Freigeben von Änderungsaufträgen
Nach der
Freigabe aller Aufgaben eines Änderungsauftrags kann der Änderungsauftrag selbst freigegeben werden. Zu diesem Zeitpunkt enthält die Objektliste des Änderungsauftrags alle Objekte, die von den beteiligten Mitarbeitern bearbeitet wurden.Um den Auftrag freizugeben, positionieren Sie den Cursor auf dem Auftrag und wählen die Funktion Direkt freigeben.

Bei der Freigabe des Änderungsauftrags geschieht folgendes:
Nach der Rücknahme des Reparaturkennzeichens sind die Objekte nicht mehr vor dem Überschreiben durch Importe in das System geschützt.

Generische Tabelleneinträge (TABU), die nicht im Originalsystem vorhanden sind, werden im Zielsystem gelöscht.
Bei transportierbaren Änderungsaufträgen gelangen Sie automatisch in die Übersicht über die Transportprotokolle des Auftrags. In der Regel läuft der physische Datenexport zu diesem Zeitpunkt noch, und es kann deshalb noch kein Protokoll angezeigt werden.
Wenn der Export beendet ist und Sie die Anzeige aktualisiert haben, können Sie durch Doppelklick auf die Exportschritte in deren Protokolle verzweigen.
Für den reibungslosen Export muß das CTS richtig installiert sein. Dies ist im Abschnitt
Voraussetzungen für das Arbeiten mit dem Change and Transport System beschrieben. Über den Verlauf des Exports sowie alle folgenden Importschritte wird ein ausführliches Protokoll erstellt. Wie das Protokoll zur Kontrolle des Transporterfolgs genutzt werden kann, ist unter Kontrolle der Transporte beschrieben.
Für die Systemadministration:
Für den Export von muß das Transportdispatcherprogramm RDDIMPDP als Hintergrundjob im Mandanten "000" eingeplant sein.
Diese Einplanung muß einmalig in jedem Mandanten durchgeführt werden. Dazu melden Sie sich im entsprechenden Mandanten als Benutzer mit Administrationsberechtigung (S_CTS_ADMIN) an und führen Sie im Eingangsbild des ABAP-Editors (Transaktion SE38) den Report RDDNEWPP aus.
Bei späteren Exporten muß die Einplanung nur dann wiederholt werden, wenn sie manuell gelöscht wurde.
Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Programmdokumentation des Transportdispatcherprogramms RDDIMPDP und in der Dokumentation des
Import eines Änderungsauftrags ins Zielsystem
Der Import eines transportierbaren Auftrags in das Zielsystem geschieht nicht automatisch, da hierdurch die Arbeit im Zielsystem erheblich gestört werden könnte, insbesondere dann, wenn das Zielsystem ein produktiv genutztes SAP-System ist.
Der Import muß vielmehr zu einem ausgewählten Zeitpunkt vom Systemadministrator gestartet werden. Er hat die Möglichkeit, gezielt einzelne Aufträge oder alle Aufträge, die zum Import anstehen, in das Zielsystem zu importieren. Dies geschieht mit dem
Transport Management System und ist in der dazugehörigen Dokumentation beschrieben.
Für die Systemadministration:
Für den Import aus kleineren Releases (nicht-Unicode Systeme) mit ADO-Objekten muß das Transportdispatcherprogramm RDDIMPDP als Hintergrundjob im Mandanten "000" und in dem Zielmandanten eingeplant sein, in den der Import des Änderungsauftrags erfolgt.
Die Einplanung erfolgt genau wie beim Export.