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HintergrundErmittlung des effektiven Zeitfilters Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Zur Ermittlung des Bereichs, in dem eine Query auf einem Bestands-InfoCube Daten anzeigt, geht das System wie folgt vor:

  1. Generell werden alle Zeiten auf das feinste in der Query vorkommende Zeitmerkmal projiziert.

  2. Der effektive Zeitfilter wird ermittelt. Dazu wird die Menge aller Zeitpunkte aus dem statischen Filter der Query ermittelt. Hierzu werden globale Filter und gegebenenfalls Strukturelemente herangezogen, die Bestandskennzahlen enthalten. Die resultierende Menge von Zeitpunkten aus dem statischen Filter wird mit der Menge der Zeitpunkte aus dem dynamischen Filter geschnitten.

  3. Weiterhin werden die Gültigkeiten betrachtet. Die Query zeigt nur Bestandswerte für Zeitpunkte an, die für mindestens eine Zelle der Query im Bereich der Gültigkeit liegen.

  4. Gültigkeiten werden für Zellen ohne konstante Selektion und für Zellen mit konstanter Selektion getrennt ermittelt. Eine Query kann also maximal zwei Gültigkeitsbereiche enthalten, einen Bereich für Zellen ohne konstante Selektion, und einen Bereich für Zellen mit konstanter Selektion. Der Gültigkeitsbereich für Zellen ohne konstante Selektion wird nicht von Zellen mit konstanter Selektion beeinflusst, jedoch wird der Gültigkeitsbereich von Zellen mit konstanter Selektion von der Gültigkeit von Zellen ohne konstanter Selektion beeinflusst. Dies geschieht aus zwei Gründen:

    • Die konstante Selektion wirkt nicht objekterzeugend. Das bedeutet, dass durch konstante Selektion keine neuen Zellen im Ergebnis entstehen dürfen. Deshalb darf die Gültigkeit von Zellen mit konstanter Selektion nicht Zellen ohne konstante Selektion beeinflussen.

    • Die konstante Selektion wird oft gewählt, um einen Vergleichswert anzuzeigen. Aus diesem Grund wirkt die Gültigkeit von Zellen ohne konstante Selektion auch auf Zellen mit konstanter Selektion.

    Weitere Informationen: Konstante Selektion