Fallback-Konfiguration anlegen 
Wenn in einer Service-Gruppe ein Fehler auftritt, werden die Service-Konfigurationen nicht korrekt konfiguriert und funktionieren eventuell nicht. Wenn ein solcher Ausfall erkannt wird, kann das Konfigurationsprofil auf eine Fallback-Konfiguration umgeschaltet werden, die Sie festlegen.
Die Service-Gruppe muss einer Provider-Anwendung zugeordnet sein.
Eine Service-Gruppe kann nur dann zur Generierung und Konfiguration eines logischen Fallback-Ports verwendet werden, wenn sie einer Provider-Anwendung zugeordnet ist.
Sie konfigurieren einen logischen Fallback-Port genauso wie bei der Web-Service-Konfiguration. Der einzige Unterschied besteht darin, dass der logische Port als logischer Fallback-Port für eine Service-Gruppe definiert wird. In der Regel können Profilkonfigurationen nicht manuell geändert werden. Wenn Sie jedoch einen logischen Fallback-Port anlegen, kann das Profil überschrieben werden.
Wechseln Sie im Einstiegsbild von SOA-Manager auf die Registerkarte Service-Administration.
Wählen Sie Web-Service-Konfiguration.
Geben Sie eine Service-Gruppe an.
Um einen logischen Fallback-Port anzulegen, müssen Sie die Service-Gruppe zuerst einer Provider-Anwendung zuordnen. Wenn eine Service-Gruppe einer Provider-Anwendung zugeordnet ist, dann werden Provider-Anwendung und Consumer-Proxy angezeigt.
Markieren Sie das Consumer-Proxy und wählen Sie Auswahl übernehmen.
Die Konfiguration wird angezeigt.
Wechseln Sie auf die Registerkarte Konfigurationen.
Legen Sie einen logischen Fallback-Port an und konfigurieren Sie ihn.
Hinweis
Sie können nur einen logischen Fallback-Port für eine festgelegte Kombination aus Service-Gruppe, Consumer-Proxy und Provider-Anwendung angeben. Zur Laufzeit kann nur einer Service-Konfiguration als Fallback verwendet werden.
Ein logischer Fallback-Port wird genauso wie ein manueller logischer Port angelegt.
Weitere Informationen: Consumer-Proxy konfigurieren
Wählen Sie Sichern.
Der Consumer-Proxy wird generiert und konfiguriert.
Hinweis
Wenn für eine Service-Gruppe ein logischer Fallback-Port existiert, wird er anstelle des logischen Ports verwendet, der im Konfigurationsprofil angegeben ist.
Sie können die Konfiguration für den logischen Fallback-Port genauso ändern wie jede andere manuelle Konfiguration. Die in der Service-Gruppe verwendete Zuordnung bleibt unverändert.
Wenn Sie den logischen Fallback-Port nicht mehr verwenden müssen, dann müssen Sie ihn löschen.
Aktivieren Sie die Konfigurationsrequests für die Service-Gruppe.
Wechseln Sie auf die Registerkarte Service-Administration.
Wählen Sie Verwaltung SOA-Konfigurationsrequest-Queue.
Sie gelangen auf eine Übersicht der Konfigurationsrequests.
Wählen Sie Request-Queue-Verarbeitung start..
Die Requests werden verarbeitet.
Wenn ein Request nicht verarbeitet wurde, weil es keinen logischen Port für die Service-Gruppe gab, sollte er jetzt mit Hilfe des logischen Fallback-Ports ohne Fehler verarbeitet werden.
Wenn ein logischer Fallback-Port vorhanden ist, kann er nicht von der Geschäftsszenario-Konfiguration überschrieben werden. Daher müssen Sie einen logischen Fallback-Port manuell löschen.
Wechseln Sie im Einstiegsbild von SOA-Manager auf die Registerkarte Service-Administration.
Wählen Sie Web-Service-Konfiguration.
Geben Sie eine Service-Gruppe an.
Markieren Sie das Consumer-Proxy und wählen Sie Auswahl übernehmen.
Die Konfiguration wird angezeigt.
Wechseln Sie auf die Registerkarte Konfigurationen.
Wählen Sie den logischen Fallback-Port aus und wählen Sie dann Löschen.
Bestätigen Sie die Aktion.
Das Consumer-Proxy wird gelöscht.
Wenn ein logischer Fallback-Port gelöscht wird, dann wird automatisch ein neuer logischer Port für die Service-Gruppe generiert.