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Vorgehensweisen Prozessstart einplanen  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Neben dem Starten von Prozessen in der GP-Laufzeitumgebung können Sie auch Aufgaben anlegen, durch die automatisch Prozesse angestoßen werden, indem Sie Prozessablaufpläne mit zeitversetztem oder periodischem Start verwenden.

Beispiel

Sie müssen Ihren Materialbestand regelmäßig aufstocken. Sie legen eine Aufgabe an, um den Prozess der Büromaterialbestellung zu initiieren. Sie legen den benutzerspezifischen Prozessnamen „Tintenpatronen bestellen“ fest. Nach der Ausführung der Assistenten-Schritte legen Sie einen Ablaufplan vom Typ Monatlich wiederkehrend an.

Voraussetzungen

      Sie haben in der GP-Designumgebung die einzuplanende Prozessvorlage konfiguriert und aktiviert.

      Sie müssen zur Arbeit mit dem Administration Workset berechtigt sein.

Weitere Informationen finden Sie unter Portalrollen.

Vorgehensweise

1. Aufgabe anlegen

Um die Einplanung von Prozessstarts einzurichten, müssen Sie für jede zugehörige Prozessvorlage eine Aufgabe anlegen und dabei alle erforderlichen Informationen – wie Initiator, Schrittbearbeiter und Eingabeparameter (falls vorhanden) – angeben.

...

       1.      Navigieren Sie zu Administration Prozessstart einplanen.

Die Aufgaben werden in der Tabelle Eingeplante Prozesse aufgelistet.

       2.      Unter Eingeplante Prozesse wählen Sie Anlegen.

       3.      Geben Sie einen Namen und eine Beschreibung für die Aufgabe sowie wahlweise einen benutzerspezifischen Namen und eine ebensolche Beschreibung für den Prozess ein.

       4.      Wählen Sie den Initiator des Prozesses.

Dies kann der aktuelle Benutzer oder jeder andere im Portal registrierte Benutzer sein.

       5.      Wählen Sie aus der Galerie eine aktivierte Prozessvorlage aus.

       6.      Geben Sie Eingabeparameter an, falls sie vom Prozess angezeigt und zur Ausführung benötigt werden.

       7.      Ordnen Sie allen Prozessrollen Benutzer zu. 

Folgende Zuordnungsverfahren gewährleisten, dass jeder Prozessrolle mindestens ein Benutzer zugeordnet wird:

       Standardzuordnung in der Designumgebung, wenn der Rollentyp auf Bei Initiierung definiert gesetzt ist

       Zuordnung bei der Initiierung, wenn der Rollentyp auf Bei Initiierung definiert gesetzt ist

       Setzen des Rollentyps auf Initiator

Darüber hinaus können Sie festlegen, ob Sie Einzelinitiierung (d. h. ein Prozess für alle Benutzer, die Sie einer ausgewählten Rolle zuordnen) oder Masseninitiierung (d. h. gleich viele Prozesse wie Benutzer, die Sie einer ausgewählten Rolle zuordnen) verwenden möchten.

       8.      Konfigurieren Sie die Nachbearbeitungsoptionen für die Aufgabe.

Auf Wunsch können Sie eine Nachbearbeitungsklasse entwerfen und implementieren, welche die Prozessparameter nach dem Start des Prozesses behandelt. Um diese Klasse zusammen mit der Aufgabe zum Prozessstart zu benutzen, wählen Sie den entsprechenden Containertyp (Bibliothek, Service oder Anwendung) und geben die Namen der Entwicklungskomponente und der Nachbearbeitungsklasse an.

       9.      Wählen Sie Fertigstellen.

2. Ablaufplan anlegen

Für jede Aufgabe können Sie einen oder mehrere Ablaufpläne anlegen und deren Ausführung anhand bestimmter Kriterien konfigurieren.

...

       1.      Markieren Sie eine Aufgabe in der Tabelle Eingeplante Prozesse, und wählen Sie Anlegen unter Zugeordnete Ablaufpläne.

Nach dem Anlegen werden Aufgabenablaufpläne in der Tabelle Zugeordnete Ablaufpläne angezeigt.

       2.      Legen Sie den Ablaufplantyp fest; d. h., ob der Prozess einmal oder wiederholt gestartet werden soll. Bei der Mehrfachausführung können Sie zwischen verschiedenen Optionen wählen.

       3.      Geben Sie das Startdatum und die -uhrzeit an.

Zum eingeplanten Datum und zur entsprechenden Uhrzeit führt das System die Aufgabe aus und aktualisiert die Kennzeichen Status und Letzte Ausführung.

Hinweis

Es ist auch möglich, ein in der Vergangenheit liegendes Datum einzugeben. Dies kann in Ausnahmefällen (z. B. zu Testzwecken) erforderlich sein. Wenn Sie ein Ablaufplandatum eingeben, das in der Vergangenheit liegt, verwendet das System stets ein aktuelles Prozessstartdatum und startet den Prozess sofort.

       4.      Wählen Sie die Prioritätsstufe des Ablaufplans aus.

Der Standardwert im System ist Mittel. Bei mehreren Threads wird derjenige mit der höchsten Priorität zuerst verarbeitet.

       5.      Wählen Sie den Fehlermodus aus.

Fehlermodi geben an, ob die Verarbeitung abgebrochen wird oder ob versucht werden soll, den eingeplanten Prozess erneut auszuführen.

Empfehlung

Sie können festlegen, wie viele Versuche maximal gestartet werden sollen, den Prozess im Fehlerfall neu zu initiieren. Nehmen Sie die Einstellung im Config Tool vor während Ihr Application Server (AS) nicht läuft. Weitere Informationen finden Sie unter Fehlermodi konfigurieren im Folgenden.

       6.      Wählen Sie abschließend Sichern.

Optional: Fehlermodi konfigurieren

Im Config Tool wählen Sie Configuration cluster_config globals clusternode_config workernode services persistent caf~eu~gp~model extended.propertiesund ändern die Werte der folgenden Eigenschaften:

      schedule.errormode.tryagain

      schedule.errormode.trymax

Das System verwendet folgende Voreinstellungen:

#!Scheduled Initiation Error Mode Try Again, max number of tries

#!(Type : int, Default: '2')

schedule.errormode.tryagain=2

#!Scheduled Initiation Error Mode Try Max (Try until success), max number of tries

#!(Type : int, Default: '100')

schedule.errormode.trymax=100

Weitere Informationen finden Sie unter Config Tool.

 

 

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