Checkpoint-Gruppen aktivieren 
Die Aktivierung einer Checkpoint-Gruppe wird getrennt nach Breakpoints, Logpoints und Assertions eingestellt. Folgende Betriebsarten sind möglich:
Für Breakpoints
inaktiv
anhalten
Für Logpoints
inaktiv
protokollieren
Für Assertions:
inaktiv
anhalten / protokollieren
anhalten / abbrechen
protokollieren
abbrechen
Anhalten bedeutet, dass das Programm im Debug-Modus anhält. Dies ist jedoch in folgenden Situationen nicht möglich:
Hintergrundverarbeitung
synchrone oder asynchrone Verbuchung
HTTP-Sitzungen ohne externes Debugging
Breakpoints werden in diesen Situationen grundsätzlich ignoriert. Für Assertions muss einer der Aktivierungszustände anhalten / protokollieren oder anhalten / abbrechen ausgewählt werden. Sofern das Debuggen möglich ist, ist der Aktivierungszustand anhalten aktiv. Ist das Debuggen nicht möglich, wird je nach Auswahl ein Protokolleintrag erzeugt, bzw. das Programm bricht mit einem Laufzeitfehler ab.
Der Aktivierungszustand einer Checkpoint-Gruppe kann
für einen, mehrere oder alle Benutzer bzw.
für einen, mehrere oder alle Server eingestellt werden.
Überschneidungen sind dagegen nicht möglich. Wenn Sie eine Checkpoint-Gruppe auf Benutzerebene aktivieren, wird die Aktivierung automatisch für alle Server wirksam. Umgekehrt bewirkt auch eine Aktivierung auf Serverebene, dass die Checkpoint-Gruppe für alle(!) Benutzer aktiv wird.
Ein nicht-inaktiver Aktivierungszustand ist zeitlich begrenzt. Nach Ablauf einer einstellbaren Zeit werden alle Aktivierungen automatisch wieder auf inaktiv gesetzt.
Eine neu angelegte Checkpoint-Gruppe ist per Default inaktiv, da in diesem Fall noch keine entsprechende Aktivierungseinstellung erzeugt wurde. Um eine Checkpoint-Gruppe zu aktivieren, rufen Sie entweder die Transaktion SAAB auf oder verzweigen Sie durch Vorwärtsnavigation ausgehend vom Wert des Zusatzes ID aus der ABAP Workbench in diese.
Geben Sie in Transaktion SAAB im Rahmen Checkpoint-Gruppe den Namen (Wert des ID-Zusatzes) ein und wählen Sie Aktivieren. Auf dem Register Aktivierung wird Ihnen der Aktivierungszustand angezeigt, der für Ihren Benutzer gültig ist. Es handelt sich also um die benutzerspezifische Aktivierungseinstellung für Ihren Benutzer. Sie können die Aktivierung über die Auswahlknöpfe ändern. Die Änderungen werden erst durch Sichern aktiv. Dann werden die zugehörigen Aktivierungseinstellungen erzeugt, geändert beziehungsweise gelöscht.
Bei Auswahl der Option Sichern erscheint ein Dialogfenster, in dem die maximale Gültigkeitsdauer der Aktivierung eingestellt werden muss. Dabei kann zwischen vorgegebenen Zeitspannen Heute und Diese Woche oder einer frei einstellbaren Dauer bis zu 99 Tagen und 99 Stunden gewählt werden. Die eingestellte Aktivierungsdauer wird dann auf dem Register Aktivierung angezeigt.
Über die Drucktasten Benutzer und Server können Sie die Aktivierung für unterschiedliche Benutzer bzw. Server einstellen. Auch globale Einstellungen für alle Benutzer bzw. für alle Server sind hierüber möglich.
Änderungen an den Aktivierungseinstellungen wirken sich nicht auf bereits laufende Programme aus.
Im Gegensatz zur Checkpoint-Gruppe selbst sind die Aktivierungseinstellungen zu einer Checkpoint-Gruppe nicht transportierbar. Wenn eine neu angelegte Gruppe transportiert wird, ist sie im Zielsystem per Default inaktiv. Wenn eine existierende Gruppe geändert wird, bleibt der Aktivierungszustand in Zielsystem unverändert.