RNIF 1.1 Empfänger-Adapter für Anfragen
konfigurieren
Verwenden Sie diesen Adapter in den Szenarien Antwortender einer Aktionen und Antwortender von zwei Aktionen. Über diesen Adapter antwortet der Partner dem Integration Server.
Weitere Informationen: Antwortender einer Aktion, Antwortender von zwei Aktionen
Wir empfehlen, die ausgelieferten Kommunikationskanalvorlagen zu verwenden. Verwenden Sie die Vorlagen nicht, machen Sie Angaben zum Adapter.
Weitere Informationen: RNIF-Adapter 1.1 mit Kommunikationskanalvorlagen konfigurieren
Sie haben einen Partner und eine Kommunikationskomponente angelegt.
Weitere Informationen: Konventionen für Kommunikationskomponentennamen anwenden
...
1. Wählen Sie das Transport-Protokoll:
○ HTTP 1.0
○ HTTPS
2. Das Message-Protokoll ist RNIF 1.1.
3. Wählen Sie die Adapter-Engine auf dem Integration Server oder eine dezentral installierte Adapter-Engine aus.
4. Wählen Sie die Registerkarte Verarbeitung.
5. Wählen Sie je nach Szenario den Konfigurationstypaus.
○ Asynchrone Anforderung mit einer Aktion
○ Asynchrone Anforderung mit zwei Aktionen
Die Werte, die Sie eingeben, werden vom PIP-Spezifikationsdokument für den PIP, den Sie verwenden möchten, referenziert. Werte in diesen Feldern werden verwendet, um die RNIF-Protokollfelder für alle Outbound-Action- oder -Signal-Messages auszufüllen.
6. Geben Sie unter Prozessname den Namen von der Titelseite des PIP-Spezifikationsdokuments an.
Geben Sie beispielsweise Asynchronous Notification für PIP0C1 ein.
RNIF-Protokollfeld:
ServiceHeader- ProcessControl/ ProcessIdentity/ GlobalProcessCode
7. Geben Sie unter Transaktionsname den Wert aus der Spalte Activity Name der Tabelle Business Activity Descriptions im PIP-Spezifikationsdokument ein.
Geben Sie beispielsweise Notify of remittance advice ein.
RNIF-Protokollfeld:
ServiceHeader-ProcessControl/ TransactionControl/ TransactionIdentity/ GlobalTransactionCode
8. Geben Sie unter Message-Version den Wert aus dem PIP Version Identifier vom Titelblatt des PIP-Spezifikationsdokuments an.
Der PIP Version Identifier im Spezifikationsdokument ist beispielsweise V02.02 ist.
RNIF-Protokollfeld:
ServiceHeader- ProcessControl/ TransactionControl/ ActionControl/ ActionIdentity/ VersionIdentifier
9. Geben Sie unter Aktueller Business-Service-Code den Wert aus der Spalte Network Component in FSV der Spezifikationstabelle für Netzwerkkomponenten im PIP-Spezifikationsdokument ein.
Der Wert entspricht der vom Integration Server angenommenen Rolle im PIP.
Geben Sie beispielsweise Buyer Service, Initiator Serviceein.
RNIF-Protokollfeld:
ServiceHeader- ProcessControl/ ServiceRoute/ fromService/ BusinessServiceDescription/ GlobalBusinessServiceCode
10. Geben Sie unter Partner-Business-Service-Code den Wert aus der Spalte Network Component in FSV der Spezifikationstabelle für Netzwerkkomponenten im PIP-Spezifikationsdokument ein.
Der Wert sollte der vom Partner angenommenen Rolle im PIP entsprechen.
Geben Sie beispielsweise Seller Service, Responder Serviceein.
RNIF-Protokollfeld:
ServiceHeader- ProcessControl/ ServiceRoute/ toService/ BusinessServiceDescription/ GlobalBusinessServiceCode
11. Geben Sie unter Aktueller Klassifizierungscode einen Wert aus der Entity-Liste für das Element GlobalPartnerClassification Code in der Richtlinie für RosettaNet-Service-Header-Messages ein. Diese Richtlinie ist Teil des Spezifikationsdokuments für RNIF 1.1.
