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Auszifferungskonten in der Praxis 
· Restforderungskonten
Nicht abweisbare Belastungen für geschlossene Konten werden auf ein Arbeitskonto gebucht. Der Kunde gleicht die Restforderung mit einer oder mehren Zahlungen aus. Restbeträge unterhalb einer Minimalgrenze werden erfolgswirksam ausgebucht.
· Sammelkonten
Fällige Zahlungen werden auf einem Sammelkonto eingezogen und in einer Summe auf das Zielkonto gebucht.
· Verwahrkonten
Posten auf CpD-Konten im AM, die innerhalb einer definierten Zeitspanne nicht geklärt werden können, werden zur weiteren Klärung auf ein Arbeitskonto umgebucht. Sollte sich innerhalb einer weiteren Zeitspanne keine Klärung ergeben, werden sie erfolgswirksam ausgebucht. (Dazu können Sie die Funktion automatisches Ausbuchen mit Ausziffern).
· ZV-Verrechnungskonten
Das zuliefernde Zahlungsverkehrssystem bucht zuerst nur die Auftraggeberseite. Da die Zielseite noch nicht gebucht wird, wird stattdessen die Gegenbuchung auf ein Verrechnungskonto durchgeführt. Die Zielseiten werden dann gegen dieses Verrechnungskonto gebucht, das damit wieder ausgeglichen ist.
· Inkasso-Konten
Inkassopapiere, die zum Einzug gegeben werden, werden z. B. zur Risikominimierung nicht direkt dem Konto des Begünstigten gutgeschrieben. Erst nach Eingang des Gegenwertes erfolgt die Gutschrift auf dem Konto des Begünstigten zu Lasten des Inkasso-Kontos.
· Auszahlungskonten
Saldenüberhänge aus Kontoschließungen werden auf ein Auszahlungskonto gebucht, von dem sie dem Kunden bar ausgezahlt werden können.
· Einzahlungskonten
Einzahlungen auf neue Konten werden bis zu deren technischer Eröffnung auf ein Einzahlungskonto gebucht. Nach Eröffnung werden sie auf das Konto umgebucht.