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Dokumentation zur VorgehensweiseALE-Eingangsverarbeitung Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

Vorgehensweise

Ist das IDoc im Empfängersystem angekommen, übernimmt die ALE-Schicht dieses Systems die Eingangsverarbeitung. Dabei werden die drei Teilschritte Segmentfilterung, Feldumsetzung und Übergabesteuerung nacheinander durchlaufen.

Segmentfilterung

Im Eingang kann analog zur Ausgangsverarbeitung eine Filterung von IDoc-Segmenten vorgenommen werden. Diese Filterung im Eingang wird bei BAPIs ebenfalls nur in den seltensten Fällen verwendet.

Feldumsetzung

Ebenfalls wie bei der Ausgangsverarbeitung ist es möglich, Feldumsetzungen durchzuführen, wenn sich die Formate eines Feldes im Empfänger- und Sendesystem unterscheiden.

Nachdem die Feldumsetzung stattgefunden hat, wird das IDoc auf der Datenbank gespeichert und die weitere Verarbeitung an die Übergabesteuerung übergeben.

Übergabesteuerung

In der Übergabesteuerung wird entschieden, wann die BAPIs in der Anwendung aufgerufen werden sollen. Dies kann entweder sofort nach dem Eintreffen des IDocs oder zeitgesteuert per Hintergrundverarbeitung erfolgen.

Werden mehrere voneinander abhängige Objekte verteilt, kann während der Übergabesteuerung die Serialisierung genutzt werden. Durch eine serialisierte Verteilung von Nachrichten wird eine bestimmte Reihenfolge bei der Erzeugung, Versendung und Verbuchung der entsprechenden IDocs eingehalten. Dadurch werden Fehler bei der Eingangsverarbeitung der IDocs vermieden. Bei der Verwendung von BAPIs kann ausschließlich die Objektserialisierung genutzt werden, die sicherstellt, dass die Reihenfolge der Nachrichten bezüglich eines bestimmten Objektes auf der Empfängerseite immer gewahrt bleibt.

Weitere Einzelheiten zur Objektserialisierung finden Sie im Dokument "ALE-Einführung und Administration" unter Serialisierung von Nachrichten.

Ist der Zeitpunkt zur Verarbeitung des BAPIs gekommen, wird der generierte Eingangsfunktionsbaustein aufgerufen.