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Kommunikationskanal mit Adaptertyp WS konfigurieren (Version 7.10)Locate this document in the navigation structure

Verwendung

Mit einem Kommunikationskanal, für den Sie den Adaptertyp WS eingestellt haben, können Sie die Kommunikation über die Web-Services-Laufzeit konfigurieren.

Weitere Informationen: Kommunikationskanal (Adaptertyp WS)

Beachten Sie, dass für einen WS-Kommunikationskanal mit der Adaptertypversion 7.10 folgende Sicherheitseinstellungen nicht unterstützt werden:

  • WS-Security UsernameToken

  • WS-Security Asymmetrical Encryption

Funktionsumfang

Um einen Kommunikationskanal mit Adaptertyp WS zu konfigurieren, gehen Sie folgendermaßen vor.

Hinweis

Um die ältere Version ( SAP BASIS 7.10 ) des Adaptertyp WS verwenden zu können, müssen Sie die entsprechenden Adaptermetadaten zunächst in das ES Repository importieren.

1. Kommunikationskanal anlegen, Richtung und Adaptertyp festlegen

Legen Sie zunächst den Kommunikationskanal an, legen Sie fest, ob es sich um einen Sender- oder einen Empfängerkanal handelt, und wählen Sie den Adaptertyp WS (ältere Version) aus.

  1. Rufen Sie den Anlegedialog für Kommunikationskanäle auf und geben Sie die notwendigen Schlüsselwerte an (Partner und Kommunikationskomponente).

    Weitere Informationen: Kommunikationskanal definieren .

  2. Im Kommunikationskanaleditor wählen Sie den Adaptertyp aus.

    Wählen Sie die Eingabehilfe beim Feld Adaptertyp .

    Für die ältere Version des Adaptertyp WS, wählen Sie den Eintrag mit folgenden Werten:

    Name: WS

    Namensraum: http://sap.com/xi/XI/System

    Software-Komponentenversion: SAP BASIS 7.10

  3. Wählen Sie Übernehmen .

    Die folgenden Attribute sind dann bereits voreingestellt:

    • Transport-Protokoll: HTTP 1.0

    • Message-Protokoll: WS 1.0

    • Adapter-Engine: Integration Server

2. Web-Service-Aufrufart festlegen

Mit der Web-Service-Aufrufart legen Sie fest, ob der Aufruf lokal, das heißt in dasselbe logische System, oder als Fernaufruf in ein anderes logisches System erfolgt. Entsprechend Ihrer Wahl markieren oder demarkieren Sie das Ankreuzfeld Lokaler Aufruf .

Hinweis

Diese Einstellung können Sie nur für einen Empfängerkanal konfigurieren.

Welche weiteren Attribute Sie festlegen können, hängt von der eingestellten Aufrufart ab.

3. Weitere Attribute für lokalen bzw. Fernaufruf spezifizieren

Lokalen Aufruf konfigurieren

Für einen lokalen Aufruf spezifizieren Sie folgende Attribute.

Eingabefeld

Beschreibung

Transport-Binding

Wert SOAP 1.1 über HTTP ist voreingestellt.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter der folgenden Adresse: http://www.w3.org/TR/2000/NOTE-SOAP-20000508/#_Toc478383526Auf Nicht-SAP-Site veröffentlichte Informationen.

Einstellungen für Web-Service-Adressierung

Mit diesen Einstellungen legen Sie fest, wie der Web-Service-Aufruf unabhängig von einem Transportprotokoll adressiert werden kann.

Eingabefeld

Beschreibung

Protokoll

Gibt Protokoll für Web-Service-Adressierung an.

Wert WS-A ist voreingestellt.

Referenzparameter (Server)

Eingabefeld für Parameter, die mit dem Web-Service-Aufruf mitgegeben werden sollen und über die der Web-Service-Aufruf identifiziert werden kann.

Die hier angegebenen Informationen werden im SOAP-Header der Message mitgegeben.

Geben Sie die Parameter als String-Zeichenfolge an.

Die Angabe eines Referenzparameters ist optional.

Weitere Informationen zur Web-Service-Adressierung finden Sie im Internet unter der folgenden Adresse: http://www.w3.org/TR/ws-addr-core/Auf Nicht-SAP-Site veröffentlichte Informationen.

Eingabefeld

Beschreibung

Ankreuzfeld Nicht modellierte Anlagen verarbeiten

Gibt an, ob nicht modellierte Anhänge mit der Message übertragen werden sollen.

Nicht modellierte Anhänge sind Anhänge, die als HTTP- oder MIME-Anlage an die Message angefügt werden.

Modellierte Anhänge werden direkt in der Message angegeben.

Fernaufruf konfigurieren

Für einen Fernaufruf spezifizieren Sie die folgenden Attribute.

Eingabefeld

Beschreibung

Feld Authentifizierungsmethode

Gibt an, ob und wie sich der Sender beim Service-Provider authentifizieren muss.

Sie können zwischen folgenden Authentifizierungsmethoden wählen:

  • Benutzer-/Kennwortauthentifizierung auf HTTP-Ebene

  • Authentifizierung mit von X.509 SSL Client-Zertifikat (HTTPS-Ebene)

    Weitere Informationen: Client Certificates

  • Authentifizierung mit Anmeldeticket (HTTP-Ebene)

    Weitere Informationen: Logon Tickets

  • Authentifizierung mit von X.509 SSL Client-Zertifikat (Authentifizierung in der Message)

    Weitere Informationen: Client Certificates

  • Authentifizierung mit von X.509 SSL Client-Zertifikat SAML 1.1 Sender Vouches Assertion (Authentifizierung in der Message)

    Weitere Informationen: Weiterleitung von Benutzeridentitäten konfigurieren (SAML)

Eingabefeld

Beschreibung

Transportprotokoll

Gibt das gewünschte Transportprotokoll an (HTTP oder HTTPS).

