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Dummy-Text FI-SL: Kennzahlenmodell

Technischer Name: 0METLDS02

 

Verwendung

Das ODS-Objekt FI-SL: Kennzahlenmodell dient der Bildung von Kennzahlen für die Vertragsanalyse der Lizenzverkaufsverträge des IPM. Innerhalb dieses ODS-Objekts erfolgt eine Verdichtung der Einzelpostensätze des Special Ledger (FI-SL) auf Lizenzverkaufsvertragsebene, verbunden mit einer Umsetzung der Kennzahlen aus dem Kontenmodell in das Kennzahlenmodell.

 

Hintergrunddokumentation 

Bei der Transformation der Kennzahlen vom Konten- in das Kennzahlenmodell wird der geführte Wert des Special Ledgers StrukturlinkUmsatz der Periode (0SALES), welcher je Kontenplan (0CHRT_ACCTS) und Sachkonto (0GL_ACCOUNT) eindeutig beschrieben wird, einer Kennzahl in Abhängigkeit seiner Kontenplan- und Sachkontenzugehörigkeit zugeordnet. Mehrere Konten innerhalb eines Kontenplans können hierbei auf eine Kennzahl abgebildet werden (z.B. wenn mehrere Bezahlt-Konten vorliegen, die aber auf eine gemeinsame Kennzahl „Einnahmen“ zusammengezogen werden sollen). Die neu gebildeten Kennzahlen werden nachfolgend als Basiskennzahlen bezeichnet, da sie als Basis für die Ermittlung weiterer Kennzahlen dienen.

Grundlage für die Ermittlung der Basiskennzahlen und die Verdichtung auf Vertragsebene bilden die Daten aus dem ODS-Objekt: FI-SL: Einzelposten (0METLDS01).

In der Folge werden aus den Basiskennzahlen über ein weiteres ODS: FI-SL: Berechnete Kennzahlen (0METLDS03) zusätzliche Kennzahlen berechnet (nachfolgend als „Berechnete Kennzahlen“ bezeichnet). Nach der Berechnung der „Berechneten Kennzahlen“ kann ein vollständiger Datensatz (Basiskennzahlen und „Berechnete Kennzahlen“) in den InfoCube FI-SL: Lizenzverkaufsvertragsanalyse (0METL_C02) fortgeschrieben werden. Durch die weitere Berechnung der Kennzahlen verlieren diese ihren Periodenbezug, so dass diese nur noch in zeitunabhängiger Form vorliegen. Die zeitunabhängigen Kennzahlen werden in einer eigenen Periode (000.000) vorgehalten.

Im InfoCube FI-SL: Lizenzverkaufsvertragsanalyse (zeitabhängig) (0METL_C05), der ebenfalls aus diesem ODS-Objekt fortgeschrieben wird, werden die Basiskennzahlen auch in zeitabhängiger Form zur Verfügung gestellt.

 

 

Im Gesamtüberblick ergeben sich für die Umsetzung der Basiskennzahlen vom Konten- ins Kennzahlenmodell, der Verdichtung auf Vertragsebene und der Ermittlung zusätzlicher „Berechneter Kennzahlen“ folgende Verarbeitungsschritte:

       1.      ODS-Objekt FI-SL: Kennzahlenmodell (0METLDS02): Ermittlung der Basiskennzahlen aus der Transformation des Kontenmodells in das Kennzahlenmodell und Verdichtung auf Vertragsebene

       2.      ODS-Objekt FI-SL: Kennzahlenmodell (0METLDS02): Vorbereitung zur Ermittlung der „Berechneten Kennzahlen“ durch Einfügen zusätzlicher zeitunabhängiger Datensätze

       3.      ODS-Objekt FI-SL: Kennzahlenmodell (0METLDS02): Überleitung der Basiskennzahlen an das ODS-Objekt FI-SL: Berechnete Kennzahlen (0METLDS03)

       4.      ODS-Objekt FI-SL: Berechnete Kennzahlen (0METLDS03): Ermittlung der „Berechneten Kennzahlen“

       5.      Fortschreiben des Info Cubes FI-SL: Lizenzverkaufsvertragsanalyse (0METL_C02) mit einem vollständigen Satz zeitunabhängiger Basis- und berechneten Kennzahlen

 

Für die Abbildung des kompletten Szenarios zur Ermittlung und Berechnung der Kennzahlen für die Lizenzverkaufsanalyse stehen Prozessketten zur Verfügung.

