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Dokumentation zur KomponentePerformance-Optimierung mit Aggregaten Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Relationale Aggregate ermöglichen, die Leseperformance von BEx Queries auf einem InfoCube zu verbessern. In relationalen Aggregaten werden die Daten eines BW-InfoCubes in aggregierter Form gespeichert. Relationale Aggregate sind dann sinnvoll, wenn Sie die Performance einer oder mehrerer bestimmter BEx Queries oder das Reporting über Merkmalshierarchien gezielt verbessern möchten.

Empfehlung Empfehlung

In allen anderen Fällen, etwa wenn relationale Aggregate nicht ausreichen, zu aufwendig oder mit anderen Nachteilen behaftet sind, empfehlen wir, den SAP NetWeaver BW Accelerator zu verwenden (siehe SAP NetWeaver BW Accelerator).

Ende der Empfehlung.

Achtung Achtung

Beachten Sie, dass die Verwendung von Aggregaten vom System nicht unterstützt wird, wenn Sie Ihr BW-System mit der SAP-HANA-Datenbank einsetzen, da durch Aggregate in diesem Szenario kein Performancegewinn zu erzielen wäre (siehe Analytic Engine).

Ende der Warnung.

Integration

Zugriff des OLAP-Prozessors

Sie können zu ein und demselbem InfoCube sowohl relationale Aggregate als auch einen BW Accelerator Index verwenden. Eine BEx Query versucht stets, die in Hinsicht auf die Performance optimale Quelle zu nutzen, indem sie in folgender Reihenfolge prüft, woher sie die angeforderten Daten beziehen kann:

  1. OLAP-Cache

  2. BW Accelerator Index

  3. relationale Aggregate von der Datenbank

  4. InfoCube von der Datenbank

Wenn es einen aktiven BW Accelerator Index gibt, wird stets auf diesen und nicht auf die ggf. vorhandenen relationalen Aggregate zugegriffen. Daher empfehlen wir in Hinsicht auf die Modellierung, entweder relationale Aggregate oder einen BW Accelerator Index für einen InfoCube anzulegen.

Query-Ausführung

Für den Endbenutzer ist es transparent, ob die Daten bei Query-Ausführung aus einem Aggregat, einem BW Accelerator Index oder aus dem InfoCube gelesen wurde.

Um die Verwendung eines Aggregates z.B. für Performance-Messungen oder Analysen der Datenkonsistenz testen zu können, besteht in der Pflegetransaktion die Möglichkeit, ein oder mehrere Aggregate zeitweise zu deaktivieren.

Ebenso können Sie die gewünschte Query im Querymonitor (Transaktion RSRT) mit einer entsprechenden Debug-Möglichkeit ausführen: Wählen Sie Ausführen + Debuggen (Ausführen + Debuggen) . Auf dem Dialogfenster Debug-Möglichkeiten wählen Sie die Option Aggregate nicht nutzen, um die Query mit InfoCube auszuführen, sofern es keinen BW Accelerator Index gibt