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Vorgehensweisen Allgemeine Systemparameter konfigurieren  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Bevor Sie Guided Procedures (GP) verwenden, müssen Sie die Systemparameter konfigurieren, damit GP lauffähig ist.

Im Folgenden finden Sie eine Liste von jenen Konfigurationsparametern, die für die Verwendung von Guided Procedures allgemein vonnöten sind. Parameter für spezielle Verwendungen wie Bounced Mails Framework und Interaktive Formulare werden hier nicht erfasst.

Voraussetzungen

Sie können auf das Config Tool von Application Server Java (AS Java) zugreifen.

Siehe: Config Tool

Vorgehensweise

...

       1.      Öffnen Sie das Config Tool.

       2.      Navigieren Sie zu Cluster-Daten Vorlage – <Name der Vorlage> Instanz – <Name der Instanz> Services caf/eu/gp/model.

Hinweis

Die Vorlage stellt den auf Ihrem Server installierten Verwendungstypen dar (z. B. EP). Sie besteht aus einer oder mehreren Instanzen, die unterschiedlich konfiguriert werden können.

       3.      Modifizieren Sie die erforderlichen Systemparameter:

                            a.      Wählen Sie im Bild Serviceeigenschaften einen Parameter aus der Tabelle.

                            b.      Geben Sie im Feld Benutzerdefinierter Wert einen Wert für den Parameter ein.

                            c.      Wählen Sie Setzen.

Der neue Wert erscheint nun in der Spalte Wert.

Hinweis

Im Feld Vorlagenwert können Sie ggf. den Standardwert für den von Ihnen ausgewählten Parameter sehen. Sie können den Standard-Vorlagenwert für jeden Parameter wiederherstellen, indem Sie Vorlage wiederherstellen wählen.

Sie können die obige Vorgehensweise für die folgenden allgemeinen Systemparameter übernehmen:

Parameter

Parameterbeschreibung

devobj.after_import_processing

Legt fest, ob importierte Objekte im Administration Workset nachbearbeitet werden müssen oder für die GP-Designumgebung sofort verfügbar sind.

Eine Nachbearbeitung umfasst:

      Überprüfung der bisherigen Objektberechtigungen.

      Zusätzliche semantische Überprüfung für spezielle Objekttypen.

Empfehlung

Wir empfehlen, im Falle von internen Transporten – etwa von einem Testsystem in ein Produktivsystem – die Nachbearbeitung auszuschalten.

Für weitere Informationen über diese Funktion von Administration Workset, siehe:

Transportaufträge importieren

Importierte Objekte nachbearbeiten

      Voreingestellter Wert: true

      Mögliche Werte:

       true (Nachbearbeitung)

       false (keine Nachbearbeitung)

devobj.content_release

Der gesetzte Wert wird jedem neu erstellten Objekt als Release-Information zugewiesen.

      Voreingestellter Wert: keiner

      Mögliche Werte: frei wählbar

devobj.producer

Achtung

Dieser Parameter bestimmt über den Versionierungsschutz für SAP- / SAP-Partner-Objekte. Um kundenseitige Entwicklungen zu schützen, sollte von Kundenseite aus der voreingestellte Wert für diesen Parameter nicht verändert werden.

Bleibt der voreingestellte Wert bestehen, legt das System keine neuen Versionen für SAP-eigene Objekte an. Um SAP-eigene Objekte zu ändern, müssen Kunden zuerst Kopien dieser Objekte anlegen. Das Arbeiten mit Kopien schützt den Kunden effektiv davor, dass vorgenommene Veränderungen an SAP-eigenen Objekten durch Aktualisierungen des Systems nicht verloren gehen (diese Objekte würden in diesem Fall von SAP / SAP-Partnern überschrieben).

      Voreingestellter Wert: SAP

      Mögliche Werte: frei wählbar. Veränderungen sollten allerdings im Regelfall ausschließlich von SAP oder SAP-Partnern vorgenommen werden.

http.server.base.url

Basis-URL der AS-Java-Instanz, auf der GP läuft.

Syntax

http://<Server-ID>:<Port>,

z.B. http://localhost:50000

smtp.server

Legt den Mailserver für den Verkehr via SMTP von E-Mails und Interaktiven Formularen fest.

      Voreingestellter Wert: keiner

      Mögliche Werte: frei wählbar gemäß der Ihnen zur Verfügung stehenden Mailserver.

smtp.service_user_mail

Legt Absenderadresse für ausgehende E-Mails fest. Dieser Parameter nimmt direkten Bezug auf den Parameter smtp.server.

      Voreingestellter Wert: keiner

      Mögliche Werte: frei wählbar

system.fallbacklang

Legt die Ausweichsprache des Systems fest.

      Voreingestellter Wert: en (Englisch)

      Mögliche Werte: Die gängigen Sprachenkürzel für alle Sprachen, in denen das Portal ausgeliefert wurde.

transport.translation.contact.name

Legt den Entwicklerkontakt für die Übersetzung fest. Dieser Parameter ist nur dann außerhalb der SAP relevant, wenn eine eigene NWDI-Transportlandschaft existiert.

      Voreingestellter Wert: keiner

      Mögliche Werte: Name oder Benutzer-ID der Kontaktperson

 

 

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