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Bestelldatei 
Die Bestelldatei wird allgemein dazu benötigt, um dem Prozessor Kartendaten zu übermitteln. Dieser Prozessor erledigt abhängig vom Grad des Processings verschiedene Aufgaben, die ausserhalb des Banking Systems liegen.
Die Funktion gliedert sich in mehrere Teilfunktionen:
Mit Hilfe dieser Funktion ist es möglich, die Daten von zur Bestellung vorgesehenen Karten mit dem Prozessor auszutauschen.
Hierzu wird prozessorabhängig eine Datei eines vereinbarten Formats erzeugt und im gewählten Dateisystem abgelegt.
Sie haben nach einem solchen Bestelllauf die Möglichkeit, sich das Protokoll der Erzeugung anzuschauen, um fehlerhafte Datensätze zu identifizieren und gegebenenfalls anzupassen. Nicht berücksichtigte Kartensätze, also Bestelldaten von Karten, werden dann im nächsten Bestelllauf verarbeitet.
Eine erstellte Bestelldatei kann weiterverarbeitet werden. Es ist hierbei möglich, mehr über die in dieser Datei enthaltenen Kartensätze zu erfahren, um zum Beispiel auf Rückfragen des Prozessors reagieren zu können.
Sie haben die Möglichkeit einen Download durchzuführen, um die Datei lokal zu speichern.
Außerdem können Sie sich die Historie über die getätigten Downloads und über die erzeugten Duplikate anzeigen lassen.
Sie können direkt aus dieser Transaktion heraus ein Duplikat einer Bestelldatei erstellen.
Es ist möglich, ein Duplikat einer Bestelldatei zu erzeugen. Dies ist nötig, falls die Datei nicht mehr im vorher vereinbarten Dateisystem (Standard ist die TemSe) vorhanden ist und noch nicht zum Prozessor versendet wurde oder auf dem Transport dorthin verloren ging.
Das Duplikat wird aus Daten erzeugt, welche in der Datenbank vorhanden sind.
Das lokale Speichern einer Datei sowie die Duplikatserzeugung werden in einer Historien-Tabelle fortgeschrieben.
In jedem einzelnen Teilbereich der Bestelldatei wird ein Protokoll erstellt, welches Sie direkt in jeder Funktion sehen können.
Mit dieser Funktion haben Sie die Möglichkeit sich unabhängig die Protokolle der Bestelldatei sowie von anderen Kommunikationsprozessen für Karten anzeigen zu lassen.
Mit dieser Funktion werden die Daten der Rückmeldung eines Prozessors in das System eingelesen. Der Report kann im Rahmen der Tagesendverarbeitung durchgeführt werden. Parallel zur Verarbeitung wird ein Anwendungsprotokoll gefüllt.
Um eine Bestelldatei erzeugen zu können, müssen Karten im System vorhanden sein, welche zur Bestellung vorgesehen sind.
Des Weiteren ist zu gewährleisten, dass das entsprechende BAdI zur Erzeugung des Formats in Abhängigkeit des Kartentyps hinterlegt wurde.
Wenn Sie andere Prozessoren als ATOS verwenden, müssen Sie dessen Formate als BAdI implementieren.
Unabhängig von dem im Kartenprodukt eingestellten Ausgabemodus wird die Bestelldatei immer per Batch zum Prozessor weitergeleitet.
Technische Detailinformationen zur Statusentwicklung im Kartenmanagement finden Sie unter Status einer Karte setzen.