SLD Data Supplier für J2EE-basierte Systeme
aufsetzen
Eine Eingangskonfiguration des Data Suppliers für J2EE-basierte Systeme wird von dem SAP Installationstool SAPinst durchgeführt, wenn Sie die J2EE Engine installieren. Wenn Sie jedoch die voreingestellten Werte ändern wollen, oder wenn Sie eine andere Methode zur Installation der J2EE Engine verwendet haben, so können Sie das J2EE Administrationstool (Visual Administrator) verwenden, um den Data Supplier manuell zu konfigurieren.
...
1. Der SLD Server läuft.
2.
Sie haben
Sich am
Visual
Administrator der J2EE Engine als Administrator
angemeldet.
1. Im Visual Administrator, wählen Sie Cluster ® Server ® Services ® SLD Data Supplier ® Runtime ® HTTP Settings.
2. Geben Sie die für die HTTP Verbindung vom SLD Data Supplier Service zum SLD benötigten Daten wie folgt ein:
a. Im Feld Host geben Sie den Namen des Hosts ein, auf dem die SLD Bridge läuft. Falls das zentrale SLD auf der aktuellen J2EE Engine läuft, geben Sie localhost ein.
b. Im Feld Portspezifizieren Sie den HTTP Standard Zugangs-Port des SLD.
c. Im Feld User spezifizieren Sie einen J2EE Benutzer, der bereits auf dem Host existiert, auf dem die SLD Bridge läuft. Dieser Benutzer muss der Sicherheitsrolle DataSupplierLD zugewiesen sein. Der J2EE-Benutzer muss spezifisch für diese J2EE Engine sein und darf auf keiner anderen J2EE Engine verwendet werden.
d. Im Feld Password geben Sie das Kennwort für diesen Benutzer an.
3. Falls Sie HTTPS für die Verbindung vom SLD Data Supplier Service zum SLD verwenden wollen, wählen Sie Use HTTPS?.

Stellen Sie für diesen Fall sicher den HTTPS Port im Feld Port anzugeben.
Das Feld Trust Store ist nun aktiviert.

Ein trust store enthält die Wurzelzertifikate der “Trusted Roots“, und überprüft die Authentifizierung eines empfangenen Serverzertifikates. Die Voreinstellung für den Trust Store ist TrustedCAs. Falls notwendig, können Sie diese Einstellung ändern. Um eine Liste der verfügbaren Trust Stores zu erhalten, wählen Sie Cluster ® Server ® Services ® Key Storage ® Runtime ® Views.

Die sendende und empfangende J2EE Engine müssen beide für Secure Socket Layer
(SSL) Verbindungen konfiguriert sein, bevor Sie HTTPS verwenden können..
Weitere Informationen finden Sie unter
Configuring the Use of
SSL on the J2EE Engine.
4. Sichern Sie die Einträge.
Falls sich ein Fehler ereignet wird eine Fehlermeldung ausgegeben. Wenn Ihre Einträge erfolgreich gespeichert wurden, so wurden die Verbindungsdaten verschlüsselt im Secure Store auf der Datenbank abgelegt.
5.
Falls Sie Ihre Einstellungen durch
verschicken von Testdaten zum SLD testen wollen, klicken Sie auf
mit dem Quickinfo Text (F1 Hilfe) Trigger data transfer to System Landscape
Directory (SLD)..
6. Um die neue Konfiguration zu aktivieren, starten Sie den SLD Data Supplier Service neu. Dies geschieht folgendermaßen:
a. Klicken Sie mit der sekundären Maustaste auf SLD Data Supplier und wählen Sie dann Stop.
b. Wenn der Service gestoppt wurde, klicken Sie erneut mit der rechten Maustaste auf SLD Data Supplier und wählen Sie Start.
Der Service wird innerhalb weniger Sekunden neu gestartet und der erste Datentransfer zum SLD findet nach zwei Minuten statt.

Wenn Sie den SLD Data Supplier Service nicht erneut starten, so werden die Einstellungen nach einem gewissen Zeitintervall automatisch auf den neuesten Stand gebracht; vorausgesetzt die J2EE Engine wird nicht erneut gestartet. Für weitere Details über den Zeitintervall und den Status des letzten Datentransfers, siehe Informationen über den SLD Data Supplier Service im Visual Administrator.