Hinweise 
Beachten Sie auch die folgende Hinweise:
Namensraumerweiterung
Ab 4.5A ist die Namensraumerweiterung auch bei Kunden und Partnern unterstüzt.
Filterung für die Datenauswahl
Die Verteilung von Daten kann an Bedingungen geknüpft sein, die im Verteilungsmodell als Filter definiert werden.
Wenn Sie eine Filterung durchführen möchten, dann müssen Sie im Dialogfenster beim Anlegen oder Ändern die Option Datenfilterung erlaubt wählen.
Weitere Einzelheiten dazu erfahren Sie im ALE-Programmierleitfaden unter Datenfilterung.
Serialisierung
Der Funktionsbaustein auf der Ausgangsseite hat einen optionalen Parameter SERIAL_ID (Referenz auf die Kanalnummer). Dieser Eingabeparameter steuert die Zuordnung von Nachrichten zu Objektkanälen. In einem Objektkanal werden alle Nachrichten im Zielsystem in der gleichen Reihenfolge bearbeitet, wie sie im Quellsystem entstanden sind. Ein Objektkanal wird durch einen Schlüssel aus dem Objekttyp des BAPIs und der Kanalnummer identifiziert.
Mehr zu diesem Thema finden Sie im Dokument "ALE-Einführung und Administration" unter Serialisierung von Nachrichten.
Verknüpfungen
Die Verknüpfung im ALE beantwortet folgende Fragen:
Auf der Ausgangsseite:
Aus welchem Anwendungsobjekt wurde das IDoc aufgebaut?
Die Voraussetzung ist, dass die Anwendung den Parameter APPLICATION_OBJECTS im Funktionsbaustein auf der Ausgangsseite richtig ausgefüllt hat.
Auf der Eingangsseite:
Aus welchem Ausgangs-IDoc wurde das Eingangs-IDoc erzeugt, und welches Anwendungsobjekt wurde aus diesem Eingangs-IDoc erzeugt?
Die Voraussetzung ist, dass für die BAPI-Methode ein Schlüssel im BOR definiert wurde und dieser Schlüssel im BAPI-Funktionsbaustein im Exporting- oder Importing-Parameter enthalten ist. Dieser Schlüssel kann aus mehreren Schlüsselfeldern zusammengesetzt sein. Existieren keine Schlüsselfelder im BOR, dann kann bei der entsprechenden Abfrage eine Verknüpfung mit einem anderem Objekt angegeben werden.
Dokumentation zu generierten Funktionsbausteinen
Es wurde auch Dokumentation zu generierten Funktionsbausteinen (Ausgang/Eingang) erfasst. Diese Dokumentation können Sie innerhalb der Schnittstelle aufrufen. Dort wird beschrieben, welche Bedeutungen die Parameter haben und mit welchen Werten sie vesorgt werden.
BAPI-Rückgabeparameter und IDoc-Status
Sofern der Rückgabeparameter (Return-Parameter) von der Anwendung ausgefüllt ist, wird der IDoc-Status und die dazugehörige Information aus dem Parameter in das IDoc aufgenommen. Meldungstypen bestimmen den IDoc-Status.
Ist der Return-Parameter ein EXPORTING-Parameter, so wird ein einziger IDoc-Statussatz geschrieben:
Meldungstyp A |
Status 51 (Anwendungsbeleg nicht gebucht, mit DB-Rollback) |
Meldungstyp E |
Status 51 (Anwendungsbeleg nicht gebucht, kein DB-Rollback) |
Meldungstyp W, I, S |
Status 53 (Anwendungsbeleg gebucht) |
Ist der Return-Parameter ein TABLES-Parameter, so können mehrere IDoc-Statussätze geschrieben werden, je nach Meldungstypen in der Tabelle:
Meldungstyp A |
Status 51 (Anwendungsbeleg nicht gebucht, mit DB-Rollback) |
Meldungstyp E |
Status 51 (Anwendungsbeleg nicht gebucht, kein DB-Rollback) |
Ausnahme |
für Typ S kein IDoc-Status |
Kein Meldungstyp A oder E |
Status 53 (Anwendungsbeleg gebucht) |
Die IDoc-Status-Sätze werden in derselben Reihenfolge geschrieben wie die Meldungen im Return-Parameter. Wurde der Return-Parameter nicht ausgefüllt, bedeutet dies, dass das BAPI erfolgreich durch das IDoc aufgerufen ist. In diesem Fall wird von der ALE-Schicht ein IDoc-Statussatz mit Status 53 (Anwendungsbeleg gebucht) geschrieben. Im Fehlerfall wird nur die erste Meldung aus dem Return-Parameter in den Text der zugehörigen Fehler-Aufgabe (Workitem) übernommen.
Beschränkungen bezüglich der Schnittstellengenerierung
Bei gleicher Bezugsstruktur von Parametern im BAPI-Funktionsbaustein (IMPORTING und/oder TABLES) sollte die Generierungsfunktion nicht eingesetzt werden. In dieser Situation ist die Abbildung von IDoc-Segment zu Parameter nicht eindeutig. Daher sind die Parameter im IDoc-Eingang nicht identifizierbar.
Bei einer Datenmenge von mehr als 1000 Bytes im Bezugsfeld zu einem Parameter oder in einem Feld in der Bezugsstruktur können Sie die Generierungsfunktion nicht einsetzen, da nur ein Segment mit einer Datenmenge von maximal 1000-Bytes geladen werden kann.