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HintergrundWeb-Service mit dem Enterprise Services Repository entwickeln (Outside-In) Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Ein Outside-In-Service kann folgendermaßen angelegt werden:

Es werden drei Verarbeitungsarten eines Web-Service unterschieden:

  • Synchron

  • Asynchron

Weitere Informationen: Arten der Message-Übermittlung

Voraussetzungen

Die Web-Service-Laufzeit wurde konfiguriert (siehe: Web-Service-Laufzeit konfigurieren).

Das SAP-System verwendet die Softwarekomponentenversion SAP Basis 7.1

Sie haben den Enterprise Services Repository Browser in der ABAP Workbench aktiviert. Der Browser kann auch in der Transaktion SPROXY aufgerufen werden.

Java WebStart 5.0 muss auf dem lokalen Rechner installiert und konfiguriert sein. Lesen Sie den Installations- und Konfigurationsleitfaden auf der Startseite des ES Repository im Register Client Installation Guides.

Dem Benutzer sind entsprechende Berechtigungen zugeordnet.

Vorgehensweise

  1. Modellieren Sie ein Service-Interface im Enterprise Services Repository.

    (Siehe: Custom-Services definieren)

    Um die Implementierung der Services zu ermöglichen, erlaubt es die SOA Middleware, basierend auf den Definitionen im ES Repository, Proxys für die Consumer- und Provider-Seite zu generieren. Dazu wird basierend auf den Metadaten des Servicemodells im jeweiligen Provider-System ein programmiersprachenabhängiger Repräsentant des abstrakten Modells generiert. Diese Entität wird als Service-Definition bezeichnet. Sie enthält die generierten Programmiersprachenkonstrukte, in der Regel ein objektorientiertes Interface mit Methoden und Parametern sowie weitere Metadaten. Diese Service-Definition wird anschließend vom Anwendungsentwickler implementiert, wobei die technischen Kommunikationsdetails abstrahiert werden. Dies versetzt den Proxy-Benutzer in die Lage, sich komplett auf die Implementierung der Geschäftsaspekte zu konzentrieren. Die Werkzeuge zur Implementierung und Verwendung von Service-Interfaces sind eingebettet in die Standardentwicklungsumgebung von SAP NetWeaver. In diesem Fall in die ABAP Workbench.

  2. Generieren Sie ein Provider-Proxy.

    Während die Modellierung der Services zentral im ES Repository erfolgt, ist die Proxy-Generierung und anschließende Service-Implementierung lokal an ein bestimmtes System/Backend gebunden. Bevor das entsprechende Web-Service-Proxy generiert wird, entscheidet sich der Entwickler, in welchem System das Proxy generiert werden soll. Anschließend startet er die Proxy-Generierung lokal in diesem System. Dabei werden die Entitäten aus dem ES Repository in Programmiersprachenstrukturen (wie Interfaces, Klassen, Datentypen) im lokalen System übertragen. Diese Proxys und deren definierende Daten sind in den jeweiligen Applikationen oder Applikationssystemen persistent abgelegt und werden als Teil derselben behandelt, so als wären sie manuell erzeugt worden. Die eigentlichen Applikations- und Service-Laufzeiten sind damit unabhängig vom ES Repository.

    Rufen Sie die Transaktion SPROXY auf, markieren Sie das Inbound-Service-Interface und wählen Sie im Kontextmenü Proxy anlegen. Geben Sie den Namen eines Pakets ein. (Siehe: Arbeiten mit ABAP-Proxys).

    Die Service-Definition wird bei der Proxy-Generierung automatisch mitgeneriert.

    Nach der Generierung enthält das Provider-Proxy Methoden für jede Service-Operation.

  3. Füllen Sie die Operationen mit der gewünschten Logik.

    Im Register Eigenschaften des Service-Interfaces klicken Sie den Namen der Provider-Klasse und anschließend den Namen der Methoden an, um in den Editor zu gelangen.

    Weitere Informationen: Provider-Proxy implementieren

  4. Legen Sie eine Laufzeitkonfiguration für das Provider-Proxy an. Wählen Sie im Object Navigator (Transaktion SE80) SOA Manager starten. Weitere Informationen finden Sie unter Service-Provider konfigurieren (ab Punkt 5).

  5. Testen Sie Ihren Service im Web Service Navigator.

    Markieren Sie die Service-Definition im Object Navigator (Transaktion SE80) und wählen Sie Web Service Navigator starten. Stellen Sie sicher, dass eine Verbindung zum Web Service Navigator eingerichtet wurde (siehe: WS Navigator einrichten). Ist der Service noch nicht konfiguriert, wird vor dem Start des Web Service Navigators eine Standardkonfiguration angelegt. Wählen Sie in diesem Fall die entsprechende Drucktaste.

    Weitere Informationen: Service testen