 

Schlüsselfelder

Schlüsselfeld

Beschreibung

0VERSION

Version

0COMP_CODE

Buchungskreis

0BUS_AREA

Geschäftsbereich

0ME_TTL

Medientitel (Mat-Nr.)

0CRM_OBJTYP

Geschäftsvorgangs-Objekttyp (Geschäftsvorgangsobjekttyp des Lizenzverkaufsvertrags BUS2000230)

0ME_ORDER

Kundenauftragsnummer (entspricht der Lizenzverkaufsvertragsnummer)

0ME_ITEM

Kundenauftragsposition (entspricht der Erlösposition des Lizenzverkaufsvertrags)

0VTYPE

Werttyp für Reporting

0CURTYPE

Währungstyp

0FISCPER

Geschäftsjahr / Periode

0FISCVARNT

Geschäftsjahresvariante

 

Felder, die in Fortschreibungsregeln ermittelt werden

Folgende Felder sind im ODS-Objekt FI-SL: Einzelposten (0METLDS01) noch nicht vorhanden und werden über die Fortschreibung zum ODS-Objekt in der Start-Routine ermittelt. Die ermittelten Referenzen zum Lizenzverkaufsvertrag sind für die Integration der Titelanalyse zum Lizenzverkaufsvertrag des IPM unbedingt erforderlich.

Datenfeld

Beschreibung

Formroutine in der Startroutine

0IPM_OBJ_ID

Vorgangsnummer Lizenzverkaufsvertrag

GET_CONTRACT_REFERENCE

0IPM_ITMEX

Vorgangspositionsnummer Lizenzverkaufsvertrag

GET_CONTRACT_REFERENCE

0IPM_REV_ID

Erlösposition (ID) (BTA-Objekt)

GET_CONTRACT_REFERENCE

 

Datensätze, die in den Fortschreibungsregeln erzeugt werden

In der Fortschreibung werden zusätzliche zeitunabhängige Datensätze mit der Periode 000.0000 erzeugt. Diese dienen zur späteren Berechnung der aus den Basiskennzahlen abgeleiteten „Berechneten Kennzahlen“ über das ODS FI-SL: Berechnete Kennzahlen (0METLDS03).

Datenfeld

Beschreibung

Formroutine in der Startroutine

-

-

ME_GENERATE_FISCPER_ZERO

 

Umsetzung von Kennzahlen aus dem Konten- zum Kennzahlenmodell in den Fortschreibungsregeln

Umsetzung der Kennzahl StrukturlinkUmsatz der Periode (0SALES) je Kontenplan (0CHRT_ACCTS) und Sachkonto (0GL_ACCOUNT) in eigene Kennzahlen, in Abhängigkeit der Kontenplan- und Kontenzugehörigkeit der Kennzahl.

Folgende Basiskennzahlen werden für die Vertragsanalyse des IPM Lizenzverkaufsvertrags innerhalb des ausgelieferten Business Contents ermittelt:

Datenfeld

Beschreibung

Formroutine für die Kennzahl

0ME_AR_BILL

Forderungen / fakturiert

ME_CHECK_ACCOUNT

0ME_AR_UNBL

Forderungen / nicht fakturiert

ME_CHECK_ACCOUNT

0ME_UNBL

Erlöse / nicht fakturiert

ME_CHECK_ACCOUNT

0ME_EARNED

Realisierte Erlöse

ME_CHECK_ACCOUNT

0ME_UNEARN

Nicht realisierte Erlöse

ME_CHECK_ACCOUNT

0ME_CASH

Einnahmen

ME_CHECK_ACCOUNT

0ME_AR_DEDC

Debitorische Abzüge

ME_CHECK_ACCOUNT

 

