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Vorgehensweise

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       1.      Öffnen Sie die Dictionary-Perspektive im SAP NetWeaver Developer Studio.

       2.      Legen Sie ein Dictionary-Projekt oder eine DC-Komponente an. Lesen Sie hierzu den Abschnitt Entwicklungsprozess.

       3.      Positionieren Sie den Cursor im Dictionary Explorer auf Database Tables, und wählen Sie im Kontextmenü Create Table.  

       4.      Geben Sie den Tabellennamen ein.

Ein Tabellenname muß mit einem Präfix beginnen (z.B. dem Namen einer Komponente ‚FI_*’)

Der Name einer Tabelle kann (inklusive Präfix) 18 Zeichen lang sein. Buchstaben, Zahlen und das Zeichen ‚_’ sind erlaubt.

Hinweis

Die Namensreservierung findet bei der Zuordnung des Dictionary-Objekts zu einer Aktivität (Check-in ins DTR) statt. Ist der Name bereits reserviert, kann die Tabelle zwar angelegt, aber nicht im DTR gesichert werden.  

       5.      Geben Sie im Feld Description eine Kurzbeschreibung für die Tabelle ein.

       6.      Wählen Sie Multi-client enabled, wenn die Tabelle mehrmandantenfähig sein soll.

Hinweis

Ein Mandant ist eine organisatorisch und datentechnisch abgeschlossene Einheit mit getrennten Stammsätzen und einem eigenständigen Satz von Tabellen innerhalb eines mySAP Systems. Sobald die Mehrmandantenfähigkeit in der J2EE Engine umgesetzt ist, wird das Attribut Multi-client enabled interpretiert. Dies ist derzeit noch nicht der Fall. Das Attribut sollte aber im Bedarfsfall dennoch bereits gesetzt werden.

Weitere Informationen zum Mandantenkonzept finden Sie in einem SAP-R/3-System (Basis-Release >= 6.20) unter Help ® SAP Library ® SAP Netweaver Components ®   Cross Application Functions ® Client Concept. 

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

       7.      Legen Sie mit Add Column neue Tabellenspalten an.

Wenn Sie im folgenden Dialogfenster das Register Simple Type wählen, bezieht sich die Spalte der Tabelle auf einen im Java Dictionary definierten Datentyp. Im Register Built-in Type definieren Sie den Datentyp für die Spalte der Tabelle selbst.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Built-in Type

¡        Tragen Sie im Feld Column name einen Namen für das Tabellenfeld ein. Der Name darf nur Buchstaben, Ziffern und Unterstriche enthalten und muß mit einem Buchstaben beginnen.

¡        Wählen Sie im Feld Built-in Type einen Datentyp. Das Feld JDBC Type wird automatisch gesetzt und informiert über den darunterliegenden Datenbank-unabhängigen JDBC-Typ, der sich aus dem gewählten Built-in Type und der eingegebenen Länge des Feldes ergibt.

¡        Geben Sie in den folgenden Feldern ggf. die Länge, Dezimalstellen und eine Kurzbeschreibung ein.

¡        Geben Sie, wenn gewünscht, den DB Default ein. Weitere Informationen erhalten Sie im Abschnitt Initialwerte.

¡        Markieren Sie das Ankreuzfeld Key, falls das Feld zum Schlüssel der Tabelle gehören soll.

Schlüsselfelder werden in Tabellen zur eindeutigen Identifikation von Datensätzen verwendet. Beispiele für Schlüsselfelder sind z.B. Kundennummer, Artikelbezeichnung etc. Eine Tabelle kann bis zu 16 Schlüsselfelder haben.

¡        Markieren Sie, bei Bedarf, das Ankreuzfeld Not Null. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Initialwerte.

Simple Type

¡        Wählen Sie, nachdem Sie Add Column zum Anlegen einer Tabellenspalte gewählt haben, das Register Simple Type und geben anschließend den Namen des Feldes, das Package in dem der Simple Type enthalten ist und den Simple Type ein. So können Sie bereits vordefinierte Datentypen in eine Tabelle aufnehmen. Lesen Sie hierzu auch die Ausführungen im Abschnitt Datentyp anlegen.

       8.      Legen Sie ggf. Indizes zur Tabelle an. Informationen hierzu erhalten Sie im Abschnitt Index anlegen.

       9.      Wählen Sie das Register Table Buffering. Hier können Sie die Pufferungsart der Tabelle festlegen. Die Tabelle kann komplett oder zeilenweise gepuffert werden. Enthält die Tabelle mehr als ein Schlüsselfeld, können generische Bereiche gepuffert werden. Weitere Informationen erhalten Sie im Abschnitt Pufferungsart.

Wählen Sie die Drucktaste Advanced, wenn Sie Datenbanken, die Sie nicht verwenden, ausschließen möchten. Beim Anlegen einer Tabelle werden verschiedene Prüfungen durchgeführt. Wird keine Datenbank ausgeschlossen, beziehen sich die Prüfungen auf alle angegebenen Datenbanken. Beachten Sie jedoch, dass eine Portierung der Tabelle auf eine Datenbank, die im Database Wizard ausgeschlossen wurde, damit eventuell nicht möglich ist.

   10.      Sichern Sie ihre Eingaben mit der Drucktaste Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt (Save all Metadata). Alle Metadaten des Projekts werden gespeichert und generiert. Bei der Sicherung wird eine XML-Beschreibung der Tabelle erzeugt.

Hinweis

Soll die Generierung einer Tabelle automatisch stattfinden, wählen Sie unter Window -> Preferences -> Workbench die Option Perform build automatically on resource modification. Ebenso können Sie den Cursor auf den Projektnamen positionieren und im Kontextmenü Build bzw. Rebuild project wählen. Mit Rebuild project wird die generierte XML-Datei aktualisiert.

Hinweis

Tabellen müssen über den Editor angelegt werden. Änderungen an XML-Files sollten nicht vorgenommen werden.

Beim Löschen einer Tabelle bleibt das angelegte XML-File erhalten. Die Tabelle erhält im Dictionary-Explorer den Zusatz deleted. Wählen Sie in der Dictionary-Perspektive unter Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt (Menu) Hide deleted tables, wenn bereits gelöschte Tabellen nicht angezeigt werden sollen. Die Reservierung für Tabellennamen kann auf dem Nameserver nicht rückgängig gemacht werden.

Ergebnis

Die Tabelle ist im Java Dictionary angelegt. Für die Tabelle kann nun das Deployment durchgeführt werden. Beim Deployment werden die Tabelle und alle Indizes (falls dies bei der Definition des Index nicht explizit ausgeschlossen wurde) automatisch auf der Datenbank angelegt.

Lesen Sie weiter im Abschnitt Tabelle lokal deployen.

 

Siehe auch:

Index anlegen

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