Logische Aufbereitungsserver definieren
Vorgehensweise
Die Liste zeigt alle realen Aufbereitungsserver in Ihrem SAP-System sowie etwaige von Ihnen definierte logische Server. Die farbige Kennzeichnung in der Liste zeigt den Status und die Verfügbarkeit für die Ausgabeverarbeitung jedes Servers. Eine Erläuterung der verwendeten Farben finden Sie unter
Ändern in diesen Modus.Jetzt haben Sie folgende Möglichkeiten:
Klicken Sie dazu den Eintrag des Aufbereitungsservers an, der als Vorlage dienen soll, und wählen Sie Spool-Server ® Anlegen mit Vorlage.
Füllen Sie dazu die gewünschten Felder aus und markieren Sie die gewünschten Optionen.
Folgendes Beispiel zeigt die Definition eines logischen Produktionsservers:

Servername: Geben Sie einen Server-Namen in das kürzere Feld ein und eine Beschreibung des Servers in das längere Feld.
Server-Klasse: Wählen Sie einen geeigneten Eintrag aus den Eingabemöglichkeiten für das Feld Server-Klasse, z. B. Produktions-Druck, Massendruck usw. Die Klassifizierung hilft Ihnen, die geplante Druckarchitektur zu realisieren, d. h. neudefinierte Ausgabegeräte dem entsprechenden Aufbereitungsserver zuzuordnen. Wenn Sie den Aufbereitungsserver in einer Gerätedefinition angeben, vergleicht das Spool-System die Klassifizierung des Ausgabegeräts mit der Klassifizierung des Servers.
Entsprechen sich die Klassifizierungen nicht, werden Sie vom Spool-System darauf hingewiesen.

Wenn Sie im Begriff sind, einen Massendrucker einem zeitkritischen Produktionsserver zuzuordnen, gibt das Spool-System eine entsprechende Warnmeldung aus.
Logischer Server: Markieren Sie logischer Server, und drücken Sie die Eingabetaste.
Geben Sie in das Feld Abbildung den realen oder logischen Server ein, auf den dieser logische Server verweisen soll.
Das Spool-System ordnet den logischen Server-Namen dem Server in Abbildung zu. Da diese Zuordnung wiederholt erfolgt, können Sie entweder einen realen Server oder einen anderen logischen Server angeben.
Alternativ-Server: Geben Sie gegebenenfalls in das Feld Alternativ-Server den Namen eines logischen oder realen Servers ein.
Wenn der von Ihnen definierte Server nicht aktiviert ist oder keinen Spool-Workprozess aufweist, verwendet das SAP-System diese Angabe, um einen anderen Aufbereitungsserver für die Ausgabeverarbeitung zu finden.
Lastausgleich erlauben: Wenn Sie den Lastausgleich aktivieren, kann bei Überlastung des Aufbereitungsservers die Last zwischen dem Aufbereitungsserver und dem Alternativserver verteilt werden.

Bei Lastausgleich kann es vorkommen, dass die Aufträge nicht mehr in der Reihenfolge Ihrer Erzeugung ausgedruckt werden.
Hilfe bei der Interpretation und Bearbeitung der Anzeige finden Sie unter
Interpretation der Aufbereitungsserveranzeige.Ergebnis
Wenn Sie einen logischen Server definiert haben, können Sie ihn nun als Aufbereitungsserver überall im Spool-System – beispielsweise in Gerätedefinitionen – eingeben. Die Verwendung logischer Server anstelle von oder zusätzlich zu realen Servern bietet Vorteile wie den Lastausgleich und die Verwendung einer standardisierten Druckarchitektur in allen SAP-Systemen.
Siehe auch:
Logische Aufbereitungsserver Aufbereitungsserver