
Die Central Performance History (CPH) ermöglicht es Ihnen, Performance-Werte der Monitoring-Infrastruktur dauerhaft zu sichern und in Reports auszugeben, um so die aktuellen Performance-Daten mit ihrer früheren Entwicklung zu vergleichen.
Im Betriebssystemmonitor werden Daten aus der CPH des lokalen Systems angezeigt, wenn
Sie im Teilbild der Analysesichten (siehe Auswahl aktueller Werte und Historie der Betriebssystemdaten) Daten des Teilbaums
Historie anzeigen lassen.
Damit Sie sich CPH-Daten im Betriebssystemmonitor anzeigen lassen können, muss die
CPH im lokalen System eingerichtet sein (siehe Konfiguration der Central Performance History). Diese Konfiguration besteht u.
a. darin, den MTE-Klassen, die in der CPH gespeichert werden sollen, ein Sammel- und
Reorganisationsschema zuzuordnen, das wiederum Informationen über die Zeitdauer und
die Granularität der Speicherung enthält (siehe Performance-Werten Sammel- und Reorganisationsschemata zuordnen). Um sich alle Daten im Teilbaum
Historie anzeigen lassen zu können, sollten für alle
MTE-Klassen der Betriebssystemdaten Stundenwerte gesammelt und mindestens 45 Tage
gespeichert werden.
Sie können diese Zuordnungen auch im Betriebssystemmonitor anzeigen und ändern. Dies wird in dieser Vorgehensweise erläutert.
In einigen Fällen werden auch alle Attribute eines bestimmen Monitorobjekts in der CPH gesammelt. Die entsprechende Zeile in der Liste hat dann in der Spalte Name des Attributs den Eintrag <ALL> <Name des Monitorobjekts>. Beispielsweise bedeutet der Eintrag <ALL> CPU, dass alle Knoten, die zum Monitorobjekt CPU gehören, in der CPH gesammelt werden.