Wählen Sie entsprechend des aktuell ausführenden PIP den passenden Wert für Aktivität und Aktion im PIP-Spezifikationsdokument.
Das Feld beschreibt die Funktion des Integration Server in der Logistikkette.
Geben Sie beispielsweise Product Supplieroder Supplier ein.
RNIF-Protokollfeld:
ServiceHeader-ProcessControl/TransactionControl/ActionControl/PartnerRoute/fromPartner.PartnerDescription/GlobalPartnerClassificationCode
12. Geben Sie unter Partner-Klassifizierungscode einen Wert aus der Entity-Liste für das Element GlobalPartnerClassification Code in der Richtlinie für RosettaNet-Service-Header-Messages ein. Diese Richtlinie ist Teil des Spezifikationsdokuments für RNIF 1.1.
Wählen Sie entsprechend des aktuell ausführenden PIP den passenden Wert für Aktivität und Aktion im PIP-Spezifikationsdokument.
Das Feld beschreibt die Funktion des Partners in der Logistikkette.
Geben Sie beispielsweise Product Supplieroder Distributor ein.
RNIF-Protokollfeld:
ServiceHeader-ProcessControl/TransactionControl/ActionControl/PartnerRoute/toPartner.PartnerDescription/GlobalPartnerClassificationCode
13. Geben Sie unter Code den PIP-Standard-Code ein.
Geben Sie beispielsweise 3A7 ein.
RNIF-Protokollfeld:
ServiceHeader- ProcessControl/ ProcessIdentity/ GlobalProcessIndicatorCode
14. Geben Sie unter Version den Wert aus dem PIP Version Identifier vom Titelblatt des PIP-Spezifikationsdokuments an.
Der PIP Version Identifier im Spezifikationsdokument ist beispielsweise V02.02 ist.
RNIF-Protokollfeld:
ServiceHeader- ProcessControl/ ProcessIdentity/ VersionIdentifier
15. Geben Sie unter Requesting Action den Wert aus der Spalte Business Action in FSVder Tabelle Business Action - Business Document Mapping im PIP-Spezifikationsdokument ein.
Geben Sie beispielsweise Asynchronous Test Notification Action ein.
RNIF-Protokollfeld:
ServiceHeader-ProcessControl/TransactionControl/ActionControl ActionIdentity/GlobalBusinessActionCode
16. Geben Sie unter Aktuelle Rolle den Wert aus der Spalte Role Name der Tabelle Partner Role Descriptions im PIP-Spezifikationsdokument ein.
Der Wert sollte der vom Partner angenommenen Rolle im PIP entsprechen.
Geben Sie beispielsweise Buyer oder Initiator ein.
RNIF-Protokollfeld:
ServiceHeader-ProcessControl/TransactionControl/PartnerRoleRoute/fromRole.PartnerRoleDescription/GlobalPartnerRoleClassificationCode
17. Geben Sie unter Partnerrolle den Wert aus der Spalte Role Name der Tabelle Partner Role Descriptions im PIP-Spezifikationsdokument ein.
Der Wert sollte der vom Partner angenommenen Rolle im PIP entsprechen.
Geben Sie beispielsweise Seller oder Responder ein.
RNIF-Protokollfeld:
ServiceHeader-ProcessControl/TransactionControl/PartnerRoleRoute/ toRole.PartnerRoleDescription/GlobalPartnerRole ClassificationCode
18. Geben Sie unter Dokumentschemaangabe die DTD für die entsprechende Aktion vom Integration Server an.
Geben Sie beispielsweise 1_MS_R01_02_Asynchronous TestNotification.dtd ein.
RNIF-Protokollfeld:
URI-Referenz zu externer DTD als Systemkennung, die in der DOCTYPE-XML-Verarbeitungsanweisung erstellt wird.
