Verbindung zur Services Registry einrichten 
Um Services zu publizieren, muss das Provider-System mit einer Services Registry verbunden sein. Sie müssen die Verbindung zu einer Services Registry für jeden Mandanten nur einmal in einem System einrichten.
Für die Herstellung einer Verbindung zwischen dem Provider-System und der Services Registry führen Sie die folgenden Schritte für jeden Consumer durch:
Wechseln Sie vom Einstiegsbild von SOA Manager in die Registerkarte Technische Administration.
Wählen Sie Globale Systemeinstellungen.
Wechseln Sie auf die Registerkarte Services Registry.
Legen Sie über Neu eine neue Verbindung an.
Hinweis
Um die Einstellungen einer vorhandenen Verbindung zu ändern, wählen Sie Bearbeiten. Um eine vorhandenen Verbindung zu löschen, wählen Sie Löschen.
Geben Sie eine Services Registry an.
Der Name der Services Registry muss in einem Wort geschrieben werden, zum Beispiel ERP_REGISTRY.
Damit diese Services Registry die primäre Services Registry wird, wählen Sie Primär.
Jedes Mal, wenn ein Provider konfiguriert wird, werden seine Endpunkte automatisch in der primären Services Registry publiziert.
Wählen Sie Weiter.
Wählen Sie eine Proxy-Klasse für die Kommunikation mit der Services Registry.
Folgende Möglichkeiten stehen Ihnen zur Verfügung:
CO_SERVICES_REGISTRY_FLAT_SI |
Das empfohlene Consumer-Proxy für die Konfiguration der Verbindung zur Services Registry. CO_SERVICES_REGISTRY_FLAT_SI ist die Schnittstelle zwischen dem ABAP-Backend-System und dem Services-Registry-System und enthält die entsprechenden Authentifizierungsinformationen. |
CO_ESREGISTRY_WSSI |
Dieses Consumer-Proxy wurde in früheren Versionen verwendet. |
Auf der Grundlage des Namens der Proxy-Klasse wird der Service-Pfad automatisch ermittelt.
Geben Sie einen logischen Port an.
Verwenden Sie für den Namen des logischen Ports Großbuchstaben.
Hinweis
Schreiben Sie die Daten des von Ihnen angelegten logischen Ports auf, damit Sie ihn später der Services Registry zuweisen können.
Geben Sie den Server der Services Registry an sowie die Port-Nummer des Servers.
Zum Beispiel: services.reg.example.corp.
Hinweis
Der Standard-Port des Servers ist 80.
Geben Sie einen Benutzer mit gültiger Publikationsberechtigung und ein Kennwort für das Services-Registry-System an.
Wählen Sie Weiter.
Geben Sie den Reverse-Proxy-Namen an.
Die Verwendung von Reverse Proxys ist optional.
Wählen Sie Publikation planen.
Um alle Web-Services zu publizieren, wählen Sie Ja.
Um nur ausgewählte Web-Services zu publizieren, wählen Sie Nein.
Um eine Liste von Services zu erstellen, wechseln Sie zur Registerkarte Service-Administration und wählen Sie Publikationsregeln.
Haben Sie für Publikation planen Ja gewählt, geben Sie ein Datum und eine Uhrzeit für die Publikation an sowie die Wiederholungsperiode des Publikationsjobs. Wenn Sie diese Werte nicht angeben, verwendet das System hierfür Standardwerte.
Wählen Sie Fertigstellen.
Sie haben nun für das ausgewählte Proxy einen logischen Port angelegt und das System ist bereit, eine Verbindung mit einer Services Registry herzustellen. Sie können diese Verbindung zu einem späteren Zeitpunkt per Ping testen.
Wenn Sie einen Web-Service publizieren, können Sie dabei einen Dokumentationslink anlegen. Zunächst müssen Sie im Provider-System ein Pfadpräfix für den Dokumentationsserver aktivieren. Mit der Transaktion WSDOCU_SERVER können Sie ein Pfadpräfix für den Dokumentationsserver konfigurieren und aktivieren. Dabei können Sie optional eine Softwarekomponente angeben, wenn mehrere Dokumentationsserver für unterschiedliche Softwarekomponenten konfiguriert sind.
Wenn ein Pfadpräfix für den Dokumentationsserver konfiguriert und aktiviert wurde, wird automatisch eine Dokumentations-URL für jede Service-Definition angelegt und in der Services Registry publiziert, wenn ein Web-Service publiziert wird.
Beispiel
Beispiel für einen Dokumentationslink:
http://main.wdf.sap.corp:1080/socoview/get_bpp_docu.asp?SC-NAME=SAP_BASIS&SC-VERSION=711&TYPE=ifmoper&NAME=FlightSeatAvailabilityQuery_In&NAMESPACE=http://sap.com/xi/XI/Demo/Airline
Folgende Parameter wurden dabei verwendet:
SC-NAME |
Software-Komponentenname |
SC-VERSION |
Softwarekomponenten-Version |
TYPE |
Objekttyp |
NAME |
Objektname |
NAMESPACE |
Namensraum des Objekts |