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Zusätzliche mobile Endgeräte
integrieren 
Damit Sie die Geräteeigenschaften für weitere mobile Endgeräte zur Verfügung stellen können, müssen Sie neue XML-Dateien erstellen, anlegen und anschließend die Geräteerkennungsdaten des neuen Gerätetyps in die entsprechenden Tabellen importieren.
Die XML-Dateien befinden sich komprimiert in der Datei devices.zip im MIME-Repository des SAP Web Application Servers.
Sie finden die Datei devices.zip im MIME-Repository des SAP Web Application Server (Transaktion SE80 ) unter Ò SAP Ò CLIENT_INFO Ò devices.zip.
Sie entwickeln in einem SAP-System, das auf einen SAP Web Application Server 6.10 oder höher aufsetzt.
...
1. Öffnen Sie die Zip-Datei devices.zip und speichern Sie die entpackten XML-Dateien lokal auf Ihrer Festplatte.
2. Wählen Sie zum Anlegen eines neuen Gerätetyps die dafür vorgesehene Vorlage template.cap aus. Diese befindet sich ebenfalls unter den entpackten XML-Dateien. In der Datei template.cap werden alle verfügbaren Geräteeigenschaften aufgeführt. Sie geben Ihnen damit einen Überblick zu allen verfügbaren Geräteeigenschaften und dienen als Hilfe beim Eintragen von gerätespezifischen Werten in diese Eigenschaften. Alle verfügbaren Geräteeigenschaften sind auch in den DTD-Dateien devcap.dtd und devpfe.dtd enthalten.

Sie müssen nur die für ein bestimmtes Gerät spezifischen Eigenschaften definieren.
Falls Sie Eigenschaften nicht definieren, werden dafür in die Instanz der Klasse ClientInfo Default-Werte eingetragen.
3. Öffnen Sie die Vorlage template.cap mit einem zur Verfügung stehenden Editor. Sie können dazu entweder einen geeigneten XML-Editor oder Microsoft Notepad verwenden.
4. Tragen Sie die entsprechenden Daten, d. h. die Werte der Geräteeigenschaften ein.
5. Sichern Sie die neu erstellte Datei mit dem aussagekräftigen Namen mit der Dateierweiterung .cap, z. B. siemensM35.cap. Anschließend bearbeiten Sie die Konfigurationsdatei devices.xml, die im gleichen Verzeichnis gespeichert ist, mit einem XML-Editor. Sie müssen diese Datei um einen weiteren <device/>-Tag ergänzen. Dazu geben Sie die
a. ID-Nummer,
b. die Zeichenkette des HTTP-Headers USER-AGENT,
c. die Priorität (Bestimmt die Genauigkei, mit der ein mobiles Endgerät identifiziert werden kann. Siehe Geräteerkennungsprozeß)
d. den MIME-Typ, welcher bei der Anfrage eines Gerätes im HTTP-Header ACCEPT mitgegeben wird und den
e. Gerätenamen ein.

<device>
<id>Y_SiemensS35</id>
<userAgent>SIE-S35/1.0
UP/</userAgent>
<priority>1</priority>
<accept>text/vnd.wap.wml</accept>
<deviceName>SiemensS35</deviceName>
</device>

Der Gerätename <deviceName/> in der Datei devices.xml muß mit dem Namen der entsprechenden XML-Datei .cap übereinstimmen. Die Wahl für einen Gerätenamen in der Konfigurationstabelle sollte aussagekräftig sein. Die ID-Nummer muß mit den Großbuchstaben Y oder Z beginnen, darauf folgt ein Unterstrich und anschließend eine für das jeweilige Gerät aussagekräftige Zeichenfolge. Die ID-Nummern sollten deshalb mit Y oder Z beginnen, weil sie sonst bei einer Aktualisierung überschrieben werden würden.

Achten Sie auch hier auf die Groß-/Kleinschreibung der Inhalte und Bezeichnungen.
6.
Wählen Sie nun über das SAPGUI das System
und starten Sie die Transaktion CI_IMPORT, die die Geräteerkennungsdaten des neu angelegten Gerätetyps
importiert.
Es öffnet sich ein Dialogfenster.
7. Zum Importieren der neu hinzugekommenen Geräteerkennungsdaten in die Tabelle tragen Sie
- die Web-Adresse URL der aktualisierten Konfigurationsdatei devices.xml entweder als HTTP-Adresse, z. B. http://.../devices.xml oder als File-Adresse, z. B. file://c:\...\devices.xml)
- den Namen des Proxy-Servers (Die Eingabe ist optional)
- den Namen des Ports (Die Eingabe ist optional)
in die vorhandenen Eingabefelder ein.
Wählen Sie die Datei devices.xml über eine HTTP-Adresse aus, dann benötigen Sie einen Web-Server.
Die Eingabe des Namen des Proxy-Servers und des Ports ist optional und nur dann notwendig, wenn Ihr System durch eine Firewall geschützt ist.
Am Ende des Importvorgangs erhalten Sie eine Auflistung aller modifizierten Gerätetypen und eine Bestätigungsmeldung, wenn das Programm erfolgreich ausgeführt wurde.
Sie haben die Tabellen, die die Geräteeigenschaften für ein bestimmtes mobiles Endgerät zur Verfügung stellen, für zusätzliche Geräte aktualisiert.