19. Geben Sie unter Anzahl Wiederholungen an, wie oft eine Action-Message wiederholt übertragen werden kann, bevor der Adapter ein Signal vom Partner empfängt.
Verwenden Sie den angezeigten Standardwert oder geben Sie einen Wert aus der Spalte Retry Count der Tabelle Business Activity Performance Controls im PIP-Spezifikationsdokument ein.
20. Geben Sie unter Zeit bis zur Empfangsbestätigung den Wert aus der Spalte Time to Acknowledge der Tabelle Business Activity Performance Controls im PIP-Spezifikationsdokument ein.
21. Geben Sie unter Frist für Ausführung in Tagen, Stunden, Minuten und Sekunden an.
Geben Sie den Wert aus der Spalte Time to Perform aus der Tabelle Business Activity Performance Controls im PIP-Spezifikationsdokument ein.
22. Soll die Action-Message vor Versand signiert werden, wählen Sie Action-Message signieren.
23. Soll die Signal-Message vor Empfang signiert werden, wählen Sie Signal-Message signieren.
24. Wollen Sie ein Unleugbarkeitsprotokoll für die Transaktion anfordern, wählen Sie Unleugbarkeit.
Die Unleugbarkeit kann nur überprüft werden, wenn Sie Action-Message signieren und Signal-Message signieren gewählt haben.
Weitere Informationen: Unleugbarkeit (BC-XI)
25. Machen Sie Angaben zu den Zertifikaten in der Empfängervereinbarung.
Weitere Informationen: Sicherheit im RNIF-Adapter 1.1 konfigurieren
26. Wählen sie die Registerkarte Ziel aus.
27. Geben Sie unter URL die Partneradresse an, an die der Adapter die RosettaNet-Signal-Message schicken soll.
28. Geben Sie unter Aufbewahrungszeit in Tagen, Stunden, Minuten und Sekunden an, wie lange Messages im Message-Speicher des Adapter-Framework abhängig vom Kommunikationskanal gespeichert werden sollen.
29. Die Angaben zur Authentifizierung sind vom gewählten Transport-Protokoll abhängig:
○ Ist bei Transport-Protokoll HTTP 1.1 eine Client-Authentifizierung erforderlich, wählen Sie Client-Authentifizierung erforderlich.
○ Geben Sie den Benutzernamenund das Kennwort mit Bestätigung an.
Diese Informationen werden vom Partner bereitgestellt.
○ Wählen Sie bei Transportprotokoll HTTPS den Authentifizierungsmodus:
■ Benutzername/Kennwort
Geben Sie den Benutzernamen des Partners und das Kennwort an.
Diese Informationen werden vom Partner bereitgestellt.
■ Zertifikatsanmeldung
Wählen Sie den Schlüsselspeichersicht und die Schlüsselspeichereintrag.
Geben Sie unter Schlüsselspeichersicht den Pfad zu den Schlüsselspeichereinträgen im AS Java ein, die den privaten Schlüssel des Partners enthalten, beispielsweise SslService.
Geben Sie unter Schlüsselspeichereintrag den Namen des privaten Schlüssels des Partners ein, beispielsweise SslCredentials.
30. Wählen Sie die Registerkarte Erweitert.
31. Um adapterspezifische Attribute im Message-Header der XI-Message auszuwerten, wählen Sie Adapterspezifische Message-Eigenschaften verwenden.
32. Um die folgenden Attribute in den XI-Message-Header auszuwerten, setzen Sie das jeweilige Kennzeichen:
○ Prozess-Instanz-ID (technischer Name: Proc Inst Identifier)
Eindeutige alphanumerische ID, für eine Instanz eines Business-Prozesses
○ Message-ID (technischer Name: Message Identifier)
○ Message-ID (technischer Name: Message Identifier)
Eindeutige alphanumerische ID für das PIP-Business-Dokument
○ Datum-/Zeitstempel des Dokuments(technischer Name: Document Date Time)
Bezeichnet Datum und Zeit, wann die Message an den Partner gesendet wird