Show TOC

Dokumentation zur VorgehensweiseProvider-Proxy generieren Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Für die Bereitstellung eines Web Service muss ein Provider-Proxy angelegt werden.

Voraussetzungen

Provider-Proxys werden in dem ABAP-Backend-System angelegt und implementiert, in dem der Service bereitgestellt wird.

Die folgenden Objekte müssen bereits im Enterprise Services Repository entworfen worden sein, um ein Provider-Proxy zu generieren:

  • Datentypen

  • Message-Typen

  • Service-Interface und dessen Operationen

    Ein Provider-Proxy basiert auf einem Inbound-Service-Interface.

Vorgehensweise

Sie arbeiten mit dem Enterprise Services Repository Browser im ABAP-Backend-System und folgen der allgemeinen Vorgehensweise zum Generieren von Proxys.

Weitere Informationen: ABAP-Proxy-Generierung – Allgemeine Vorgehensweise

Führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Generieren Sie ein Provider-Proxy für ein Inbound-Service-Interface.

  2. Aktivieren Sie das Provider-Proxy.

    Wenn das Provider-Proxy aktiviert wird, werden zudem alle zugrunde liegenden Datentypen und Message-Typen aktiviert.

  3. Implementieren Sie das Provider-Proxy.

    Für die Implementierung eines Provider-Proxys müssen Sie Anwendungs-Coding hinzufügen.

  4. Für den Aufruf eines Web Service müssen Sie eine Laufzeitkonfiguration anlegen.

    Verwenden Sie dazu den SAP NetWeaver Administrator. Starten Sie dieses Werkzeug vom SOA Manager (Transaktionscode SOAMANAGER) aus.

Ergebnis

Nun existiert ein aktiver Provider-Proxy in dem ABAP-Backend-System, in dem der Service bereitgestellt wird.

Das Provider-Proxy hat folgende Bestandteile:

  • Ein ABAP-Proxy-Interface

  • Eine Implementierungsklasse, die das Proxy-Interface verwendet

    Die implementierende Klasse enthält die Operationen, die im Enterprise Services Repository als Methoden modelliert wurden.

Eine Vorlage für die implementierende Klasse wird bei der Proxy-Generierung angelegt. Ein Entwickler muss der implementierenden Klasse den entsprechenden Anwendungscode hinzufügen. Das ABAP-Proxy-Interface wird nicht verändert.

Beispiel

Nachstehend finden Sie ein Implementierungsbeispiel für eine Methode, die ein Echo der importierten Daten zurückgibt:

Syntax Syntax

  1. 1.	METHOD ZMY_II_SYNCHRON_INBOUND_INTERF~EXECUTE_SYNCHRONOUS.
  2. 2.	**** INSERT IMPLEMENTATION HERE ****
  3. 3.	OUTPUT-RESPONSE_MESSAGE_TYPE-SIMPLE = 
  4. 4.	INPUT-REQUEST_MESSAGE_TYPE-SIMPLE.
  5. 5.	ENDMETHOD.
Ende des Codes