Ausnahmebehandlung
konfigurieren
Ausnahmen dienen zum Abfangen unerwarteter Situationen, die während der Laufzeit auftreten und den normalen Prozessablauf behindern. Solche unerwarteten Situationen werden durch Ausführung einer zusätzlichen Aktion bzw. eines zusätzlichen Blocks oder Prozesses gehandhabt, die als Ausnahmebehandler bezeichnet werden.
Einige Callable Objects können Ausnahmen definieren, die an die Blockebene weitergereicht werden und verarbeitet werden müssen. Zu diesem Zweck können Sie auf Blockebene sowohl einen Ausnahmebehandler als auch eine Ausnahmebehandlungsstrategie definieren.

Das Design von Callable Objects erfordert spezielle Kenntnisse der bereitgestellten Services und Anwendungen. In der Regel wird diese Aufgabe von Benutzern mit technischem Hintergrund ausgeführt. Sie finden daher die entsprechenden Informationen hierzu im Abschnitt Exposing Applications as Callable Objects in Developing Composite Applications with CAF GP.
...
1. Wählen Sie in der Galerie den Block und anschließend Öffnen….
Die Designumgebung des Blocks wird angezeigt.
2.
Wählen Sie
(Bearbeiten), um in den
Bearbeitungsmodus zu gelangen.
3. Öffnen Sie das Register Ausnahmen.
Alle vom Callable Object definierten Ausnahmen werden angezeigt.

Nicht alle Callable Objects sind in der Lage, Ausnahmen zu definieren. In den meisten Fällen ist das Register Ausnahmen leer.
4. Markieren Sie eine Ausnahme in der Tabelle, und wählen Sie Hinzufügen.
Suchen Sie nach einem Ausnahmebehandler und markieren Sie ihn.
Ein Ausnahmebehandler stellt eine zusätzliche Aktion bzw. einen zusätzlichen Block oder Prozess dar, der ausgeführt wird, falls eine Ausnahme auftritt. Damit wird verhindert, dass der Prozessablauf ohne die Möglichkeit der Wiederaufnahme mit einer Fehlermeldung abgebrochen wird. Gleichzeitig gibt es dem Benutzer die Möglichkeit an die Hand, das Problem z.B. durch Neueingabe der korrekten Daten zu beheben.
Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit Auswählen.
5. Um festzulegen, was nach Aufruf des Aufnahmebehandlers passieren soll, wählen Sie Strategie.
Sie können einen der folgenden Einträge aus der Dropdown-Listbox auswählen:
○ Fortfahren
Der nächste Schritt nach Abschluss der Ausnahmebehandler-Aktion ist in diesem Fall der Schritt nach der Aktion, welche die Ausnahme gemeldet hat.
○ Wiederholen
Der nächste Schritt nach Abschluss der Ausnahmebehandler-Aktion ist in diesem Fall nochmal die Aktion, welche die Ausnahme gemeldet hat.
6. Sie können die Parameter des aktuellen Blocks denen des Ausnahmebehandlers zuordnen oder für diese Standardwerte setzen.
○ Um die Ausgabeparameter des Blocks den richtigen Eingabeparametern für den Ausnahmebehandler zuzuordnen, wählen Sie Eingabeparameter zuordnen.
○ Um die Ausgabeparameter des Ausnahmebehandlers den richtigen Eingabeparametern für den Block zuzuordnen, wählen Sie Ausgabeparameter zuordnen.
Wählen Sie dazu einen Parameter aus der Tabelle auf der linken Seite und dann den Parameter, den Sie zuordnen möchten, aus der Tabelle auf der rechten Seite. Wiederholen Sie diesen Schritt für alle Parameter, die Sie zuordnen möchten, und wählen Sie dann Fertig.
7.
Wenn eine neuere Version des
Ausnahmebehandlers verfügbar ist, ändert sich der Status auf dem Register
Ausnahmen in
(Veraltet). Um das Objekt zu
aktualisieren, wählen Sie es aus der Liste aus und wählen Sie dann
Aktualisieren. Der Status ändert sich zu
(Aktiv).

Die Parameterzuordnung bleibt erhalten, es sei denn das neue Objekt hat andere Parameter. In diesem Fall müssen Sie die Parameter erneut zuordnen.
8.
Schließen Sie die
Vorgehensweise mit
(Sichern) ab.
Sie haben den Ausnahmebehandlungsmechanismus im Blockdesign konfiguriert.
Jetzt können Sie den entsprechenden Prozess anlegen und initiieren.
Sollte das System eine Fehlermeldung zur Laufzeit ausgeben, aktiviert der Ausnahmebehandlungsmechanismus den Ausnahmebehandler, der den Prozessablauf gemäß der definierten Strategie fortführt.