Formroutinen in den Fortschreibungsregeln

·        Die Formroutine GET_CONTRACT_REFERENCE ermittelt aus der Nummer des Kundenauftrags im Einzelposten des FI-SL den zugehörenden IPM Lizenzverkaufsvertrag

·        Die Formroutine ME_GENERATE_FISCPER_ZERO erzeugt einen neuen Datensatz für die Periode 000.000

·        Die Formroutine ME_CHECK_ACCOUNT ermittelt aus dem Customizing, welche Konten zu welcher Kennzahl zugeordnet sind

 

Erforderliches Customizing für die Umsetzung vom Konten- in das Kennzahlenmodell

Damit eine Umsetzung der Kennzahl StrukturlinkUmsatz der Periode (0SALES) durch die Fortschreibungsregeln erfolgen kann, muss im Customizing für das Titel-Reporting eingestellt werden, welche Konten auf welchen Kennzahlen (InfoObject) abgebildet werden. Durchführung und Vorgehensweise hierzu finden Sie im SAP Referenz-IMG des BW unter:

SAP Customizing Einführungsleitfaden ® SAP NetWeaver ®  SAP Business Information Warehouse ® Einstellungen zum Business Content ®Medienunternehmen ® Titel-Reporting ®Transformation vom Konten- ins Kennzahlenmodell ®Konten den Kennzahlen zuordnen

Voraussetzung für die Zuordnung der Konten zu einer Kennzahl ist außerdem, dass ein Kontenplan entsprechend der Einstellungen zum Kontenplan des R/3 gepflegt wird. Durchführung und Vorgehensweise hierzu finden Sie im SAP Referenz-IMG des BW unter:

SAP Customizing Einführungsleitfaden ® SAP NetWeaver ®SAP Business Information Warehouse ® Einstellungen zum Business Content ®Medienunternehmen ® Titel-Reporting ®Transformation vom Konten- ins Kennzahlenmodell ®Kontenplan definieren

 

Beispiel-Customizing (basierend auf einem bereits eingestellten Beispiel-Kontenplan: MEUS)

InfoObject

Beschreibung InfoObject

Kontenplan

Konto

Beschreibung Konto

0ME_AR_BILL

Forderungen / fakturiert

MEUS

140100

Forderungen / fakturiert

0ME_AR_UNBL

Forderungen / nicht fakturiert

MEUS

179510

Forderungen / Erlöse/ nicht fakturiert

0ME_UNBL

Erlöse / nicht fakturiert

MEUS

179510

Forderungen / Erlöse/ nicht fakturiert

0ME_EARNED

Realisierte Erlöse

MEUS

805000

Realisierte Erlöse

0ME_UNEARN

Nicht realisierte Erlöse

MEUS

179500

Nicht realisierte Erlöse

0ME_CASH

Einnahmen

MEUS

116000

Einnahmen

0ME_AR_DEDC

Debitorische Abzüge

MEUS

479100

Debitorische Abzüge

 

Weitere Voraussetzungen für die Integration des IPM Lizenzverkaufsvertrags

Das Herstellen der Vertragsreferenz aus dem Einzelposten des FI-SL zum Lizenzverkaufsvertrag des IPM erfolgt erst innerhalb des SAP BW. Damit die Vertragsreferenz ermittelt werden kann, müssen in einem ersten Schritt die Daten des IPM Lizenzverkaufsvertrags aus dem CRM geladen werden, bevor in einem weiteren Schritt die Daten des FI-SL aus dem R/3 geladen werden können.

Die Vertragsreferenz wird über die Kundenauftragsnummer (0ME_ORDER) und Kundenauftragsposition (0ME_ITEM) des FI-SL-Einzelposten und den IPM-Vertragsobjekten Erlösposition (ID) (BTA-Objekt) (0IPM_REV_ID) und Vorgangspositionsnummer Lizenzverkaufsvertrag (0IPM_REV_ID) ermittelt.

Für die Abbildung des kompletten Szenarios zur Integration des IPM Lizenzverkaufsvertrags in die Lizenzverkaufsanalyse stehen Prozessketten zur Verfügung.

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