Klassencontainer 
In der SAP liveCache-Technologie sind die Daten in Klassen organisiert. Jede Klasse kann aus verschiedenen Containern (Klassencontainer) bestehen. Die OMS-Objekte einer Klasse können über mehrere Container verteilt sein. Jeder Container kann aus mehreren Seitenketten bestehen. Jedes OMS-Objekt besitzt eine eindeutige Objekt-ID (OID), mit der z.B. eine Anwendung das Objekt anfordern kann.
Im Benutzermenü Performance finden Sie unter anderem eine Anzeige von Informationen über Klassencontainer seit dem letzten Start des liveCache-Monitoring.
Dem Benutzer wurde gemäß dem Berechtigungskonzept eine Rolle zugewiesen. Sie gelangen in das Benutzermenü des Benutzers mit den Berechtigungen, die seiner Rolle entsprechen.
Wählen Sie im Benutzermenü liveCache-Assistent (Transaktion LC10).
Geben Sie den Namen der Datenbankverbindung an. Sie können den Namen aus der Liste der vorhandenen Namen auswählen. Die Suche nach dem gewünschten Namen können Sie einschränken.
Wählen Sie .
Wählen Sie .
Die Anzeige ist Bestandteil des DBA Cockpit und kann daher auch wie folgt erreicht werden:
Öffnen Sie das DBA Cockpit (Transaktion DBACOCKPIT).
Die Anzeigemöglichkeiten im DBA Cockpit können je nach eingesetztem SAP NetWeaver-Release variieren.
Wählen Sie .
SAP NetWeaver 7.1: Wählen Sie .
Sie können die Anzeigen wie folgt wählen:
Auswahl von Klassencontainern (Einschränkung durch Eingabe von Klassenname, Schemaname und/oder Containernummer. Sie müssen nicht den gesamten Namen oder Nummer angeben. Sie können Bereiche angeben, z.B. S* oder ähnliches.)
Alle Klassencontainer (keine Einschränkung angeben)
Anzeige von Informationen über Klassencontainer. Jeder Klassencontainer enthält OMS-Objekte genau einer persistenten Klasse. Es werden Informationen aus der OMS-Zwischenschicht und der SAP liveCache-Basisschicht angezeigt.
Die OMS (Object Management System)-Zwischenschicht verwaltet die Daten, also die OMS-Objekte, die im anwendungsspezifischen OMS-Heap gehalten werden. Die Anwendung greift immer über die OMS-Zwischenschicht auf ihre OMS-Daten zu und nicht direkt auf die SAP liveCache-Basisschicht. Befinden sich die Daten nicht in der OMS-Zwischenschicht, so werden sie implizit vom Data-Cache in die OMS-Zwischenschicht geladen. Sie erhalten unter anderem folgende Analysedaten, die Informationen zur OMS-Zwischenschicht liefern:
In der SAP liveCache-Basisschicht werden die OMS-Objekte verwaltet. Die Daten selbst liegen im Data-Cache und im Datenbereich. Die Anwendung kann nicht direkt auf diese Daten zugreifen, sondern nur, wenn sich diese in der OMS-Zwischenschicht befinden. Sie erhalten unter anderem folgende Analysedaten, die Informationen zur SAP liveCache-Basisschicht liefern:
Objektgröße, Containergröße, Freie Containerseiten, Leere Containerseiten, Schlüsselseiten, Ø Containerbelegung, Anzahl der Objekte, Verschnitt, Key-Invertierungen, File-ID
Detailliertere Informationen zu den OMS-Objekten finden Sie im OMS-Objekt-Browser.
Anzahl der Objekte: <Containergröße>*8100*(<Ø Containerbelegung>/100)/(<Objektgröße>+24)
Nettogröße des liveCache (in KB): SELECT SUM (<Containergröße>*<Ø Containerbelegung>/100)*8
liveCache-Assistent, Klassencontainergrößen
DBA Cockpit: SAP MaxDB, OMS-Klassencontainer, OMS-Klassencontainergrößen