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HintergrundRegisterkarte Indizierperformance Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Modus Anzeigen

Auf der Registerkarte Indizierperformance finden Sie Informationen zu den aktuellen Einstellungen. Diese können entweder die Systemeinstellungen oder vom Benutzer selbst festgelegte Einstellungen sein, die dann die globalen Parameter für den gewählten InfoProvider übersteuern.

Im Bildbereich Optionen finden Sie folgende Parameter:

Splittmodus für Fakten-Tabelle

Bei der initialen Indizierung eines InfoCubes werden die beiden Faktentabellen (E- und F-Tabelle) ab einer bestimmten Größe in n disjunkte Blöcke unterteilt (n = Wert des Parameters für die Batch-Variante). Der Splittmodus bestimmt, wie diese Blöcke gebildet werden.

Anzahl paralleler aRFCs (NUMPROC)

Der Parameter NUMPROC zeigt an, wie viele asynchrone Dialogprozesse das System gleichzeitig pro Hintergrundprozess verwenden darf, um die Indizierung zu parallelisieren.

Wenn bereits die in diesem Parameter festgelegte Höchstzahl der Dialogprozesse gestartet wurde, wartet der Hauptprozess darauf, dass einer der Prozesse beendet wird, bevor erneut ein asynchroner Dialogprozess gestartet wird.

Hinweis Hinweis

Die Datenpakete, die das System von der Datenbank bzw. Datenquelle liest, werden in separaten Dialog-Prozessen an den BWA-Server transferiert. Diese Parallelisierung steht für alle Indexarten und für jeden Indizierprozess (Initial, Hochrollen, Änderungslauf) zur Verfügung, sofern der Prozess im Hintergrund ausgeführt wird. Von der Datenquelle liest das System die Daten für den Index, falls möglich, paketweise. Von der Datenbank geschieht das per OPEN CURSOR und FETCH NEXT PACKAGE. Jedes Datenpaket wird in einen asynchronen Dialogprozess ausgelagert, in dem die Daten an den BWA-Server geschickt und dort indiziert werden. Der Hauptprozess beginnt sofort mit dem Lesen des nächsten Datenpakets. Wenn zum Startzeitpunkt des neuen Dialogprozesses systemweit (oder innerhalb der RFC-Gruppe) keine Dialogprozesse mehr verfügbar sind, wartet das System ebenfalls; es wartet 20x5 Sekunden, bevor der Prozess mit der Meldung Resource Failure abbricht (sieh auch SAP-Hinweis 961403).

Ende des Hinweises.
Paketgröße beim Füllen eines BWA-Index (in KBytes)

Die Paketgröße bestimmt, wie groß die Datenpakete sind, die beim Füllen eines BWA-Index erst von der Datenbank gelesen werden und dann per RFC an die BWA-Engine übertragen werden.

Batchvariante initiale Indizierung

Das System zeigt an, welche Einstellungen für die parallele Verarbeitung im Hintergrund (Prozesstyp TREXINDEXP für Batch-Parallelisierung der initialen BWA-Indizierung) verwendet wurden.

Wenn das Feld Batchvariante initiale Indizierung leer ist, verwendet das System die Standardvariante mit den darunter angezeigten Parametern:

  • wie viele Prozesse parallel verarbeitet wurden,

  • welche Priorität (Jobklasse) gesetzt wurde,

  • auf welchem Server/Host die Prozesse gelaufen sind.

Modus Bearbeiten

Im Bearbeitungsmodus können Sie die Systemeinstellungen oder ältere eigene Einstellungen für den gewählten InfoProvider übersteuern.

Splittmodus für Fakten-Tabelle

Standardwert ist der Wert des Parameters 'SPLITTYPE', der über das Programm RSDDTREX_ADMIN_MAINTAIN bearbeitet werden kann.

Hier können Sie festlegen, auf welche Weise bei der Indizierung des gewählten InfoCubes die Faktentabellen in Blöcke gegliedert werden sollen:

Wert

Splittmodus

Wert = I

Es werden Intervalle über das Blockmerkmal (Request-ID für F-Tabellen, feinstes Zeitmerkmal für E-Tabellen) gebildet.

Wert = R

Die Werte des Blockmerkmals werden in einem Round-Robin-Verfahren auf die n Töpfe verteilt und dann als IN-Liste bei der Selektion verwendet.

Wert ungleich R oder I

Der Standardwert wird verwendet.

Welche der Methoden die besseren, weil gleichmäßig großen Blöcke bildet, hängt in hohem Maße von der Datenverteilung ab.

Anzahl paralleler aRFCs (NUMPROC)

Der systemseitige Standardwert des Parameter NUMPROC ist 5.

Hier können Sie festlegen, wie viele asynchrone Dialogprozesse das System gleichzeitig pro Hintergrundprozess verwenden darf, um die Indizierung des gewählten InfoProviders im SAP NetWeaver BW Accelerator zu parallelisieren.

Hinweis Hinweis

Systemweit kann der Standardwert über den BWA-Monitor gepflegt werden, siehe SAP NetWeaver BW Accelerator überwachen (  BW Accelerator   Index Einstellungen   Globale Parameter ändern  ).

Ende des Hinweises.
Paketgröße beim Füllen eines BWA-Index (in KBytes)

Der Standardwert ist 10MB, kann aber bei größeren Anwendungsservern auch auf 100MB vergrößert werden. Generell gilt, je größer die Paketgröße, desto besser.

Batchvariante initiale Indizierung
  1. Um eine eigene Batchvariante anzulegen, geben Sie den Namen ein, und wählen Sie Anlegen (Anlegen). Sie gelangen auf das Dialogfenster Einstellungen für parallele Verarbeitung.

  2. Um eine vorhandene Batchvariante (außer der Standardvariante des Systems) zu ändern, geben Sie den Namen ein (es steht eine Wertehilfe zur Verfügung), und wählen Sie Ändern (Ändern) . Sie gelangen auf das Dialogfenster Einstellungen für parallele Verarbeitung.

  3. Nehmen Sie die gewünschten Einstellungen vor, und wählen Sie Sichern (Sichern).

    Hinweis Hinweis

    Weitere Informationen finden Sie unter Parallele Verarbeitung von BW-Prozessen einstellen.

    Ende des Hinweises.