Show TOC

Dokumentation zur VorgehensweiseSAP Organisationsobjekttyp anlegen Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Ein SAP Organisationsobjekttyp beschreibt die organisatorische Einheit, die für einen Business Objekttypen zuständig ist. Diese organisatorische Einheit wird aus Objekten des Organisationsmanagements aufgebaut. Dazu muss der Business Objekttyp ein Attribut besitzen, das auf einen SAP Organisationsobjekttyp Bezug nimmt.

Die folgende Grafik zeigt, wie der SAP Organisationsobjekttyp bei der Ermittlung von Bearbeitern verwendet wird.

Die Abbildung wird im Begleittext erläutert.

Voraussetzungen

Der Business Objekttyp existiert im Business Object Repository.

Vorgehensweise

  1. Legen Sie einen Objekttyp mit dem Business Object Builder an und definieren Sie den Objekttyp als SAP Organisationsobjekttyp. Weitere Informationen finden Sie unter Business Object Builder und Grunddaten eines Objekttyps bearbeiten.

  2. Unterstützen Sie das Interface IFSTROBJCT. Dadurch erbt dieser Objekttyp das Attribut Agents (Bearbeiter). Dieses Attribut liefert die mit dem SAP Organisationsobjekt verknüpften Objekte des Organisationsmanagements zurück. Für die Unterstützung ist keine Programmierung erforderlich.

  3. Erweitern Sie den Business Objekttypen um ein Attribut, das auf Ihren SAP Organisationsobjekttyp Bezug nimmt. Weitere Informationen finden Sie unter Erweiterung und Anpassung von Objekttypen.

Ergebnis

Der erstellte SAP Organisationsobjekttyp kann zur Definition einer Regel zur Bearbeiterermittlung vom Typ Organisationsdaten verwendet werden.

Bei der Festlegung der zuständigen Bearbeiter für einen Schritt im Rahmen einer Workflow-Definition können Sie auch folgenden mehrstufigen Ausdruck verwenden, in dem der SAP Organisationsobjekttyp genutzt wird:

&<BusinessObjekttyp>.<Organisationsobjekttyp>.Agents&

Beispiel Beispiel

Im Eingabebild für die Zuständigkeit markieren Sie Container und tragen &Material.Labor.Agents& ein.

Ende des Beispiels.

Hinweis Hinweis

Der hier vorgestellte Ablauf macht die Definition und Verwendung einer entsprechenden Regel überflüssig.

Ende des Hinweises.

Zur Ausführungszeit dieses Schrittes können sich nach der Auswertung des Ausdrucks folgende Fehlersituationen ergeben:

  • Der ermittelte zuständige Bearbeiter gehört nicht zu den möglichen Bearbeitern der zugrundeliegenden Aufgabe.

    Liegt dieser Fehler vor, erhält niemand das Workitem.

  • Die Verknüpfung zwischen Aufbauorganisation und Organisationsobjekt (s.o.) ist nicht oder unvollständig gepflegt.

Liegt dieser Fehler vor, werden alle möglichen Bearbeiter zu Empfängern des Workitem.