Zielmaschine

Gibt Namen der Zielmaschine an.

Service-Name/Port

Gibt Port bei der Zielmaschine an.

URL-Zugriffspfad oder Zielmandant

Wenn das Zielsystem ein SAP-System (ABAP-basiert) ist, geben Sie den Mandanten an (Feld Zielmandant (ABAP Stack) ).

In diesem Fall müssen Sie auch die Anmeldesprache im Zielsystem angeben.

Hinweis

Wenn Sie einen Senderkanal konfigurieren, ist dieses Attribut auf die Eingabe eines Zielmandanten (ABAP-Stack) festgelegt, denn in diesem Fall addressieren Sie im Kanal den Integration Server.

Wenn das Zielsystem kein SAP-System (ABAP-basiert) ist, geben Sie die URL (den Zugriffspfad) für das Zielsystem an (Feld URL-Zugriffspfad ).

Achtung

Geben Sie die URL entweder als WSDL-URL oder als Zugriffs-URL an, abhängig davon, wie Sie den Kanal einsetzen möchten.

  • Geben Sie eine WSDL-URL an, wenn Sie den Kommunikationskanal für die Konfiguration der Integration-Server-Ausgangsverarbeitung verwenden möchten. In diesem Fall ordnen Sie den Kanal später einer Empfängervereinbarung zu. Der Integration Server fungiert zur Laufzeit als Web-Service-Consumer und benötigt zur Konfigurationszeit die WSDL-URL, um auf das WSDL-Dokument zugreifen zu können. Die Web-Service- Consumer-Konfiguration für den Integration Server basiert im Wesentlichen auf den Informationen im WSDL-Dokument.

  • Geben Sie eine Zugriffs-URL an, wenn Sie den Kommunikationskanal für die direkte Kommunikation verwenden möchten. In diesem Fall ordnen Sie den Kanal später einer Direktverbindung zu. Der Sender fungiert zur Laufzeit dann als Web-Service-Consumer und benötigt die Zugriffs-URL, um den Aufruf zum Web-Service-Provider (Empfänger) durchführen zu können.

Der Zugriffspfad zeigt auf ein WSDL

(Verwendung des Kanals in einer Empfängervereinbarung)

Markieren Sie dieses Ankreuzfeld, wenn Sie den Kommunikationskanal für die erweiterte Kommunikation verwenden möchten. Damit wird der die URL als WSDL-URL kategorisiert.

Achtung

Wenn Sie dieses Ankreuzfeld markieren, kann der Kommunikationskanal nicht in Direktverbindungen verwendet werden.

Optimierter XML-Transfer

Gibt an, ob die Message zur schnelleren Übertragung in einem speziellen Format übertragen werden soll.

Sie können folgende Werte einstellen:

  • Keine Optimierung

  • Binäres MTOM XML-Format

    Wenn Sie diesen Eintrag wählen, wird die Message basierend auf dem Standard MTOM (Message Transmission Optimization Mechanism) optimiert übertragen. Das bedeutet, dass binäre Daten vom Typ base64Binary für die Übertragung in einen Message-Anhang (XOP attachment) ausgelagert werden und somit nicht separat dekodiert werden müssen.

    Weitere Informationen: SOAP Message Transmission Optimization Mechanism (MTOM)

    Weitere Informationen finden Sie im Internet unter der folgenden Adresse:

    http://www.w3.org/TR/soap12-mtom/Auf Nicht-SAP-Site veröffentlichte Informationen

  • Binäres SAP-XML-Format

    Wenn Sie diesen Eintrag wählen, wird die Message basierend auf einem SAP-eigenen Format optimiert übertragen.

    Der Performance-Gewinn ergibt sich folgendermaßen:

    • Wenn dasselbe Tag mehrmals in der Payload auftritt, wird das Tag nur an der ersten Stelle vollständig aufgeführt. An allen weiteren Stellen in der Payload wird lediglich eine Referenz auf das Tag aufgeführt.

    • Falls die Payload binäre Anteile enthält, müssen diese nicht separat nach base64Binary umgewandelt werden. Denn bei Verwendung des binären XML-Formates wird kein XML, sondern es werden binäre Daten übertragen.

Transport-Binding

Wert SOAP 1.1 über HTTP ist voreingestellt.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter der folgenden Adresse: http://www.w3.orgAuf Nicht-SAP-Site veröffentlichte Informationen.

Server-Timeout bei Statushaltung

Gibt Zeit (in Sekunden) an, nach der die Verbindung bei Statushaltung abgebaut wird.

Einstellungen für Reliable Messaging

Mit diesen Einstellungen legen Sie die zuverlässige Übertragung asynchroner Messages, basierend auf dem Standardprotokoll WS-RM , fest.

Eingabefeld

Beschreibung

Acknowledgement-Intervall

Gibt ein Zeitintervall (in Sekunden) für den Empfänger (Web-Service-Provider) vor, in dem er den Empfang einer Message bestätigen muss.

Protokoll

Gibt Protokoll für das Web Services Reliable Messaging (WS-RM) an.

Der Wert WS-RM 2005/02 ist voreingestellt.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter der folgenden Adresse: http://specs.xmlsoap.org/ws/2005/02/rm/ws-reliablemessaging.pdfAuf Nicht-SAP-Site veröffentlichte Informationen.

Einstellungen für Web-Service-Adressierung

Gehen Sie vor, wie für den lokalen Aufruf beschrieben.

Einstellungen für die Handhabung von Message-Anhängen

Gehen Sie vor, wie für den lokalen Aufruf beschrieben.