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Vorgehensweisen WebSphereMQ (MQ Series) JMS-Provider-Einstellungen definieren  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Machen Sie hier Angaben zu JMS-Provider WebSphereMQ (MQ Series).

Voraussetzungen

      Sie konfigurieren einen JMS-Adapter.

      Die Vorgabewerte auf der Oberfläche beziehen sich auf WebSphereMQ 5.3.

Vorgehensweise

...

       1.      Geben Sie die Java-Klasse Topic/QueueConnectionFactory an.

Hier handelt es sich um die WebSphereMQ-Implementierung der Topic/QueueConnectionFactory.

Der Adapter verwendet ein Topic/QueueConnectionFactory-Objekt dazu, Topic/QueueConnection-Objekte des JMS-Provider zu erzeugen.

       2.      Geben Sie die Java-Klasse Queue/Topic an.

Ein Queue-Objekt kapselt einen Provider-spezifischen Queue-Namen. Ein Client kann auf diese Weise die Queue JMS API-Methoden bekannt geben.

       3.      Geben Sie die IP-Adresse oder den Servernamen der Maschine an, auf dem der JMS-Provider läuft.

Der Wert ist localhost, falls es sich um eine lokale Maschine handelt.

       4.      Geben Sie den Server-Port an.

       5.      Geben Sie unter Namen des Queue-Managers den Anzeigenamen des Queue-Managers an.

       6.      Geben Sie unter Name des Channel den Zugangskanal für alle Queues an.

       7.      .Geben Sie unter Zeichensatz-ID (CCSID) der nicht-ASCII Namen den Zeichensatz für die oben angegebenen Namen fest.

Die Angabe hier beeinflusst nicht den Zeichensatz der übertragenen Messages.

       8.      Wählen Sie dasTransport-/Netzwerk Protokoll:

       TCP/IP

Der JMS-Adapter kommuniziert über TCP/IP-Sockets mit dem MQ Series-Server.

       WebSphereMQ

Die Kommunikation erfolgt über dynamische Bibliotheken. Microsoft beispielsweise verwendet Dateien mit der Endung .DLL, Unix verwendet Dateien mit der Endung .SO oder .SL.

Die Bibliotheken müssen bei einem 64-Bit-Betriebssystem auch in 64-Bit vorliegen.

Hinweis

Liegen die Bibliotheken bei einem 64-Bit-Betriebssystem nicht in 64-Bit vor, beachten Sie SAP-Hinweis 790963.

       9.      Wählen Sie unter Ziel-Client eine der folgenden Optionen:

       WebSphereMQ (nicht-JMS)

Der Empfänger benutzt das WebSphereMQ-API.

       JMS-konform

Der Empfänger benutzt das JMS-API.

   10.      Bestimmen Sie, ob Sie als JMS-Destination ein Topic oder eine Queue verwenden möchten und führen Sie dann einen der folgenden Unterschritte durch:

       Für eine Queue geben Sie die JMS-Queue ein.

       Für ein Topic führen Sie die folgenden Unterschritte durch:

                                                  i.       Wählen Sie Topic-Unterstützung aktivieren.

                                                ii.       Geben Sie das JMS-Topic ein.

                                               iii.       Geben Sie die Subskriptions-ID und die Client-ID ein.

Einstellungen zum Verbindungs-Pooling definieren

   11.      Wenn Sie die gemeinsame Nutzung einer TCP/IP-Socket-Verbindung für mehrere JMS-Sessions aus einem einzelnen JMS-Verbindungsobjekt ermöglichen möchten, wählen Sie Verbindungspool verwenden im Bereich Verbindungspool.

Hinweis

Verwenden Sie diese Option nur bis einschließlich WebSphere MQ V6.0. Verbindungs-Pooling ist ein neues Feature ab einschließlich WebSphere MQ V7.0. Von daher sollte dieses Feature nicht mit WebSphere MQ V7.0 verwendet werden.

Sicherheit aktivieren

   12.      Wenn Sie die Kommunikation zwischen dem JMS-Adapter und dem IBM WebSphere MQ JMS-Provider sicher machen wollen, wählen Sie SSL verwenden im Bereich Sicherheit aktivieren.

Hinweis 

Das MQ-QueueManager-Zertifikat sollte im TrustedCAs-Keystore der PI-Java-Engine vorhanden sein.

   13.      Bestimmen Sie, wie Sie die Cipher Suite angeben möchten und wählen Sie eine der folgenden Optionen aus:

o        Um die Cipher Suite aus einer Liste vordefinierter Werte auszuwählen, wählen Sie WebSphere MQ Cipher Spec unter SSL Cipher Suite und unter WSMQ Cipher Spec wählen Sie die Cipher-Spezifikation.

Hinweis

Die WSMQ Cipher Spec sollte der entsprechen, die in der SSL-Konfiguration beim Anlegen des sicheren Kanals auf MQ-Seite angegeben wurde.

o        Um die Cipher Suite manuell anzugeben, wählen Sie Sonstige in der SSL Cipher Suite und geben Sie unter Sonstige Cipher Suite die gewünschte Cipher Suite ein.

   14.      Wenn Sie Client-Authentifizierung aktivieren möchten, wählen Sie Client-Authentifizierung und wählen die Keystore-Sicht, das Zertifikat und den privaten Schlüssel aus.

Hinweis

Das für die Client-Authentifizierung verwendete PI-Zertifikat sollte in die IBM-QueueManagers-Schlüsseldatenbank importiert werden.

 

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