für Größen (height, width)
%
Sie können Prozent-Angaben für die häufig verwendeten Eigenschaften width und height verwenden, um Ihrem Bildschirmbild eine horizontale Struktur zu geben oder die zur Verfügung stehende Breite des Browserfensters auszunutzen. Beachten Sie dabei, dass sich die Prozent-Angabe bei width oder height eines eingebetteten UI-Elements nicht auf die Breite oder Höhe des Browserfensters, sondern auf die Breite oder Höhe des umgebenden Containers bezieht. Die Prozent-Angabe bei width oder height beim LayoutData eines eingebetteten UI-Elements bezieht sich auf das Layout des umgebenden Containers.
Weitere Informationen finden Sie im SAP Hinweis
1266588
.
px (Pixel)
Beachten Sie, dass es in diesem Zusammenhang zu Problemen kommen kann, wenn der Benutzer die Schriftgröße ändert.
ex (Höhe des Zeichens x)
Angabe, die relativ zur Schriftgröße ist. Wir empfehlen diese Einheit. Sie können sie für die width von beispielsweise einer TableColumn verwenden.
Empfehlungen für Table s:
Legen Sie für die Table eine width fest, z.B. 40ex oder 100%
Verwenden Sie tableLayoutFixed, um zu vermeiden, dass die Table abhängig vom Inhalt breiter oder schmaler wird
Wenn die width bekannt ist oder langer Text abgeschnitten werden soll, verwenden Sie ex-Angaben für TextView s, DropDown-Listen und InputField s.
Beachten Sie bei ScrollContainer/ TransparentContainer mit scrollingMode ungleich none: Prozent-Angaben funktionieren nicht korrekt. Verwenden Sie daher Angaben wie ex oder px.
Deprecated Objekte
Einige Funktionen, UI-Elemente, Properties, Events, etc werden in der Dokumentation und im System als deprecated bezeichnet. Dies bedeutet:
Die jeweilige Funktion existiert nach wie vor, soll aber nicht mehr genutzt werden
Deprecated Eigenschaften werden ab SAP NetWeaver 7.10 und SAP NetWeaver 7.11 vom View Designer angemahnt
Im allgemeinen existiert ein gleichwertiger Ersatz für die Funktionalität. Weitere Informationen finden Sie im Langtext der Warnung im View Designer (ab SAP NetWeaver 7.10 und SAP NetWeaver 7.11)
Wir behalten uns vor, die jeweilige deprecated Funktionalität zu einem späteren Release zu entfernen.
Weitere Informationen: