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Probleme mit Ressourcenbelegung durch RFC 
Sie haben Ihre Parameter gepflegt, so dass es nicht zu Ressourcenengpässen kommen kann. Ihre Anwendung setzt nur RFC-Aufrufe der erlaubten Typen ab. Trotzdem stellen Sie fest, dass mehr Workprozesse als erlaubt mit RFC-Aufrufen belegt werden.
Dies kann durch folgende Umstände vorkommen.
Der asynchrone RFC setzt seinerseits im Zielsystem einen (oder viele) synchronen RFC ab. Für diese gelten die Profilparameter dann nicht.
Dieses Problem basiert auf einem Kernel-Fehler und wird durch einen Kernel-Patch behoben. Die Eigenschaft, durch die Parameter konfigurierbar zu sein, wird dann von dem ersten RFC (der vom richtigen Typ sein muss) auf weitere RFC-Aufrufe vererbt.
Der asynchrone RFC belegt im Zielsystem einen Workprozess, wird aber herausgerollt, weil er z.B. den ABAP-Befehl COMMIT WORK oder WAIT enthält. Wenn er später wieder hereingerollt wird, wird nicht geprüft, ob die Quoten überschritten sind.
Dieses Problem basiert auf einem Kernel-Fehler und wird durch einen Kernel-Patch behoben. Die genaue Nummer können Sie dem zugehörigen SAP-Hinweis 595032 entnehmen.

Beachten Sie, dass Sie die Prüfung, wie viele Workprozesse für RFCs zur Verfügung stehen, mit dem Parameter rdisp/rfc_check im RFC-Server steuern können.
Siehe auch:
Grenzwerte für Ressourcenbereitstellung beim asynchronen RFC