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VorgehensweiseWeb-Service-Konfigurationen migrieren Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Um neue Funktionen in SOA Manager zu verwenden, können Sie Web-Service-Konfigurationen aus älteren SAP NetWeaver-Releases in das neueste SAP NetWeaver-Release migrieren.

In älteren SAP NetWeaver-Releases wurden Web-Service-Konfigurationen in der Regel mit den Transaktionen WSCONFIG und WSADMIN (für Provider) bzw. LPCONFIG (für Consumer) angelegt. Obwohl diese Transaktionen noch immer unterstützt werden, werden ihre Funktionen jetzt durch SOA Manager (sowohl auf Provider- als auch auf Consumer-Seite) abgelöst.

Hinweis Hinweis

Sie müssen nicht alle Web-Service-Konfigurationen in einem System gleichzeitig migrieren. Sie können Konfigurationen einzeln migrieren, wann immer die Umstände günstig sind.

ABAP-Web-Services mit älteren Konfigurationen können parallel mit Web-Services verwendet werden, die mit SOA Manager konfiguriert wurden, sofern die migrierten Konfigurationen keine Konfigurationsoptionen verwenden müssen, die speziell für das neuere SAP NetWeaver-Release konzipiert sind.

Ende des Hinweises.

Voraussetzungen

Ihnen müssen folgende Rollen zugeordnet sein:

  • SAP_BC_WEBSERVICE_ADMIN

  • SAP_BC_WEBSERVICE_CONFIGURATOR

Weitere Informationen: Rollen prüfen

Vorgehensweise

Hinweis Hinweis

Web-Service-Konfigurationen sind mandantenspezifisch. Daher müssen Sie die nachfolgend beschriebenen Schritte in jedem ABAP-Mandanten ausführen, in dem Web-Service-Konfigurationen vorhanden sind.

Ende des Hinweises.
  1. Melden Sie sich an dem ABAP-System an, in dem sich die Web-Service-Konfigurationen befinden.

  2. Starten Sie die Transaktion WSMIGRATE.

  3. Wählen Sie aus, ob Sie die Provider-Konfigurationen oder die Consumer-Konfigurationen migrieren möchten.

  4. Um zu prüfen, ob eine Migration möglich ist, wählen Sie Nur Simulation.

    Im Simulationsmodus werden die vorhandenen Web-Service-Konfigurationen nicht geändert.

  5. Wählen Sie Ausführen.

    Sie gelangen auf eine Übersicht der (Provider- oder Consumer-) Web-Service-Konfigurationen im aktuellen Mandanten, die in früheren SAP NetWeaver-Releases angelegt wurden.

  6. Wählen Sie die zu migrierenden Konfigurationen aus. Sie können auch Konfigurationen löschen. Dies kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn es bereits Konfigurationen in SAP NetWeaver 7.10 gibt, die ältere ersetzen.

    Da Sie alte und neue Konfigurationen gleichzeitig verwenden können, müssen Sie nicht alle Konfigurationen auf einmal migrieren. Sie können Konfigurationen einzeln zu unterschiedlichen Zeiten migrieren.

    Empfehlung Empfehlung

    Es wird empfohlen, zuerst einmal nur ein paar Provider-Konfigurationen und die entsprechenden Consumer-Konfigurationen zu migrieren. Danach können Sie überprüfen, ob die grundlegenden Geschäftsszenarios, welche die vorhandenen Web-Service-Konfigurationen verwenden, immer noch gültig sind. Anschließend können Sie dann weitere oder alle restlichen Konfigurationen migrieren.

    Ende der Empfehlung.
  7. Wählen Sie Ausführen.

    Wenn Konfigurationen migriert werden, dann werden sie entweder konvertiert oder gelöscht. Keine der alten Konfigurationen bleibt erhalten, wenn die Migration erfolgreich ist.

    Wenn Sie die Web-Service-Konfigurationen migriert haben, können Sie die neuen Web-Service-Konfigurationen mit SOA Manager verwalten.

Hinweis Hinweis

Die neuen Web-Service-Konfigurationen können nicht transportiert werden. Dies liegt daran, dass die neuen Verbindungen mit einem (zentralen) Werkzeug verwaltet werden müssen.

Weitere Informationen: Hinweis 1318499

Ende des Hinweises.

Hinweis Hinweis

Sie können eine komplette Migration nicht im Hintergrund durchführen. Wenn eine Migration im Hintergrund erfolgt, kann es aus folgenden Gründen zu Abbrüchen kommen:

  • Die festgelegte URL des neuen Web-Service-Provider wurde nicht berechnet und wurde bereits einem anderen Web-Service zugeordnet.

  • Der externe Alias des Internet Communication Framework (ICF) existiert bereits.

  • Ein logischer Port mit demselben Namen existiert bereits für eine bestimmte Consumer-Proxy-Klasse.

Ende des Hinweises.

Weitere Informationen

SAP-Hinweis 1120273

Was passiert bei der Migration?